English

His Heart
Edwin Landseer, Stag at Bay
Sir Edwin Landseer, The Stag at Bay

was with the
Highlanders

By yon bonnie banks an by yon bonnie braes
Whaur the sun shines bright on Loch Lomond
Whaur me an’ my true love will ne’er meet again
On the bonnie, bonnie banks o’ Loch Lomon’.

Pyne, Highland Shepherd

William Henry Pyne (1769 London 1843). Highland Shepherd. Der schottische Schäfer nebst Hund auf einem Steinhang sitzend. In Farben gedruckte u. kolor. Aquatinta für William Miller. 1805. Datiert. 35,5 x 25,5 cm.

Lipperheide Gca 18 (Ausgabe von 1808). – Mit Textblatt. – Auf festem Whatman-Papier. – Auf Plattenkante geschnitten, doch belanglos, da viel weißes Plattenfeld.

Angebots-Nr. 4.967 / EUR  94. (c. US$ 102.) + Versand

Schottland. Mit einfachen Kartuschen für Titel nebst geograph. + schott. Meilenzeiger sowie Auflistung der 33 per Numerierung gekennzeichneten Grafschaften + Zeichenerläuterung. Landkarte in grenzkolor. Stahlstich nach Frdr. Wilh. Streit (Ronneburg, Thüringen, 1772 – Berlin 1839). 1836. Signiert, datiert, bezeichnet. 28,1 x 20,8 cm.

Mit Hebriden + Shetlandinseln. – Gekennzeichnet außer den Ortsgrößen das in Kunst- + Landstraßen unterteilte Straßennetz, Häfen, Schiffbarkeiten, Kanäle, Löcher, Seen + Berge, Festungen + Schlachten. – Die rückseitige leichte Stockigkeit in der oberen Blatthälfte bildseits bis auf einen kleinen Fleck über der oberen Bildeinfassung nicht durchschlagend.

Angebots-Nr. 9.853 / EUR  56. (c. US$ 61.) + Versand

Weiterhin verhakelt
Ridinger, 2 Hirsche
Schottland & England

Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Diese 2. Hirsche einer von 14. der andere von 12. Enden sind d. 18.ten Novembrs. 1756. an der Bergstrasse Hessen=Darmstädtischen Gebiets in der seeheimer (Bickenbacher) Tanne am sogenanten Tabacks-Acker im Graben, also liegend, mit dem Gehörn vest ineinander verwickelt, und wovon einer noch lebend, der andere aber todt war, gefunden worden. In reicher, in die Bildtiefe führender Landschaft, „wo im Hintergrund ein Stück Bergstraßenlandschaft sichtbar wird“ (Weitz). In der Luft sechs heranrudernde Vögel. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808). (1763/65.) Bezeichnet: G. A. Eger ad viv. pinx. / Joh. El. Ridinger direxit et excud. Aug. Vind. / Martin El. Ridinger sc. A. V., ansonsten wie vor. 35,7 x 26,8 cm.

Die optisch hervorragend erhaltene originale Druck-Platte

im rotgoldenen Glanze ihres 249 Jahre alten Kupfers

zu Blatt 77 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 319; Ridinger-Kat. Darmstadt, 1999, VI.8 + 8a nebst Abbildungen; Siebert-Weitz, Ridinger – Bilder zur Jagd in Hessen-Darmstadt, 1999, SS. 40 f. nebst Abb.; Abbildung der Hirsche zudem im Jagdbuch Ludwigs VIII.) der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere.

Brunftzeit-Drama

an der Bergstrasse von offensichtlich auch besonderer Lokaltreue

nach Eger, dem Hofjagdmaler (1748) bzw. zweiten Hofmaler (1765) des „Jagdlandgrafen“ Ludwig VIII., der diesen „sehr geschätzt haben (muß), wünschte sich ihn als ständigen Jagdbegleiter und verlieh ihm eine Hofjagduniform, um ihn den Jägern gleichzustellen“ (Gisela Siebert, Kranichstein, 1969, S. 63). Der besonders enge geschäftliche Kontakt des Darmstädter Hofes zu den Ridingers berührt zweifellos auch die Eger’sche Kollegialität, namentlich auch gegenüber dem gleichaltrigen Martin Elias.

