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Ridinger

Gut abgesprungen

Ridinger, Amerikanischer Hirsch
Americanischer Hirsch

halb gewonnen

2014

„ Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar “

So schon 1857 in Weigel, Kunstkatalog, Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a
(Torso von nur 120 Bll.)

Ridingers

Koloriertes Thier-Reich

Und  selbst  Einzeltafeln  stehen  dem  nicht  viel  nach

Bei  niemeyer’s  derzeit  gleichwohl  das  eine  wie  die  andern

Letztere  als  Gegenstand  anstehender  Offerte  aus der allein kolorierten, ab 1754 nach (ggf. seitens des Ältesten, Martin Elias) und überwiegend von Johann Elias Ridinger selbst geschaffenen und nicht vor 1773 postum abgeschlossenen Erstausgabe (eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg)

auf  dem  qualitätvollen  holländischen  Papier  von  C & I Honig

– „ weil  es  hierzu  das  anständigste  und  beste  ist “,

so Ridinger in der Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde – nebst entsprechenden variierenden Wasserzeichen in Hoch- + 3 Querformaten von ca. 30,5-31,5 x 19,5-21,5 bzw. 21 x 31-31,5 cm. Sie

gehören  zum  Feinsten  vom  Feinen

der  illuminierten  Tierbücher  aller  Zeiten .

Ihre Auflagenhöhe kann gar nicht klein genug gedacht werden. Und nur sieben Jahre nach Erscheinen des Thierreichs starb mit Martin Elias der werkvertrautere der beiden Söhne.

„ Ridinger, der als grosser Thiermaler, wohl einsahe, dass bei ihnen die Farben nichts Unwesentliches wären, beabsichtigte in seinen späteren Jahren seinen … Arbeiten die Krone aufzusetzen und noch einige

nach  der  Natur  genau  und  fein  colorirte  Folgen

erscheinen zu lassen “ (Thienemann). – Sofern nichts Gegenteiliges erwähnt,

von  gleichmäßig  sehr  schönem  Gesamtzustand

bei dreiseits ca. 2-3 und unten ca. 4,5-5 cm Breitrandigkeit.

Die  Fülle  des  hier  einheitlich  Gebotenen  legt nahe, auf hier für dergleichen bei gleichzeitigem Bezug vorgesehene

Mengenstaffel

aufmerksam zu machen , nämlich  bei  jeweils  individueller  Angebots-Nummer

ab 7 Stück 3% , ab 12 Stück 6% , ab 20 Stück 10%

Unter jeweils nur einer Nummer laufende mehrblätterige Positionen – hier also als Option angebotene und preislich für sich bereits begünstigte Pendants bzw. en-bloc-Themen-Gruppen – zählen somit stets auch nur als ein Stück. Für in letzteren vereinigte Tafeln gilt im übrigen: keine zeitliche Auslieferungs-Benachteiligung bei nur Einzelblatt-Bestellung.

„ Symbol der Weisheit

Ridinger, Elephant

und Sympathie …

und acht Elefanten tragen das Universum “

(Meyer’s Konvers.-Lex., 4. Ausg., V, 510/II)

Hier denn

deren drei Thierreich-Ridingers

Elephant. Elephant.Th. 1030. – Ein Braunfleckchen im weißen Plattenfeld oben links.

„ Wir sehen hier einen schönen männlichen Elephanten mit starken Stosszähnen, aber in auffallender Färbung, schön dunkelbraunroth. Sie sollen zuweilen solche eigenthümliche Färbungen von dem Schlamme erhalten, in welchem sie sich wälzen. Aber dieser war ja von dem (aus Memmingen gebürtigen Petersburger Hof-)Maler Grimmel (1703-1759), wie die folgenden, in der Gefangenschaft gezeichnet. “

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.933 / EUR  1300. / export price EUR  1235. (c. US$ 1346.) + Versand

Ein Elefant. Un Elephant. „Ein weibliches Thier, gelbgrau, ins Schwarzgrau übergehend … starke Zähne“ (Th. 1031). – Ganz feine Quetschspur im linken weißen Plattenfeld. Im unteren äußeren weißen Platten- und anschließenden Papierfeld je ein Braunfleckchen und Braunstreifen von 3 x 1 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.934 / EUR  1300. / export price EUR  1235. (c. US$ 1346.) + Versand

Ridinger, Abgerichter Elephant

Abgerichter Elephant. Elephant dressé. Der aufsitzende Führer fiel in der unkoloriert gebliebenen 1824/25er Neuausgabe der Verkürzung der Platten zum Opfer, „was sich schlecht ausnimmt“ (Th. 1032). – Dreiseits 1,7-3,5 cm, unten 4,6 cm breitrandig. – Zwei Braunstippen im oberen weißen Plattenfeld. – Neben dem „Kranich zu Oldenburg das Paradeblatt der Folge. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.935 / EUR  1400. / export price EUR  1330. (c. US$ 1449.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender drei Grimmel/Ridinger’scher Thierreich-Elefanten 15.933/35 zu fördern , diene deren 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 16.003 / EUR  3600. / export price EUR  3420. (c. US$ 3727.) + Versand

Das Pferd. Le Cheval. Teils gefleckter rotbrauner Hengst stehend nach links. – Th. 975. – Alt hinterlegter 13 cm langer Riß sichtbar oberhalb des Pferdes innert Laubwerks bzw. weißen Platten-/Papierrandfeldes und außerhalb des eigentlichen Bildes auch sonst leicht altersspurig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.936 / EUR  270. / export price EUR  257. (c. US$ 280.) + Versand

Maul-Esel, beladenes Maulthier. Le Mulet chargé. „Prächtig geschmückt und tüchtig bepackt mit Treiber“ (Th. 983), nach dem Leben gezeichnet, gehend nach rechts.

Angebots-Nr. 15.937 / verkauft

Detto beladen Maulthier. Le Mulet chargé. Wiederum geschmückt, hochbeladen mit Gefiederten und Lämmern, nach links, einen Abhang herabgehend. – Th. 984. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.137 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 591.) + Versand

Der große oder Müller-Esel. L’Ane de Meunier. Angepflockt in Landschaft, stehend nach links. „Eine gelungene Figur, aschgrau mit schwarzem Kreuz und Kuhschwanz“ (Th. 981).

Angebots-Nr. 15.939 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 450.) + Versand

Der kleine (Müller-)Esel. Le petit Ane. Dunkelbraun, mit Sattel + Zaum, stehend nach rechts. – Th. 982

Angebots-Nr. 15.940 / verkauft

Ridinger, Zebra

Africanischer Esel ( recte Zebra , so auch die latein. Bezeichnung ZEBRA vel ZECORA ). Ane Afriquain. „Eine recht brave Darstellung dieses schönen Thieres, wie es (nach rechts) trabt. Die Streifen schwarzbraun, wie sie gewöhnlich sind“ (Th. 978). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.941 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

– – ZEBRA vel ZECORA. Ane Afriquain. Liegend nach links. „Diese Namen sind sämmtlich falsch. Wir haben hier die recht gelungene Abbildung von Equus Quagga, welches dem Zebra ähnlich, aber wesentlich schon in der Färbung verschieden ist, da Unterleib und Füsse stets weiss erscheinen“ (Th. 980). – Frühe Darstellung des erst 1778 beschriebenen, 1878 bereits ausgerotteten Quagga der südafrikanischen Ebenen.

Angebots-Nr. 16.139 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 715.) + Versand

Aethiopischer Esel. Ane d’Ethiopie. „Es ist nichts als ein Zebra , welches aber … nach unrichtigen Zeichnungen gefertigt, zu pferdeähnlich langhalsig … gerathen ist. Die Streifen sind goldbraun“ (Th. 979). Vor dunkler Wand munter nach links trabend.

Angebots-Nr. 15.943 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 450.) + Versand

Ein noch versprochener Africanischer Esel ( recte junges Zebra, „nach unrichtiger Zeichnung gefertigt“, Th.). Ane africam promis. Vn cheval velu. Ersteres stehend nach rechts, daneben letzteres mit Halfter, liegend nach links. – Th. 977. – Braunfleckchen im weißen Textfeld.

Angebots-Nr. 16.017 / verkauft

Das Geschenk der Falschmünzer

oder

Ridinger, Kranich von Oldenburg

Der Kranich

des Oldenburger Grafen Anton Günther

Der Kranich zu Oldenburg in Ost-Frießland. Cheval d’Ostfriesland nomé la Grüe. Der Welt berühmtester Apfelschimmel mit der Brandmarke – A in 8zackigem Stern unter Krone – seines Herrn, des Grafen Anton Günther (1583-1667, seit 1603 Reichsgraf von Oldenburg und, ab 1647, Delmenhorst), eines Pferdefreundes von Graden. – Th. 976. – Oben links im weißen Papier-/Plattenrand 2 x 4 cm braunfleckig, sonst nur vereinzelte Braunstippen im weißen Plattenfeld bzw. im weißen Rand, letzterer unten rechts auch mit Daumen-Schmuddelfleck.