Egers Vorlage lt. Dr. Morét zumindest in Darmstadt nicht erhalten, wohl aber die beiden Geweihe in ihrer seltenen Form als Doppel-Trophäe auf zeitgenössisch geschnitzten hölzernen, farbig gefaßten Köpfen (VI.8a) und begleitet von der Beischrift:

„ Schau Leser einen Hirsch Duell

wo beyde bleiben auf der Stell / Als sie aus Eifersucht gerungen / Und mit Gewichter sich verschlungen / Ihr Fleisch das sonst dem Mensch gehört / wurd schimpflich von den Würm verzehrt / Da sie entgingen Ludwigs Waffen / so mußten sie sich selber strafen. In der Bickenbacher Tann am Tabaksacker tod gefunden Anno 1756 “.

Die Plattenübertragung ist dank der rekonstruierbaren Erscheinensabfolge frühestens mit 1763 anzusetzen, welchem Jahr die Ereignisse der vorangehenden Blätter 75 + 76 gewidmet sind. Bis 1765 lagen dann die Blätter bis einschließlich 80 vor. 1764 könnte somit für anstehende Platte ein guter Mittelwert sein. – Die ursprüngliche Numerierung „77“ indes nach einer Umnumerierung für eine um 1824/25 anders zusammengestellte Neuausgabe erst gelegentlich einer späteren neuen Gesamtausgabe wiederhergestellt.

Mittels feinen Lackauftrags vor Anlaufen geschützt, ist die Kupferdruckplatte im Rahmen ihres altersmäßigen Gebrauchs generell noch druckfähig. Angeboten und verkauft wird sie indes als Kunstwerk und Sammlungsstück, also unbeschadet ihrer schlußendlichen Druckqualität. Ihnen angetragen mit der Empfehlung zeitlos-eleganter rahmenfreier Hängung (Vorrichtung anbei), um Sie der jeweiligen Licht-Reflexe am schönsten teilhaftig werden zu lassen. Also aufhängen wie ausgepackt,

so freut sich’s am schönsten .

Angebots-Nr. 15.003 / Preis auf Anfrage

niemeyer’s — 55 jahre ridingererfahrung

Guido Hammer, Edelhirsch zur Brunftzeit

Guido Hammer (1821 Dresden 1898). Edelhirsch zur Brunftzeit. 12-Ender am Ried, Reiher hochbringend. Holzstich des Monogrammisten Zs. (? Ls?). (1876.) Signiert bzw. monogramm. 16,7 x 26 cm.

Angebots-Nr. 11.663 / EUR  86. (c. US$ 94.) + Versand

The Stag at Bay

Das berühmte ,
das geradezu legendäre Sujet

Sir Edwin Landseer R.A. (1802 London 1873). The Stag at Bay. Imperialer Vierzehnender mit herrlicher Mähne im flachen Uferwasser. Einer der Hunde abgewehrt auf dem Rücken liegend, der andere aus sicherem Abstand verbellend. Rechts felsiges baumbestandenes Ufer, links und im Hintergrund unter düsterer Bewölkung der bis zum Horizont reichende ruhige See im schottischen Hochland. Kreidelithographie nach Sir Edwin im Gegensinn bei S. Lipschitz, Hamburg + London. Ca. 1865. Bezeichnet: Verlag von S. Lipschitz. Ellernthorsbrücke 11. Hamburg / London, published by S. Lipschitz. 84. Brushfield St. Bishopsgate, ansonsten wie oben. 45 x 55,8 cm.

Einer der gesuchtesten Highland Landseers

auf leichtem unbeschnittenen Karton von schöner Breitrandigkeit (52,9 x 68 cm Blattformat). – Ein Kleindurchriß im rechten Papierrand säurefrei hinterlegt, desgleichen kleiner Einriß im weißen Unterrand. Rückseits Spuren früherer Rahmung.

Sir Edwin’s, Sohn des Kupferstechers John Landseer, Karriere begann als 13jähriger, als ihm die Royal Academy, deren Präsidentschaft er später ausschlug, die erste Ausstellung ausrichtete. Vom 16jährigen erwarb Sir George Beaumont, führender Kenner der Zeit, die Fighting Dogs getting Wind. Und schon den 24jährigen erkor die Royal Academy zu ihrem Mitglied.

„ (H)enceforth found abundant patrons

for his portraits of dogs , deer , wild animals … .“

1826 erste Reise nach Schottland, wo er den auch von Goethe hochgeschätzten Sir Walter Scott mit seinen Hunden portraitierte, der weitere folgten, namentlich auch zur Pirsch auf den Hirsch,

„ but was regarded with amazement by the Highland ghillies

when he threw down his gun and started drawing an approaching stag “.

Sein Erfolg, bekrönt von der Bewunderung seitens der großen Victoria, fand ihren äußeren Ausdruck in der von ihm angenommenen Nobilitierung 1850. Er beruhte auf

„ anatomical observation , combined with the skilful rendering of hair and fur ,

saves his animal paintings from mere sentimentality “.

Entsprechend notierte Sir Walter Scott in sein Tagebuch „Landseer’s dogs were the most magnificent things I ever saw — leaping , bounding and grinning on the canvas“.

All dies spiegelt anstehende Lithographie in ihrem feinsten Hell-Dunkel wider .

Sein Austritt aus dieser Welt vollzog sich per Staatsbegräbnis in St. Paul’s Cathedral, die von ihm geschaffenen Löwen-Skulpturen auf Trafalgar Square wurden schwarz verhangen.

Zitate nach Judy Egerton, British Sporting and Animal Paintings / The Paul Mellon Collection, 1978, S. 324, bezgl. Scott’s Zitat unter Rückgriff auf Judy Hague, Landseer and his World, dem Ausstellungskatalog der Mappin Art Gallery, Sheffield, 1972, S. 5).

Angebots-Nr. 14.495 / verkauft

The Chieftain in Danger

Das kapitale Gegenstück

– – – The Chieftain in Danger. Der kapitale Platzhirsch, ein ungerader Zwölfender, am felsigen Ufer des Hochlandsees. Links jenseits eines Wasserfalles der im Gebüsch ansitzende schottische Jäger im Kilt. Im Hintergrund teils schneebedeckte Bergkette. Kreidelithographie nach Sir Edwin wie vor. 44.5 x 55 cm.

Angebots-Nr. 12.332 / verkauft

Ridinger, Des Edlen Hirschen Alter

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Des Edlen Hirschen Alter. Dominiert vom stehenden Brunfthirsch vorne links „in passender Umgebung … ein Hirschkalb, ein Spiesser, Gabler, 6, 8, 10, 12ender und ein Stück Wild“ (Th.). Radierung/Kupferstich. (1729.) Bezeichnet: I. El. Ridinger inv. pinx. sc. et exc. A.V. / avec privil. de Sa. M. Imper., ansonsten wie vor sowie dt.-franz. Lehr-Untertext. 30,1 x 23 cm.

Thienemann + Schwarz 14; Katalog Weigel XXVIII (1857), Ridinger-Appendix 3A. – Aus der unnumerierten 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 2 geführt, und hier eines der 8 kleinen Formate, wie von Ridinger offenbar bewußt konzipiert und nicht als Startversuche gedacht, wie von Thienemann vermutet:

„ Daß ich indessen … die Figuren von des edlen Hirschen Alter etwas grösser als die andern vorgestellet, ist es allein darum geschehen, seine Natur und Art desto besser zu exprimiren … “.

Früher Abzug auf ganzem Bogen (40,3 x 50,3 cm) im Sinne der Weigel’schen A-Qualität („Alte Abdrücke mit dem ursprünglichen Titel. Das Papier hat Linien als Wasserzeichen.“) mit Wz. Große Lilie. Im Interesse optisch ausgewogenerer Blatt-Proportion wurden die Halbformate später auf nicht bindekonformem kleineren Papier gedruckt. – Feines Fältchen in oberer Bildmitte, 2 hinterlegte kleine Randläsuren.

Angebots-Nr. 15.457 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 756.) + Versand

– – – Dasselbe aus der letzten Gesamtausgabe, Leipzig ca. 1859. 30,3 x 23,3 cm. – Auf getöntem Velin mit 3seits 3,5-4 und unten 6,3 cm breitem Rand, makellos klar zeichnend und kräftig noch bis in die feinsten Kursiven.