DAS  BESUCHER , JA , SCHON  RIDINGER , STAUNENMACHENDE  SUJET

und entsprechend vom Meister selbst per Seite 11 seiner Thierreich-Vorrede mit den Worten avisiert

„ … obgleich  die  Vorstellung  des  besondern  Schimmels

mit  einem  so  langen  Schweif  und  Mähne …

bey  nahe  unglaublich  und  übertrieben  scheinen  möchte ,

dennoch die Sache selbst ihre vollkommene Richtigkeit habe, indem uns der berühmte Herr Professor Klein in Danzig selbst solche Vorstellung gütigst mitgetheilet. Es ist dieses prächtige Geschöpf in Ost=Frießland gefallen , daselbst erzogen , und

der Kranich zu Oldenburg

genennet worden. So viel uns bekannt ist, hat man dergleichen beynahe noch niemalen gesehen, wiewohlen man uns berichtet hat, daß ein dergleichen weißer Schweif von einem Isabellfarben Pferde in dem Naturalien=Cabinet in Dresden (ausgestopft) gezeiget werde (bei späterem Brand vernichtet) und daß zu Florenz sich auch ein dergleichen schwarzes Pferd gefunden habe .“

Hier denn der in der Tat historische Hintergrund, indem nach einer Nacherzählung von Isabelle Yeginer auf einer homesite der Stadt Oldenburg Graf Anton Günther –

„ legte  den  Grund  zu  der  heute  noch  blühenden  Pferdezucht “

und „ Bei  allen  Verhandlungen  sparte  er  nicht  mit  ‚Verehrung‘

von  prächtigen  Pferden  aus  eigenen  Gestüten “

(Joh. Frdr. L. Th. Merzdorf, ADB I [1875], S. 492, bzw. Hermann Lübbing, NDB I [1953], S. 317) –

gelegentlich einer Reise in einem Spukschloß unter Falschmünzer geriet und nur gegen sein Versprechen absoluter Verschwiegenheit mit dem Leben davonkam.

„ Jahre später saß Graf Anton Günther eines Abends im heimischen Schloß an seinem Schreibtisch, als es klopfte … Der (nun wohlgekleidete) Besucher war einer der Falschmünzer aus jenem angeblichen Spukschloß in Holstein. ‚Ihr habt Wort gehalten‘, sprach er … ‚und nichts von dem verraten, was Ihr damals gesehen. Dafür sollt Ihr belohnt werden. Im Blauen Haus am Damm steht für Euch ein edles Roß bereit, das Euer würdig ist.‘ … Dort fand er den Kranich,

das  schönste  Pferd , das  er  je  gesehen  hatte .

Noch heute, zur Kramermarktszeit, wird Graf Anton Günthers Andenken alljährlich geehrt. Dann reitet er auf seinem legendären Kranich dem großen Kramermarktsumzug voran. “

Mit dem für seine Sammlungen berühmten Jacob Theodor Klein („Plinius Gedanensium“, Königsberg 1685 – Danzig 1759; Danziger Stadtsekretär, später Direktor der von ihm mitbegründeten Danziger Naturforscher-Gesellschaft, Mitglied der Royal Society, London, und Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg; ADB XVI, 92 ff.) stand Ridinger in regem Kontakt und wurde von diesem auch für sein Thierreich-Unternehmen vielfältig unterstützt. Kleins von Linnés anatomischer Systematik überholter Klassifizierung nach Art und Zahl der Gliedmaßen folgend, tragen die Frühzustände einiger Blätter der Folge denn auch noch Referenzen zu dessen 1751er Quadrupedum dispositio brevisque Historia Naturalis, wie Thienemann für einige Tafeln bekannt und für verschiedene weitere per hier vorliegendem Komplett-Exemplar dokumentiert.

Ridinger selbst hebt per Vorwort in seinen Dankesworten „insonderheit die ungemein schöne Sammlung des Herr P(rofessor). Klein aus der Ludolphischen Verlassenschaft, welche lauter Original=Stücke enthält,“ hervor. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.871 / EUR  1480. / export price EUR  1406. (c. US$ 1532.) + Versand

niemeyer’s — für  schönste  ridingeriana

Die Geiß, Ziege. La Chevre. Mit Halsband + Glocke, stehend nach links. – Th. 997. – Braunfleckchen im weißen Papierrand unten links sowie einige Braunstippen im weißen Plattenfeld.

Angebots-Nr. 15.945 / EUR  370. / export price EUR  352. (c. US$ 384.) + Versand

Ziegen-Bock. Le Bouc. Prächtig gehörnt, leicht gehend nach rechts, mit Blick auf den Betrachter. – Th. 996. – Einige Fleckchen/Stippen im weißen Plattenfeld.

Angebots-Nr. 15.946 / EUR  370. / export price EUR  352. (c. US$ 384.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Ziegen 15.945/46 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 16.006 / EUR  665. / export price EUR  632. (c. US$ 689.) + Versand

Arabischer Bock. Bouc d’Arabie. Silberbraun langhaarig mit weit nach hinten geschwungenen Hörnern, stehend nach links. „Ich weiss von dieser Spielart weiter nichts zu sagen, als … “ (Th. 998). – Ganz vereinzelte Braunstippen im weißen Plattenfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.947 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 450.) + Versand

Das Schaf. La Brebis. Mit reichem Behänge, stehend nach links. – Th. 993

Angebots-Nr. 15.948 / EUR  370. / export price EUR  352. (c. US$ 384.) + Versand

Der Wider. Le Belier. Liegend nach rechts, versonnen blickend. – Th. 992

Angebots-Nr. 15.949 / EUR  410. / export price EUR  390. (c. US$ 425.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Schafe 15.948/49 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 16.007 / EUR  695. / export price EUR  660. (c. US$ 719.) + Versand

Ungarisch oder Böhmisch Schaaf. Belier d’Hongrie ou de Bohème. Changierend tiefbraun, gedreckselt gehörnt, liegend nach rechts, doch nach links blickend. „Das Zackelschaf Aegoceros ovis“ (Th. 994). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.950 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 450.) + Versand

Ein Zahm Schwein, Saue. Porc. Deren zwei Schecken vor Hütte. Das eine brechend nach links, das andere wohlig nach rechts hingestreckt. Hinterteile nebst Ohren dunkel- bzw. lichtbraun, Vorderteile lichtgrau, dazwischen weiß. – Th. 1024

Angebots-Nr. 15.951 / verkauft

Spanischer Stier. / TAURUS Hispanicus. / Taureau d’Espagne.Th. 986

Ridinger, Spanischer Stier

„Eine  schöne  Schecke,

dieser  durch  ihre  Gefechte  bei  den  Spaniern

sehr  bevorzugten  Spielart , mit gewaltiger Halskrause .“

„Es folget noch … und diese sind die Spanische Stiere, deren Abbildung wir der Gütigkeit des Herrn Hamilton in Wien zu danken haben (wohl der kaiserl. Hofmaler Johann Georg de H., Brüssel 1672 – Wien 1737, gleichwohl von Ridinger mit „J. C.“ de H. bezeichnet).

Es  ist  nicht  leicht , ein  prächtigeres  Gewächs  zu  finden .

Diese Thiere laufen auch frey in den Waldungen herum und werden manchen Reisenden, wenn sie sich in hole und enge Wege hinstellen, beschwerlich und gefährlich. Zu gewissen Zeiten werden sie eingefangen und alsdann

die  bekannte  und  berühmte  Stiergefechte

mit ihnen gehalten, wobey die Spanier zu Pferd oder zu Fuß, ihren Geliebten zu Ehren einen ordentlichen Zweykampf mit diesen Thieren halten, worüber schon mancher sein Leben eingebüsset hat“ (Textvorspann der Ridinger-Söhne). – Vereinzelte Stippen im weißen Plattenfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.952 / EUR  1480. / export price EUR  1406. (c. US$ 1532.) + Versand

Herd-Stier, Hage, Hauß-boll. Taureau. Kraftvoll stehend nach rechts. „Dunkel rothbraun, zur Schweizer Race gehörig“ (Th. 985).

Angebots-Nr. 15.953 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Moskowitisch Lappländisches Rennthier aus dem Seehafen Kola. Rangifer Russien Lapponien Rangier une Renne. Stehend nach rechts. – Th. 1011

Angebots-Nr. 15.873 / verkauft

– – Dasselbe, weiblich, stehend nach links. Rangifer Russien Lapponien Rangier.Th. 1012

„ Sie kamen beide auf einem Russischen Schiffe nach Danzig , wo sie Herr Baron v. Zorn genau beobachtet, seine Beobachtungen, und wahrscheinlich auch Zeichnungen von ihnen, Herrn Ridinger mitgetheilt … hat. “

Angebots-Nr. 15.874 / verkauft

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Russisch-Lappländischer Rennthiere 15.873/74 in ihrem stellungmäßig reizvollen Aufeinanderbezogensein zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 15.998 / verkauft

Rennthier. Le Rangier. Mit Geschirr + Schelle am Hals, stehend nach rechts. – Th. 1013

„ Das schwedische Rehnthier … Es gehört mit den vorigen zu einer Art. Die Farbe ist dunkler, schwarzbraun, das Geweih grösser, und die Gestalt hirschartiger gezeichnet … “

Angebots-Nr. 15.875 / verkauft

Das Elend Thier. Un Eland. „Männchen schreitend (nach links), Weibchen liegend (nach rechts), schwarzbraun“ (Th. 1014).