Angebots-Nr. 16.102 / EUR  248. (c. US$ 270.) + Versand

Friedrich Happel, Brunfthirsch

Der Brunfthirsch. In Friedrich Happel (Arnsberg 1825 – Düsseldorf 1854), Jagd-Scenen nach Original-Zeichnungen. Folge von 6 Blatt mit Tonplatte gedruckten Lithographien von C. Diedrich in Arnsberg. Arnsberg, H. F. Grote, 1856. Gr.-qu.-Fol. (Blattgr. ca. 34 x 41-44 cm; Bildgr. incl. Untertitel ca. 25,5-26,5 x 28-30,5 cm). Bezeichnet: Gez. v. Fr(iedr). Happel / Lithographie, Druck &/u. Eigenthum v. C. Diedrich in Arnsberg / Titel wie unten / In Commission bei H. F. Grote in Arnsberg. Lose in grünblauem OUmschlag. mit Vignette eines ruhenden ungeraden 10-Enders.

Nicht bei Schwerdt (1928). – Beidseits der Bildunterkante jeweils stecknadelspitzes originales Löchlein vom Anpassen der Tonplatte. – Der schön gestaltete Umschlag geringfügig gebrauchsspurig und zu genereller Verstärkung auf leichten säurefreien Karton kaschiert.

Ein Rudel Hirsche zu Holze ziehendEin Rudel jagdbarer HirscheDer BrunfthirschDer gestellte HirschDer stürzende HirschDie schreckende Hirschkuh mit dem Kalbe. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.828 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1428.) + Versand

Ridinger, 20ender zur Brunftzeit

„ Ein trefflicher 20Ender
zur Brunftzeit “

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Stattlicher 20-Ender zur Brunftzeit in verkürzter Stellung in freier Waldlandschaft. Linksseits zurückgesetzt Gatter eines Tiergartens mit Einsprung. Unterhalb des Bildes die detailliert gekennzeichneten originalgroßen Spuren. Radierung + Kupferstich. (1740.) Bezeichnet: 4. / Die Kenzeiche(n) auf weichem Boden sind folgende … Die Kenzeiche(n) auf hartem Bode(n) … , erläutert von a-h / Joh. El. Ridinger inv. del. sculps. et excud. Aug. Vind. 37 x 29,6 cm.

ABBILDUNG DER JAGTBAREN THIERE 4. – Thienemann + Schwarz 166; Sälzle, Faks.-Ausgabe sämtlicher Handzeichnungen der Folge, 1980, SS. 20 [Text] + 27 [Abb.].

Einzigartig schöner Abdruck mit WANGEN-Wasserzeichen als einer der von Ridinger bevorzugten festen Bütten-Qualitäten. – Oben + unten 3,1-4,8 cm breitrandig, links mit 1,3 + rechts mit 0,2-0,9 cm Rand, jeweils zusätzlich zum breiten weißen Plattenrand. – Der weiße Rand partiell etwas altersfleckig, unten rechts außen vom Umblättern etwas mehr. Zudem säurefrei hinterlegter Kleineinriß am Falz des breiten weißen Unterrandes.

Angebots-Nr. 15.796 / EUR  780. / export price EUR  741. (c. US$ 807.) + Versand

Ridinger, Hirsch von 24 Enden

„ In einem schönen Park ,
auch in der Brunftzeit “

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Ein Hirsch von 24. änden in seinem Lager in der Ruhe brächtig. Liegend vor von Statuen gesäumter Treppenanlage nebst Allee. In letzterer ein zweiter Kapitaler. Radierung und Kupferstich. (1736.) Bezeichnet: 11. / Cum Priv. Sac. Cæs. Majest. / I. El. Ridinger inv. pinx. Sculps. et excud. Aug. Vindel., ansonsten wie vor dt., franz., lat. + unten. 34,6 x 43,2 cm.

Ausstellung

Schöne Beute — Bilder von der Jagd

Dr.-Hanns-Simon-Stiftung Bitburg

13. Januar – 3. März 2013

Literatur

Katalogbuch zur Ausstellung

Seiten 140/41 (doppelblattgroße Detail-Abbildung) + 148/II

Thienemann 206 + Schwarz 206. – Blatt 11 der BETRACHTUNG DER WILDEN THIERE mit dem Untertext des Hamburger Dichterpapstes, Juristen + Senators, vor allem aber Ridinger-Freundes Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) in Deutsch. – Mit WANGEN-Wz., wie für zeitgenöss. Abdrucke so typisch, sowie figürlichem. – Dreiseits 4, unten 2,8 cm breitrandig. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. Fast nur im weißen Rand schwach stockig. Im übrigen aber

von herrlicher Qualität + damit Seltenheit ,

figurieren doch die alten Abzüge gerade dieser so schönen großformatigen Hauptfolge selbst in beispielhaften alten Ridinger-Sammlungen vielfach nur hart beschnitten, beschädigt und aufgezogen. So einschließlich des anstehenden in der schlesischen Sammlung 1885 bei Boerner, 1894 bei Reich auf Biehla + zumindest ohne Plattenrand auch 1889 bei Coppenrath.