Angebots-Nr. 15.876 / verkauft

Africanisches Elend-Thier. Elan d’Afrique nomé Couttou. Stehend nach rechts. – „Was Ridinger (im Textvorspann) als afrikanisches Elendthier beschreibt, ist … nichts Anderes, als die Kudu-Antilope“ (Th. 1002).

Angebots-Nr. 15.877 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 591.) + Versand

Der edle Hirsch. Cerf. 18-Ender liegend nach links. „… gelbbraun, oben ins Rostfarbene, unten ins Graubraune übergehend. Nimmt sich sehr gut aus“ (Th. 1005).

Angebots-Nr. 15.878 / verkauft

Weis gefleckter Hirsch. Le Cerf tacheté blanc. 16-Ender liegend nach links. „Hellocher ins Graue ziehend, graubraun schattirt“ (Th. 1007). – Endgültiger Zustand mit dem geänderten Untertext nach Löschung der Referenz zu Jacob Theodor Kleins 1751er Quadrupedum dispositio brevisque Historia Naturalis wie auch von Thienemann als „auf einigen Tafeln“ fehlend vermerkt.

Angebots-Nr. 15.879 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Ridinger, Hirsch liechter oder gelblichter

Hirsch liechter oder gelblichter. Cerf jaunâtre. Ungerader 18-Ender liegend nach links. „… hellocher dunkler schattirt, unten und vorn überall lichtgrau“ (Th. 1006).

Angebots-Nr. 15.880 / EUR  630. / export price EUR  599. (c. US$ 653.) + Versand

Thier, Hünden Wild. Biche. „Hirschkuh … Liegend (nach rechts), bräunlich gelblich, unten grau“ (Th. 1008).

Angebots-Nr. 15.881 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 549.) + Versand

Africanischer Hirsch aus Guinea. Cerf Afrique. Braun changierender, weiß gefleckter 6-Ender stehend nach rechts. – Th. 1010. – Interessantes Blatt.

„ Also hält der Textlieferant zur (1824/25er unkoloriert gebliebenen) neuen Ausgabe ihn, wie den (folgenden, amerikanischen) nur für eine Spielart, climatische Abweichung des Edelhirsches. Das möchte denn dieser, welcher nach einer Zeichnung des berühmten Wiener Hofmalers (Hamilton; wohl Philipp Ferdinand, 1664 [?] – 1750, gleichwohl von Ridinger mit „J. P. de Hamilton“ bezeichnet) gefertigt ist, nicht sein, wie schon sein sehr abweichendes Geweih anzeigt. Doch ist es mir nicht möglich die Art zu nennen, welcher er angehören möchte. “

Angebots-Nr. 15.882 / EUR  670. / export price EUR  637. (c. US$ 694.) + Versand

Ridinger, Amerikanischer Hirsch

Americanischer Hirsch. Cerf Ameriquain. 12-Ender „Ganz flüchtig … dunkel rothbraun, Kopf und Hals grau, der Schwanz ein wunderlicher Stummel, sonst dem Edelhirsch gleichend. Die Zeichnung ist leider bloss nach einer Beschreibung eines Reisenden gemacht, daher Phantasiestück. Uebrigens giebt es in Amerika gar manche Hirschart, daher ist auch der Name ‚Amerikanischer Hirsch‘ gänzlich zu verwerfen“ (Th. 1009). Gleichwohl – prächtiges  Blatt . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.883 / EUR  745. / export price EUR  708. (c. US$ 772.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender sechs Tafeln Hirsche 15.878-15.883 zu fördern , diene deren 10% günstigeres en-bloc-Angebot (auf Wunsch herausnehmbar der Africanische Hirsch) per

Angebots-Nr. 15.996 / EUR  3400. / export price EUR  3230. (c. US$ 3520.) + Versand

Ridinger, Springbok + Oryx-Antilope

Africanischer Gems recte Antilopen-Gazelle. Bouc bezoardique. Stehend nach rechts die eine, ruhend nach links die andere. – Th. 1001. – Malerisch  schön .

„ Diese  beiden  wohlgelungenen  Abbildungen  hat Ridinger nach der Natur oder gut ausgestopften Exemplaren gefertigt, aber die Namen sind falsch. Die liegende ist die Spring-Antilope (Antilope euchore. Forster), die stehende aber die Pasan-Antilope (Antilope oryx). “

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.889 / EUR  745. / export price EUR  708. (c. US$ 772.) + Versand

Guineisches Böcklein, Hirschl(ein). Chevreuil d’Afrique. Unter hohem Baume, liegend nach rechts. – Th. 1003

„ Vielleicht die gemeine Gazelle, vielleicht aber auch eine andere. Hier, wie bei manchen folgenden Tafeln, ist es zu bedauern, dass Ridinger den unhaltbaren Grundsatz hat ausführen und die Thiere nach einem Massstabe fertigen wollen. Da sind viele zu klein gerathen, was sich, besonders auf den grossen Tafeln, nicht gut ausnimmt. “

Aus hiesiger Sicht pedantisch gesehen, ohne Blick für die gegebenenfalls per Kulisse immer erzielte malerische Bildwirkung, verdeutlichend hier nicht zuletzt auch eben das „Böcklein“. Ein Tafelwerk bedarf nun einmal des einheitlichen Formats und der Connaisseur schätzt dessen Großzügigkeit und verwirft schon deshalb die kleiner getrimmte, auch unkoloriert gebliebene Neuausgabe der 1820er, von der Thienemann (Seite 200) meint, manche Tafel nähme sich nun besser aus, doch einräumen muß, daß „auch zugleich manches Ende von Bäumen und Sträuchern, manche Zierrath, ja sogar manches Thier mit fortgenommen worden“ sei. Eben. Man kann nun einmal nicht beides zugleich haben wollen. – Säurefrei hinterlegte 4 cm lange feine Rißspur innerhalb des linken Außenfeldes des 5,5 cm breiten weißen Papierrandes. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.890 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Bisem-Thier. Musc. Das Moschusthier. Witternd stehend nach rechts. – Th. 1004

„Ridinger sagt, dass er dreierlei Abbildungen davon erhalten, welche genau miteinander übereinstimmten. Der Name Civette ist ganz unstatthaft.“ Letzteres hier innerhalb der Blattbezeichnung zu Musc berichtigt wie Th. unbekannt geblieben, also MOSCHIFERVS. / Bisem-Thier. / Musc - / Familia II. Zweÿhufig.

Angebots-Nr. 15.891 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 591.) + Versand

Stachel-Schwein, Stachel-Thier. / Ein Maul Wurff. Porc epic. / Mas. Ersteres in gereiztem Zustande, die Stacheln erhebend, dem Zeitgeist entgegen. Letzterer als Darstellung selten + gesucht . – Th. 1051.

Angebots-Nr. 15.909 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Weißer Tan(n)hirsch. Daim blanc. Von prächtigen Schaufeln gekrönter zahmer Damhirsch mit Halsband + Klingel, in einem Park munter nach links schreitend. – Th. 1018. – Herrliches Blatt . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.884 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 715.) + Versand

Than(n)hirsch grau gefleckter. Daim tacheté gris. Liegend nach links, doch nach rechts schreiend. Hellgrau auf Weiss, Geweih malerisch schön. – Th. 1017. – Herrlich wie vor .

Angebots-Nr. 15.885 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 715.) + Versand

Ridinger, Damhirsch

Dam(m)hirsch roth u: braun gefleckt. Daim tacheté rouge et brun.Th. 1015. –  Malerisch  schön .

Nach rechts, das Laub eines Baumes äsend, ist es derselbe nach links aus Th. 212 als

dessen  „ lieblichste(m)  Blatt  in  der  ganzen  (Brockes-)Suite “

Ridinger, Gefleckter Dam Hirsch
Gefleckter Dam Hirsch (Th. 212)

der Betrachtung der wilden Thiere

Angebots-Nr. 15.886 / EUR  645. / export price EUR  613. (c. US$ 668.) + Versand

Tan(n)hirsch Weiblein. La Daine. „Liegend (nach rechts), dunkelbraun, unten licht röthlichbraun ins Weisse übergehend, zahm, mit Schellenhalsband“ (Th. 1019).

Angebots-Nr. 15.887 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Dam(m)hirsch, Tan(n)hirsch gefleckter. Daim tacheté. Munter nach rechts schreitend, doch stutzend innehaltend zurückblickend. „Flecken schwarzbraun auf weisslichem Grunde“ (Th. 1016).