Angebots-Nr. 15.424 / EUR  1100. / export price EUR  1045. (c. US$ 1139.) + Versand

niemeyer’s — ridinger vom feinsten

Vereint in einem :
Joseph Georg Wintter, Rufender ungerader 8-Ender zur Brunftzeit
Ridinger’s Brunft-Rivalen

Joseph Georg Wintter (1751 München 1789). Rufender ungerader 8-Ender zur Brunftzeit. Am bewaldeten Ufer eines angedeuteten Gewässers stehend und nach gegenüber blickend. Radierung. Blattgröße 10,2 x 15,8 cm.

Niemeyer 121. – Vor der Schrift? – Mit meist noch feinem Rändchen um die Darstellung. Nur in der Himmelspartie bemerkbares geglättetes Fältchen.

BESONDERS SELTENER , HERRLICHER ABDRUCK DES ERSTZUSTANDS

auf Bütten mit dem großen Torso eines figürlichen Wasserzeichens. – Offenbar keiner der Nagler-Folgen zuordbar und auch nicht in die frühestens 1821 erschienene 44blätt. Augsburger Sammelausgabe Schwerdt III, 190. a („Rare“, 1928 ) eingegangen. Die 137blätterige Komplettausgabe Weigel 21336

– „ Die meisten Blätter sehr selten “, 1857 ! –

indes hier anderwärts nicht nachweisbar. Könnte in Folgenbezug stehen zu Niemeyer 124, einem erlegten ungeraden (?) 14-Ender. Thematisch aber

korrespondiert das schöne Sujet

mit dem Mitternachtsblatt (Th. 241) der Ridinger-Folge der

„ Vier Tageszeiten der Hirsche “

dessen beide Nebenbuhler hier in einem Tier vereint sind.

Wintter war kurfürstlich-bayerischer Hof- und Jagdkupferstecher und Mitglied der kurfürstl. Akademie zu Düsseldorf und avancierte 1787 noch zum Hof-Cammerrat als

„(u)nter denen zahlreichen Hof= und Freykünstlern

des Churfürstl. Pfalz=Bayerischen Hofs“ selten

(Forstcameralisten-Papst Wilhelm Gottfried von Moser, Jg. 1729, aus der „berühmten Cameralistenfamilie“ [Heß in der ADB] 1788 im Forst-Archiv [IV, 280 ff.]).

Angebots-Nr. 15.664 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 756.) + Versand

Schottland & England
Ridinger, Brunfthirsche bei Neuburg/Donau
bleibt’s wie’s ist ?

Wie zur Brunftzeit in Bayern ?

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Kaempffende Brunfft Hirsche Nach der Natur in der Grün Au bey Neuburg (an der Donau) Anno 1722. gezeichnet. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1743/4.) Bezeichnet: J. El. Ridinger sculps. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 34 x 25,8 cm.

Seltene Ridinger-Szene

auf 270 Jahre alter Kupfer-Druck-Platte des Meister’s

zu Blatt 29 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 271) der Folge der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere. – Ist nach Veit, Joh. El. Ridinger und die Grünau bei Neuburg im Neuburger Kollektaneenblatt CXLV, 1997, SS. 131-143, die Lokaltreue auch nicht als absolute Größe zu werten, so entspricht anstehenden Falles gleichwohl

„ die dargestellte Waldstruktur

auch noch der heutigen kultivierten Auenlandschaft …“

Angebots-Nr. 14.998 / Preis auf Anfrage

niemeyer’s — für seltenste ridingeriana


„ Lieber Herr Niemeyer, vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Mühe! Die von Ihnen genannten Quellen (zur histor. Wolfs-Population in DE) hören sich sehr spannend an und sind sicherlich interessant für meine Arbeit … Ich freue mich sehr über Ihre Unterstützung! Herzliche Grüße aus … “

(Frau K. R., 25. Juli 2016)