Angebots-Nr. 15.888 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender fünf Tafeln Damhirsche 15.884-15.888 zu fördern , diene deren 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 15.997 / EUR  2795. / export price EUR  2655. (c. US$ 2893.) + Versand

Ridinger, Rehbock

Rehe-Bock. Chevreuil. Dunkelfarbig in leichter Sprungstellung nach links, doch mit Blick auf den Betrachter stutzend. – Th. 1020. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.892 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Rehe oder Rücke. Chevrette. „Im Wasser stehend (nach rechts), hellocher. Die Originalzeichnung ist in unserem Werke (Originalausgabe) in Tuschmanier copirt“ (Th. 1022). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.893 / EUR  470. / export price EUR  447. (c. US$ 487.) + Versand

Gefleckter Rehe-Bock. Chevreuil tacheté. Gelbbraun mit weißen Flecken liegend nach links mit Blick auf den Betrachter. – Th. 1021. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.894 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender drei Tafeln Rehe 15.892-15.894 zu fördern , diene deren 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 15.999 / EUR  1485. / export price EUR  1411. (c. US$ 1538.) + Versand

Gemse. Chamois. Grunzend tönender Bock nach rechts. – Th. 1000.

Angebots-Nr. 15.895 / verkauft

Ridinger, Steinbock

Stein-Bock. Le Bouquetin. Majestätisch nach rechts. – Th. 999. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.896 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 756.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Berg-Könige Gams + Steinbock 15.895/96 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 16.000 / EUR  1220. / export price EUR  1159. (c. US$ 1263.) + Versand

Ein noch versprochener Asiatischer Hirsch (Ungerader Axis-8-Ender liegend nach links oberhalb der) / Einige Arten ausländischer Schafe (Langhaariges Island-Schaf mit vier Spiegelhörnern / Kämel- oder angorische Ziege / Fettschwänziges Schaf). Cerf asiatique promis / Brebis etrangeres. Klein im Hintergrund vor Parktor zwei weitere letztere, mit ihren dichten Schwänzen den Boden fegend. – Th. 995

Thienemann  führt  den  seltenen  dominanten  Axis-Hirsch  erst im Anschluß an Nr. 1000 auf. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.897 / EUR  745. / export price EUR  708. (c. US$ 772.) + Versand

Wildes Schwein. Sanglier. „Ein erzürnter Eber in verkürzter Stellung“ nach rechts, doch nach links zürnend. – Th. 1023

Angebots-Nr. 15.898 / verkauft

Muscus Schwein. Porc d’Inde. Das indische Muscus- oder Nabel-Schwein , als solches von Thienemann gleichwohl zurückgewiesen: „Aber was dies curiös gewürfelte Schwein bedeuten soll, weiss ich durchaus nicht zu ermitteln.“ Vor Landschaftskulisse stehend nach rechts. – Th. 1026. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.899 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 549.) + Versand

Ridinger, Indianisch Schwein

Indianisch Schwein. Porc d’Inde. Lebhaft nach rechts, seine geweihartigen Gebreche präsentierend, weswegen die Neuausgabe das bildhaft-reizvolle Blatt als Hirsch-Eber führt. – Th. 1025

„ Eine ganz verfehlte Abbildung dieses eigenthümlichen Thieres, sowohl nach Gestalt als Farbe. Ridinger kannte, sowie Klein, bloss den skeletirten Kopf, und so hat man sich nach eigener Phantasie das Uebrige gebildet. Ganz richtige Vorstellungen hat man erst in unserer Zeit (1856) aus Paris erhalten. “

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.900 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Büffel-Ochs, der größere. Buffle. Großer gewöhnlicher Büffel mit Nasenring, nach links blickend. „Die Stellung ganz von hinten ist nicht gut gewählt“ (Th. 990).

Angebots-Nr. 15.901 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

Kleinere Zug-Büffel. Buffle petit. Kleine Art des gewöhnlichen Büffels mit Nasenring, stehend nach links. – Th. 991

Angebots-Nr. 15.902 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

Gemeiner Feld-Hase. Lievre. „Ein nettes Bild, in passender Umgebung sitzt Lampe in der Mitte mit seitwärts (nach rechts) gewendetem Kopfe“ (Th. 1043). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.904 / EUR  430. / export price EUR  409. (c. US$ 446.) + Versand

Ridinger, Weißer Hase

Weißer Hase. Lievre blanc. Aus Unterholz hervorkommend nach links witternd. „Weiss ist er im Winterkleide, sonst ähnelt er dem gewöhnlichen, und macht eine eigene Art aus, welche die Alpen bewohnt“ (Th. 1044). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.905 / EUR  470. / export price EUR  447. (c. US$ 487.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Hasen 15.904/05 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot (auf Wunsch entsprechend einbeziehbar nachfolgender Hörner-Hase) per

Angebots-Nr. 16.001 / EUR  810. / export price EUR  770. (c. US$ 839.) + Versand

Schwarz gefleckter Hase. Mit Hörner. Lievre tacheté. cornu. Laufend nach rechts. – Th. 1045

DJM 5912 nebst Abbildung Seite 158 lediglich nach der unkoloriert gebliebenen Neuausgabe der 1820er. – „Der gehörnte Hase geistert seit dem Jahr 1602 in unserer Jagdliteratur herum. Recht hübsch ist auch, was Herr Buffon darüber zu erzählen weiß: ‚Zuweilen bringt die gesetzlose Natur wider ihre Gewohnheit, gehörnte Hüner, Hindinnen, und Rehgeisen, also auch wohl gehörnte oder Hirschhasen hervor … und Balbinus versichert, im Norwegischen wäre es nichts ganz ungewöhnliches, dergleichen Thiere zu sehen‘ … “ und habe sich auch der berühmt gewordene kurhessische Oberforstmeister von Wildungen 1798 von seinem ursprünglichen Unglauben bekehrt gezeigt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.906 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

Kaninichen, Killhase. Le Lapin. „Eine artige Gruppe von fünf Stück, in Grösse und Farbe sehr verschieden …“ (Th. 1046).

Angebots-Nr. 15.907 / EUR  345. / export price EUR  328. (c. US$ 357.) + Versand

Der Igel. / Meer Schweinlein. / Das Murmel Thier. Herison. / Le petit cochon d’Inde. / Rat des Alpes.Die Thiere wieder zu klein …“ nörgelt Th. 1049. – Ersterer + letzteres als Darstellung selten + gesucht .

Angebots-Nr. 15.908 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Ridinger, Fledermäuse (Detail)
Detail Fledermäuse Th. 1047

Dunckles Eichorn Detto Lichtes / Fliegendes Eichorn / Ratten Rathen. Mäuse. / Fleder Mäuse. Ecuriel tan(n)e. Ecuriel brun rif. / Ecuriel volant. / Le Rat. Les Fouris. Auch in der reichen Staffage kunterbuntes Scenarium. Die beiden Ratten als Haus- und Wanderratte, der Hausmaus gleich deren quicklebendigen vier. Die hier oben rechts klein gezeigten  beiden  großohrigen  Fledermäuse , die eine von vorn , die andere von hinten , dominieren in gleicher Stellung Th. 378 als dem von alters hochbezahlten „Aeusserst selten(en)“ Blatt XXXV der 1779 abgeschlossenen Vorfallenheiten-Suite. Sie geben denn auch hiesigem Blatte sein Gewicht. – Th. 1047

Angebots-Nr. 15.911 / EUR  630. / export price EUR  599. (c. US$ 653.) + Versand

Gestreiftes Eichhorn. Ecurieu raÿé. Nußknackend unter Bäumen. – Th. 1048. – Ganz kleiner schwacher Braunfleck am äußersten linken weißen Seitenrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.910 / EUR  345. / export price EUR  328. (c. US$ 357.) + Versand

Frettichen, Frettwiesel. / Hermelin Wiesel. Le Furet. Armeline.Th. 1052. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.912 / EUR  445. / export price EUR  423. (c. US$ 461.) + Versand

Ridinger, Sibirischer Zobel

Zobel Siberischer oder Sarmatischer Marder. / Egyptische Wiesel. Matre Zibeline de Siberie. / Belette. Je eines der Spezie, davon ersterer vorn mittig, letzterer „wohl der Mungo, Herpestes mungo“ (Th.). – Th. 1054

Der Zobel „gleicht unter den Gattungsverwandten am meisten dem Baummarder … Das glänzende seidenweiche Fell, welches schon seit alter Zeit als das kostbarste unter allem Pelzwerk gilt, ist um so höher im Preis, je einfarbiger es ist … Am häufigsten ist er gegenwärtig noch auf Kamtschatka, wo die fast unzugänglichen Berge ihm Zufluchtsstätten gewähren. Hinsichtlich der Lebensweise gleicht er unserm Edelmarder“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., XVI [1890], 948 f.). Der hiesige von bevorzugter kastanienbrauner und dunklerer Färbung bei nur relativ wenig Weiß. – Von rückseits durchschlagendes Braunfleckchen innerhalb des Buschwerks. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.913 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 591.) + Versand

ordentlicher Wolf. / ganz weißer Wolf. Loup ordinaire. / Loup blanc. Ganz malerisch gruppiertes „recht nettes Blatt, worauf wir oben den ganz weissen Wolf liegend (nach rechts) und heulend, unten einen gewöhnlich gefärbten, abgemagerten, stehend (nach links) erblicken“ (Th. 1062). – Rückseitiger kleiner Wachsfleck oben im weißen Plattenfeld ganz schwach durchscheinend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.921 / EUR  470. / export price EUR  447. (c. US$ 487.) + Versand

Affricanischer Wolf=. Hyéne d’Afriquè. Die gestreifte Hyäne. „Sie hat Gerippe vor sich und nagt an einem Knochen. Dass sie grimmiger als der Wolf sei, ist unwahr. Als mehr feige nährt sie sich meist von Aas“ (Th. 1064). – Kleine schwache Braunspur unterhalb des Y der Oberrand-Bezeichnung, sonst beneidenswert makellos. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.922 / EUR  390. / export price EUR  371. (c. US$ 404.) + Versand

Ridinger, Füchse

Brand Fuchs. / ordentlicher Fuchs. Renard roussatre. / Renard. Ganz malerisch gruppiertes Blatt. Oberhalb einer stehend nach rechts, doch nach links bellend, unten ein halb liegender nach links. „Recht gefällig. Es ist früher schon mehrmals gesagt worden, dass die hier als verschiedene Arten bezeichneten Füchse zu einer Art gehören“ (Th. 1063). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.923 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 549.) + Versand

Wild Katze oder Kuder. Chat souvage. „Wieder ein recht ansprechendes Blatt. Die eine Katze frisst eine Waldschnepfe … die andere will zu ihr herabspringen und mithelfen“ (Th. 1069).

Angebots-Nr. 15.924 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Kat Luchs, bürg od’ Stein Luchs. Loup cervier. „Unten ein stark gefleckter Rotluchs, liegend (nach links mit Blick auf den Betrachter), oben lauernd ein Karakal … aus Persien oder Arabien. Es ist dann eine recht gelungene Abbildung … “ (Th. 1070). – Von schwachem Fleck begleitete kleine schwache Stelle in unterer Plattenkante vorsorglich säurefrei hinterlegt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.925 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

Ridinger, Eisbär

Der weiße Spizberg Grönländische Bär. L’ours blanc de Grœnland. „Stehend, den Rachen weit aufgesperrt. Warum man ihn (ent)gegen Ridinger in der N(euen) A(usgabe) bloss für eine weisse Spielart (‚Der weisse Landbaer‘) des Landbären erklärt, und nicht für den Eisbär (Ursus maritimus) hält, weiss ich nicht“ (Th. 1082). – Schönes Sujet . – Kaum erwähnenswert schwacher Wasserrand im unteren weißen Platten-/Papierfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.926 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 715.) + Versand

Der Zeydel Bär. Ours petit roussatre. Sitzend, mit Blick auf den Betrachter. „Er soll zuweilen in der Schweiz in dieser ganz auffallenden (rostroten) Färbung vorkommen. Stellung wie der Grönländische Bär Nr. 527., nur verkleinert“ (Th. 1081). – Im unteren weißen Platten-/Papierfeld kaum bemerkbarer Wasserrand.

Angebots-Nr. 15.927 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Der große Schwarze Bär. L’ours grand et noir. Gezähmt, mit Nasenring und Kopfriemen in leicht gebückter Stellung nach rechts. – Th. 1079. – Schwacher Wasserrand im unteren weißen Platten-/Papierfeld sowie zwei schwache Braunfleck(ch)en im weißen Plattenfeld rechts. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.928 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Der große braune Ameisen Bär. L’ours grand et brun des fournus. Aus dem Bild herausblickend, sitzt er „vor einer Heerde Ameisen und leckt dieselben von seiner Tatze ab“ (Th. 1080). – Schwacher Wasserrand mittig des unteren weißen Platten-/Papierfeldes sowie zwei schmale Braunstreifen unten im rechten weißen Seitenrand.

Angebots-Nr. 15.929 / EUR  670. / export price EUR  637. (c. US$ 694.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender vier Tafeln Bären  15.926-15.929 zu fördern , diene deren 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 16.002 / EUR  2285. / export price EUR  2171. (c. US$ 2366.) + Versand

Hauß Katze. Le Chat. „Sie stammt aus Egypten und keineswegs von unserer wilden Katze ab … In einer Küche auf einem Hackeklotze ruhend. Vor ihr spielen zwei Junge, die aber viel zu eckig gerathen sind“ (Th. 1068). – 1,5-cm-Einriß im rechten weißen Außenrand, im breiteren linken schwacher kleiner Braunfleck und einige Stippen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.971 / EUR  345. / export price EUR  328. (c. US$ 357.) + Versand

Genith-Katze. / COATI, GENITTA HISPANICA. Le Chat d’Espagne. Die für ihr Pelzwerk berühmte Ginsterkatze, aufmerksam auf flacher Erhebung vor Gesträuch nach links. „Der Name Coati gebührt ihr nicht, auch sollte sie nicht Katze heissen, weil sie … nichts (so nicht richtig, als Schleichkatze gehört sie zu den Katzenartigen) mit der Katze gemein hat“ (Th. 1065). – Einige auch etwas größere Braunstippen im weißen Textfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.019 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Zibethkatze. La Civette. In reizvoll leichtem Ambiente schleichend nach links. – Th. 1066. – Einige Braunstippen im weißen Text-/Plattenfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.018 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 450.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Schleichkatzen 16.018 + 16.019 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 16.020 / EUR  830. / export price EUR  789. (c. US$ 860.) + Versand

Die Kuhe. La Vache. Rotschecke mit Glocke stehend nach rechts. – Th. 988

Angebots-Nr. 15.958 / EUR  290. / export price EUR  276. (c. US$ 301.) + Versand

Ochs. Boeuf. Weißgrauer Zugstier liegend nach rechts. – Th. 987. – Kleiner Braunfleck im 5 cm breiten weißen Unterrand links.

Angebots-Nr. 15.959 / EUR  345. / export price EUR  328. (c. US$ 357.) + Versand

Bactrianisches Camel. Chameau Bactrien. IN AUGSBURG NACH DEM LEBEN GEZEICHNET . UND DESSEN FÜHRER AUS SEINER MÖRDERISCHEN GEWALT BEFREIT ! Dunkelgefärbter Zweihöcker mit Kopfband, stehend nach links. – Th. 1034. – Zwei Braunfleckchen im 5 cm breiten weißen Unterrand links, vereinzelte Stippen im weißen Plattenfeld.

Angebots-Nr. 16.024 / verkauft

Braunes Camel mit einem Höcker. Dromadaire bai avec une seule bosse. Mit Kopfband stehend nach rechts. – Th. 1036

Angebots-Nr. 15.955 / verkauft

Weißes Camel. Dromadaire blanc. Einhöckrig, liegend nach rechts. – Th. 1037

Angebots-Nr. 15.956 / verkauft

Dromedar mit zweÿ Höckern. Dromadaire avec deux bosses. Hellockerfarbig, im Niederlegen nach links begriffen. – Th. 1035. – Instruktives Blatt . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.957 / EUR  1100. / export price EUR  1045. (c. US$ 1139.) + Versand

Wer  aber  der  vortrefflichen  Höckrigen  mehr  um  sich  versammelt  sehen  möchte , den erwarten hier auch noch des Meister’s gleichformatige und

seit  alters  sehr  seltenen  Sechs  Tafeln  Kamele

Th. 529-534 in Schwarz-Weiß , die an sich zu bringen Mitte der 1990er die derzeitige Ridinger-Sammlung welche durch Erwerb eines der beiden hiesigen Pompadour-Sammelbände der legendären Marjoribanks-Folios Baron von Gutmann’s (Schwarz) tief in die Tasche greifen ließ, um diese jahrzehntelang bohrende Lücke endlich doch noch schließen zu können.

Angebots-Nr. 16.026 / EUR  5400. / export price EUR  5130. (c. US$ 5591.) + Versand

Cameel Hirsch. Chameau=Cerf. Guanaco stehend nach links. – Th. 1038

„Eine ganz gelungene Abbildung dieses bei uns selten zu schauenden amerikanischen Thieres … ein Lama , welches seit undenklichen Zeiten in Freiheit gefunden wird“ (Th.), „hat sich aber in Folge der Jagd sehr vermindert“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., X [1889], 420/I). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.903 / EUR  630. / export price EUR  599. (c. US$ 653.) + Versand

Ridinger, Nilpferd

Flußpferd, Nilpferd, Wasserochs. Cheval marin.Th. 1029. – Am oberen linken weißen Heftrand einige kleine Braunflecken.

„ Es ist nach einer Zeichnung gefertigt … Es  ist  keine  ganz  gelungene  Abbildung  dieses bei uns höchst seltenen Thieres, genaue haben wir erst in der neuesten Zeit (Mitte 19. Jhdt.) bekommen, aber sie ist keineswegs ganz missrathen zu nennen. Der Kopf ist zu gross, die Färbung zu lebhaft u.s.w.,  aber  für  jene  Zeit  gut  genug . “

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.960 / EUR  1100. / export price EUR  1045. (c. US$ 1139.) + Versand

niemeyer’s — für  die  fülle  an  ridingeriana

Das  nach  Original  Zeichnungen  geschilderte  Thier  Reich  2ter Theil … Les Animaux representés suivant des Dessins Originels.

Ridinger, Colored Animal Kingdom Part 2

„Ja  prächtig  zeigt  sich  Gott  in  allen  seinen  Werken …“

„Das in Kupfer, röthelbraun, gestochene Titelblatt … “ (Th. 1033). – Im weißen Rand von minimal bis etwas mehr wasserrandig.

Angebots-Nr. 15.961 / EUR  345. / export price EUR  328. (c. US$ 357.) + Versand

Der Iltis. / Der Marder. Furet. / Mart. Bei buschwerkbestandenem Felsbrockenambiente ersterer ein Entennest plündernd mit drei davonstiebenden Alten, letzterer mit einem Vogel im Maul posierend. – Th. 1053

Angebots-Nr. 15.962 / EUR  490. / export price EUR  466. (c. US$ 508.) + Versand

Hunds Dachs. / Schweins Dachs. Thaison canin. / Thaison de pore (sic!). „Es sind zwei Dachse einer Art (mehr gibt es bei uns nicht), der eine sich anschleichend, der andere ihn anflennend“ (Th. 1067). In buschiger Hügellandschaft vor einem Dachsbau. – Einige (ganz) schwache Stockstippen im weißen Text/Plattenfeld.

Angebots-Nr. 15.963 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 549.) + Versand

AI BRASILIENCIA et MEXICAEin Affe mit 3 Klauen. / Das langsame od’ faule Äfflein. Singe avez trois Ongles. Singe paresseux ou tardif. Beide Male das Faultier . Zum einen das auf einem Block angekettet sitzende Kaputzen-Faultier, hinter diesem auf einer Palme der auf ihn herabschauende Unau. Vor dem Block Kürbisse. – Th. 1039. – Säurefrei hinterlegter 2-cm-Einriß im weißen Rand oben links und außerhalb des Bildes selbst partiell meist nur schwach altersfleckig/stippig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.964 / EUR  290. / export price EUR  276. (c. US$ 301.) + Versand

Ameisen Schlucker / Guaku und Miri. Tamanoir. „Wahrscheinlich ist unter diesen ganz wunderlichen Namen der Capische Erdferkel … aber diese Art hat man in zwei verwandelt … und beide aus dem Kopfe, nach Gutdünken gefertigt. Solche Thiere giebt es nirgends“ (Th. 1041), verwandt gleichwohl dem Ameisenbären. – Im weißen Papierrand partiell schwach fleckig und kleine dünne Stelle links außen vorsorglich säurefrei hinterlegt. – Sehr malerisch . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.965 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 450.) + Versand

Ridinger, Ameisenfresser

Ameisen Fresser = / besonders Schuppichtes Thier =. Fourmiller = / Quogelo =. „Langschwänziges Schuppenthier … grünspangrün colorirt, wie eine Eidechse, sollte braun, wie Tannenzapfen gefärbt erscheinen. Die Abbildung des grossen Ameisenfressers … ziemlich gelungen“ (Th. 1040 mit abweichender Bezeichnung). – Vereinzelte schwache Fleck(ch)en im weißen Platten-/Papierfeld und kleine schwache Stelle links außen des letzteren vorsorglich säurefrei hinterlegt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.021 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 549.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Ameisenfresser 15.965 + 16.021 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 16.022 / EUR  870. / export price EUR  827. (c. US$ 901.) + Versand

Schild-Ferkel oder Panzer-Thier. Cochon écaillé ou cuirassé. „Welches Gürtelthier a) darstellen soll, vermag ich nicht zu ermitteln, b) ist das Roll-Gürtelthier“ (Th. 1042; das im Nordosten Brasiliens endemische Brasilianische Dreibindengürteltier bzw. Dreibinden-Kugelgürteltier als zugleich seltenste Art der Gürteltiere). – Einige kleine Braunflecken/Stippel fast nur im linken weißen Papierrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.138 / EUR  430. / export price EUR  409. (c. US$ 446.) + Versand

Das Beutel Thier =. Sarige, Carigueia Americain. „Es ist die weissköpfige Beutelratte (Didelphis virginiana), gar nicht uneben mit zwei Jungen abgebildet“ (Th. 1050). Groß vorn rechts, ruhend. Eine bewegte weitere (anderer Art?) links separat. – Einige auch etwas größere Braunstippen im weißen Textfeld.

Angebots-Nr. 15.968 / EUR  345. / export price EUR  328. (c. US$ 357.) + Versand

Vielfrass. / Raton. Le Glouton. / Raton americain. In heller Winterlandschaft links der der Familie der Marder angehörende Vielfraß / Bergbär witternd stehend nach rechts, vis-à-vis sitzender Waschbär.– Th. 1083

„(Der Vielfraß) bewohnt den Norden der Alten und Neuen Welt, früher fand er sich südlich bis zu den Alpen, jetzt (1890) nur noch bis zum südlichen Norwegen und Finnmarken; er bevorzugt die nackten Höhen der Gebirge … ist ungemein stark und wild und stellt sich in der Gefahr auch gegen Menschen zur Wehr … nach andern stammt (sein Name aus dem Schwedischen) von Fjäl-Fräs und bedeutet Felsenkatze.“ – Der einst auf Nordamerika beschränkte und dort einst „durch Verfolgung stark zurückgedrängt(e)“ Waschbär aus der Familie der Bären heute längst ein auch hiesiger Artgenosse. – Zitate nach Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., XVI, 196 f. bzw. 406. – Schwacher Wasserstreifen links/mittig des unteren weißen Platten-/Papierfeldes. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.930 / EUR  470. / export price EUR  447. (c. US$ 487.) + Versand

„ In  Ansehung ( nachfolgender ) Thiere  findet sich bei den Schriftstellern selbst ein häufiger Widerspruch und gar oft haben sie den Leoparden, das Panterthier und den Tiger miteinander verwechselt. Man hat zwar in neuern Zeiten viele dergleichen Thiere nach Europa gebracht … da wir uns aber für unsern Theil aus Mangel genugsamer und überzeugender eigenen Erfahrung keine Entscheidung zu geben wagen, so haben wir diese Art der Thiere hier blos so vorgestellet, wie wir sie von Zeit zu Zeit gesehen haben … Wir haben es also hier so gut zu machen gesucht als es uns möglich ware und sehen uns genöthiget um Gedult zu bitten, wenn wir nicht aller Erwartung ein vollkommenes Genüge sollten gethan haben “ ( Ridingers  im  Textvorspann ).

 

Ein paar Panther Thiere. Pantheres. „Ein hellfarbiger und ein roströthlicher wollen sich angreifen. Der Zanckapfel ist ein Vogel, welcher gemordet zwischen beiden liegt. Die Darstellung gelungen“ (Th. 1071). – Rückseitiger schwacher Wasserrand bildseits ganz minimal ins untere weiße Text-/Papierfeld durchscheinend.

Angebots-Nr. 15.975 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 591.) + Versand

Ridinger, Königstiger

Ein Leopard. Leopard. Recte Bengalischer oder Indischer Tiger. „Dies ist der Königstiger mit Streifen. Er sitzt etwas zusammengekauert (nach links) und der starke Bart entstellt ihn etwas, sonst kenntlich“ (Th. 1074). – Rückseitiger schwacher Wasserrand nebst kleinen Verfärbungsflecken bildseits schwach ins untere Text-/Papierfeld durchscheinend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.126 / EUR  870. / export price EUR  827. (c. US$ 901.) + Versand

Ein Tiger. Tigre. „… der Grund hellrostfarben, also weit entfernt davon ein wahrer Tiger zu sein … und ich möchte es für einen jungen Panther halten“ (Th. 1073). Angekettet vor seinem Haus, etwas auf dem Boden bemerkend. – Zwei säurefrei hinterlegte Kleineinrisse im weißen Papierrand links oben, vereinzelte Stippen außerhalb des Bildes, zwei geglättete Faltspuren im linken unteren Platten-/Papierfeld.

Angebots-Nr. 15.972 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

Dunckler Tiger. Tigre d’une couleur tombre. „Es scheint auch ein Panther zu sein, nur dunkler … An Tiger ist hier nicht zu denken. Ein schönes Männchen , katzenartig liegend , mit Halsband“ (Th. 1072). – Schwacher Wasserrand im unteren Rückseitendrittel bildseits nur minimal und nur noch im weißen Text-/Papierfeld durchscheinend. Papierkante oben und links unten leicht altersschmuddelig, Eselsohr oben rechts.

Angebots-Nr. 15.973 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

Weißlichter Tyger. Tigre blanchatre. „Es ist der amerikanische Löwe, oder der Kuguar (Puma). Klein nennt ihn den amerikanischen Tiger. Er springt an einem Felsstück in die Höhe und wir sehen ihn ergrimmt von hinten“ (Th. 1075). – Rückseitiger ganz schwacher Wasserrand bildseits ganz minimal ins untere weiße Text-/Papierfeld durchscheinend.

Die Position des an einem Felsstück grimmig hochspringenden Tieres ganz verwandt Th. 718, der „bey ihren Jungen von einem Bären überfallene(n) Löwin“ als Blatt 3 der gesellschaftspolitisch hochbrisanten ersten vier Blätter der complett  schon 1856 für Thienemann seltenen 8blätterigen FOLGE DER BIG FIVE , der  Kämpfe reißender Thiere. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.974 / EUR  535. / export price EUR  508. (c. US$ 554.) + Versand

FOLGE DER BIG FIVE

Ridinger, Kämpfe reißender Thiere
Kämpfe reißender Thiere (Th. 716-723)

über  drei  Jahrzehnte  hinweg  unveröffentlicht  geblieben

In  der  Ridinger + Brockes  mit  den  Blättern  1-4  mit  deren  Kühnheit  gleichziehen  und  in  Vorwegnahme  der  Epoche  des  Sturm + Drang  per  raffiniertest  verpackter  Verpackung  ein  denkbar  aggressives  geistiges + gesellschaftspolitisches  vor-1789er  Credo  ablegen. Vergleichbar etwa Vredeman de Vries’ Radierung Die Massaker des römischen Triumvirats als einer Anspielung auf das „ungerechte und hochmütige Verhalten des Herzogs von Alba“ in den südlichen Niederlanden. „Die politische Brisanz des Blattes erklärt, warum Vredeman im ersten Druckzustand nicht als Entwerfer genannt wird“ (Thomas Fusenig im Braker/Antwerpener Ausstellungskatalog Hans Vredeman de Vries und die Renaissance im Norden, München 2002, Kat.-Nr. 123, Seite 286).

Ridinger, Ein Löwe von heller Farbe
Ein Löwe von heller Farbe (Th. 1076)
Ridinger, Löwe, auf erlegtem Wildschwein stehend
Skizze zu Th. 1076 (Angebots-Nr. 15.611)

Ein Löwe von heller Farbe. Un Lion d’une couleur claire.Th. 1076

„ Ein  schönes  Männchen  des  gewöhnlichen  Löwen

steht  majestätisch  auf  einem  erlegten  Wildschwein. “

Rückseitige untere 9 cm mit partiellem schwachen, ins Rötliche verfärbtem Wasserrand, der bildseits nur ein wenig störend ins Text-/Papierfeld durchscheint. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.987 / EUR  1300. / export price EUR  1235. (c. US$ 1346.) + Versand

Zwei Skizzen – beidseitig auf 1 Blatt – des vorgenannten Löwen 15.987 im Gegensinn

aus  einem  vom  Meister  einem  Freunde

zum  Heiligen  Abend  1766  zugeeigneten  Skizzenbuch .

In schwarzer Kreide. 125 x 165 bzw. 110 x 145 mm. Blattgröße 212 x 249 mm. – 1979 von schnöder Händlerhand ansonsten erster Adresse vereinzelt, führte hiesige Recherche über 1976 und glanzvolle 1895er + 1869er Provenienzen zum Meister selbst zurück.

Angebots-Nr. 15.611 / EUR  2300. / export price EUR  2185. (c. US$ 2381.) + Versand

Die Zusammenführung vorstehender beider Zimelien 15.987 + 15.611 zu fördern , diene deren gut 10% günstigeres Verwöhnungs-Angebot per

Angebots-Nr. 16.013 / EUR  3200. / export price EUR  3040. (c. US$ 3313.) + Versand

Ridinger, Löwin

Eine Löwin. Une Lione. „Sie liegt und hat die ganze Aufmerksamkeit auf einen vor ihr sich bewegenden Gegenstand gerichtet. Ganz hellochergelb“ (Th. 1078). – Rückseitige untere 9 cm mit partiellem ganz schwachen Wasserrand, der bildseits kaum störend ins Text-/Papierfeld durchscheint. Im linken Seitenrand bis an die Plattenkante/Darstellung reichender Einriß, am linken unteren Papierrand zudem auf 7,5 cm eselsohrig, jeweils säurefrei hinterlegt. – Wundervoll  sympathisches  Sujet . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.988 / EUR  1250. / export price EUR  1188. (c. US$ 1295.) + Versand

Ein Löwe dunckler Art. Un Lion, d’une Couleur brune. „Mähne dunkel, fuchsbraun. Altes Männchen“ (Th. 1077). Nach rechts liegend, doch konzentriert nach links aus dem Bild blickend. – Rückseitige untere 9 cm mit partiellem schwachen Wasserrand, der bildseits ins Text-/Papierfeld durchscheint. – „In Syrien besonders sollen auch ganz schwarze Löwen gefunden werden“ (aus dem Textvorspann der Ridinger-Söhne). – Majestätisch . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.989 / EUR  1250. / export price EUR  1188. (c. US$ 1295.) + Versand

Den Zusammenverbleib der vorstehenden drei Löwen-Blätter 15.987-15.989 zu fördern , diene deren gut 10% günstigeres en bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 16.014 / EUR  3400. / export price EUR  3230. (c. US$ 3520.) + Versand

Und 16.014 zusätzlich obiger Skizzen-Position 15.611 zu Th. 1076 zu nur noch

Angebots-Nr. 16.015 / EUR  5180. / export price EUR  4921. (c. US$ 5363.) + Versand

Wen’s  aber  löwenstark  zu  mehr  von  seinesgleichen  zieht , den erwarten hier auch noch des Meister’s

Sechs  Tafeln  des  Majestätischen  in  seiner  Freiheit

Th. 517-522 in Schwarz-Weiß als der Hauptfolge , also ohne die beiden Dressur-Anhänge 523/24

Angebots-Nr. 12.350 / EUR  2454. / export price EUR  2331. (c. US$ 2540.) + Versand

oder apart daraus Der auf den Angriff laurende Löw , Th. 520 zu

Angebots-Nr. 15.015 / EUR  365. / export price EUR  347. (c. US$ 378.) + Versand

Folgt des Meister’s berühmte

internationale Affengalerie

1. Gibon , aufrecht gehender Affe … oder Wald Mensch – genant. / 2. Coaita … der besonders lang geschwänzte schwarze Sapajous … / 3. Sambt noch einer kleinen Meer Kazzen art. Gibbon ou l’homme sauvage / Signe araignée genant, avec une petite guenon.Th. 1084. – Unteres Text-/Papierfeld partiell mit von rückseits nur unterhalb des Textes als auch etwas dünn im Papier etwas deutlicher durchscheinendem Wasserfleck.

„ Hier giebt es leider viel zu berichtigen. 1. ist viel zu menschenähnlich und ein Phantasiestück, das weder den Orang-Utang, noch weniger den Gibbon vorstellt. / 2. ist ein Klammeraffe … der sich auf einem Seile schaukelt, aber in der (1824/25er) Neuausgabe ganz weggefallen ist. / 3. ist allerdings ein Halbaffe, Maki, und mag wohl der Mongus oder das Ringauge sein. “

Angebots-Nr. 15.977 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 756.) + Versand

Ridinger, Gemeiner Affe (Gibraltar)

Gemeiner Affe. Singe. „Der einzige Affe, welcher sich wild in Europa (Gibraltar) findet“ (Th. 1085). Auf einem Felsblock nach rechts mit lose herabhängender Halsleine. – Rückseitiger starker Wasserfleck der unteren 11 cm bildseits nur als einheitliche schwache Bräunung des Textfeldes, deutlicher nur unterhalb desselben, durchscheinend.

Angebots-Nr. 15.978 / EUR  630. / export price EUR  599. (c. US$ 653.) + Versand

Ridinger, Mandrill

Wald=Teuffel. Le Satyre. „Ist eine gelungene Abbildung von Cynocephalus Mormon. Der Mandrill ist derselbe Affe jung“ (Th. 1086). – Rückseitiger starker Wasserfleck der unteren 11 cm bildseits nur als relativ schwache Bräunung des Textfeldes, deutlicher nur unterhalb desselben, durchscheinend.

Angebots-Nr. 15.979 / EUR  630. / export price EUR  599. (c. US$ 653.) + Versand

Ein Masquirter Affe aus Guinea. Singe masque de Guinée. „Es ist der Cynocephalus der Alten, jetzt grauer Pavian … genannt, alt“ (Th. 1087). Mit Blick auf den Betrachter gehend nach rechts. – Rückseitiger starker Wasserfleck der unteren 11 cm bildseits nur als relativ schwache Bräunung des Textfeldes, deutlicher nur ober- und unterhalb der Plattenkante, durchscheinend.

Angebots-Nr. 15.980 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Löwen Meer Katze, Man(n) Tiger. Marmot qui a le Tete d’un Lion. „Ist nichts Anderes, als ein Junges der vorhergehenden Art (grauer Pavian), etwas abgemagert“ (Th. 1088). Den Betrachter im Auge lässig gegen einen Felsblock sitzend. – Rückseitiger starker Wasserfleck der unteren 11 cm bildseits nur als schwache Bräunung des Textfeldes, deutlicher nur ober- und unterhalb der Plattenkante, durchscheinend.

Angebots-Nr. 15.981 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Ein bartiger Affe. / Eine bartige Meer Katze. Singe barbu. / Le Marmot barbu. Auf bzw. neben Felsblock sitzend, beide den Betrachter im Visier. – Schwacher partieller Wasserfleck der rückseitigen unteren 9 cm bildseits praktisch nur unterhalb der Plattenkante im 5 cm breiten weißen Papierrand als kleinerer Flecken und etwas dünn im Papier wahrnehmbar. – Th. 1089. – Sehr malerisch .

Angebots-Nr. 15.982 / EUR  745. / export price EUR  708. (c. US$ 772.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender sechs Tafeln Affen 15.977-15.982 zu fördern , diene deren gut 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 16.010 / EUR  3500. / export price EUR  3325. (c. US$ 3624.) + Versand

Grünlichte Meer Katze. / Gelblichte detto. Le Marmot Verd. „Gehören beide zu einer Art, die grüne Meerkatze genannt“ (Th. 1090). Die an eine Kugel angekettete erstere würdevoll in ihrer Erscheinung, die letztere munter, wie ratsuchend, ihr gegenüber. – Mäßiger partieller Wasserfleck der rückseitigen unteren 9 cm bildseits nur wenig im Textfeld, etwas deutlicher unterhalb der Plattenkante im 5 cm breiten weißen Papierrand bemerkbar. – Reizvolles Sujet .

Angebots-Nr. 15.983 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 715.) + Versand

Große bartige Meerkatze mit kleiner. Le Marmot grand barbu avec ses petits. „… ungewiss, zu welcher Art sie gehöre … Ridinger erklärt sie für alt und jung. In einigen Exemplaren finde ich das Gesicht des geglaubten Jungen schwarz, in anderen aber – so auch hier – fleischröthlich. Nach letzterem könnte es Cercopith. cynomolgus sein“ (Th. 1091). – Beide sich an Trauben und Äpfeln (?) gütlich tuend, doch den Betrachter aufmerksam im Visier. Die kleine an Kugel angekettet. – Schwacher/mäßiger partieller Wasserfleck der rückseitigen unteren 9 cm bildseits praktisch nur unterhalb der Plattenkante im 5 cm breiten weißen Papierrand als Flecken von 3,5 x 4 cm bemerkbar. – Malerisches Sujet .

Angebots-Nr. 15.984 / EUR  745. / export price EUR  708. (c. US$ 772.) + Versand

Aller kleinste Meer Katze. Marmot Sagouin.Th. 1092. – Wasserfleck der rückseitigen unteren 10 cm bildseits nur als gleichmäßig schwache Bräunung des Textfeldes bzw. etwas deutlicher partiell unterhalb der Plattenkante im 5 cm breiten weißen Papierrand wahrnehmbar, dabei dort etwas dünn im Papier.

„ Zwei kleine Thierchen der Art, das eine vor einem Deckelkörbchen, seiner Behausung, sitzend und an eine Metallkugel befestigt; das andere aber sitzt in einer Art geflochtenem Glockenbauer, klammert sich mit seinen vier Händen an die Stäbe und guckt uns neugierig an. Sonst nicht sehr naturgetreu. “

Angebots-Nr. 15.985 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 611.) + Versand

Ridinger, Katzenmaki

Füchsel Mänchen. / Ganz kleine Meer Katze. Le Marmot avec la Tete de renard. / Marmot petit. „a) Der Katzenmaki ist fleischlichröthlich gefärbt, sollte wohl aschgrau sein“ (Th. 1093). – Mäßiger partieller Wasserfleck der rückseitigen unteren 9 cm bildseits nur wenig im Textfeld, etwas deutlicher unterhalb der Plattenkante im 5 cm breiten weißen Papierrand bemerkbar, dabei dort minimale Dünne im Papier. An den seitlichen Papier-Außenkanten einige wenige schwache Braunfleckchen/Stippen. – Reizvolles Sujet .

Angebots-Nr. 15.986 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 715.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender vier Tafeln Meerkatzen 15.983-15.986 zu fördern , diene deren gut 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 16.011 / EUR  2400. / export price EUR  2280. (c. US$ 2485.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender sechs Tafeln Affen + vier Tafeln Meerkatzen 15.977-15.986 zusätzlich zu fördern , diene deren nochmals günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 16.012 / EUR  5600. / export price EUR  5320. (c. US$ 5798.) + Versand

Wen  aber  „ Affen … seit  jeher  fasziniert “ haben , so Wolfgang Stechow gelegentlich des älteren Pieter Bruegel , den erwarten hier auch noch, complett wie apart gleich selten wie das Thier-Reich, des Meister’s

Zehn Tafeln Affen oder doch ihnen verwandte Thiere

(eben detto die Meerkätzchen) gleichen Formates + teilweise heranziehbar Th. 541-550 in Schwarz-Weiß. Als komplett wie apart gleich selten wie das Thier-Reich. So erwarb Mitte der 1990er auch diese jener oben schon besagte Ridinger-Sammler assoluta erst und allein durch Erwerb eben des einen der beiden hiesigen Pompadour-Marjoribanks-Folios mit Gutmann-Provenienz. Voilà , Sie hätten’s leichter!

Angebots-Nr. 28.937 / EUR  4700. / export price EUR  4465. (c. US$ 4866.) + Versand

Rhino „Clara“ — farbig

vor 265 Jahren von Ridinger

ALS  ERSTE  WISSENSCHAFTLICHE  DARSTELLUNG

DES  RHINOCEROSSES

( Oudry’s berühmtes Schweriner Dreimeteröl folgte erst ein Jahr später )

„ nach dem Leben gezeichnet “

Ridinger, Nashorn (springend)
Nasehorn. Rinocerot. (Th. 1027)

Dargestellt ist das seltene Panzernashorn

„ Jungfer Clara “

(Rhinoc. indic. Cuv. / R. unic. L.), das Douwe Mout van der Me(e)r als Kapitän der Knapenhoff der Ostindischen Kompanie 1741 aus Asien nach Holland mitgebracht und bis zu dessen Tode 1758 (so Morét im Katalog Darmstadt; Rieke-Müller in Das XVIII. Jhdt. „Um 1741/48“) in Europa herumgezeigt hatte. Wobei er

„ als geschickter Schausteller Meßzettel und Stiche mit Beschreibungen … drucken (ließ, ‚war um 1745 wohl der erste, der seinen Namen auf Kupferstichen vom Rhinozeros ‚Jungfer Clara‘ erwähnen ließ und damit bewußt aus der Anonymität heraustrat‘, Rieke-Müller) … Interessanterweise orientierte man sich bei der Mehrzahl der in den 1740er Jahren entstandenen graphischen Darstellungen des Nashorns an Dürers berühmte(m) Rhinoceros-Holzschnitt von 1515 (Hollstein, Abb., + Meder 273; Katalog Darmstadt S. 24 mit Abb.). Dies ist insofern nicht verwunderlich, als die Dürer’sche Darstellung in zoologischen Werken bis ins 18. Jahrhundert hinein immer wieder kopiert worden war und somit die Vorstellung vom Aussehen des Tieres nachhaltig beeinflußt hatte.

Ridinger  nun  setzte  mit  seinem  Rhinoceros  demjenigen  Dürers

eine nach dem Leben gezeichnete und den wissenschaftlichen Ansprüchen seiner Zeit entsprechende Darstellung von größerer Naturwahrheit entgegen “ (Morét),

nachdem  er  es  bei  dessen  Präsentation  Mai/Juni 1748

Ridinger, Nashorn (liegend)
Naßhorn. Rhinocerot. (Th. 1028)

„In Augspurg lebendig … gesehen (hatte), da ich es

in  (6)  zerschidenen (sic!)  stellungen  nach  dem  Leben  gezeichnet ,

in der höhe habe ich es 5½. in der laenge 11½. Schuh befunden, von farbe ware es dunckelbraun unten am Leibe an der Brust und in der tieffe der übereinander liegenden falten ist es gebrochen rothlicht …“ um es, stehend nach links, brandaktuell seiner lieferungsweise erscheinenden Vorstellung der wundersamsten Hirschen sowohl als anderer besonderlicher Thiere als erster wissenschaftlicher Darstellung des Rhinocerosses und damit eines Meilensteins zoologischen Wissens hinzuzufügen (Th. 295; vgl. Pos. 50-55 des Ridinger-Appendix des 1869er Katalogs der nachgelassenen Zeichnungen). Aber  vorerst  eben  nur  in  Schwarz/Weiß !

Wobei es nicht sein Bewenden haben mußte, als ab 1754 sein Koloriertes Thierreich erschien, in welchem er nun

zwei  seiner  weiteren  Clara-Zeichnungen  erstmals  veröffentlichte .

Und  eben  nun  in  Farbe !

Clara springend und Clara hingestreckt. Letztere originalwidrig mit von des Meister’s Söhnen hinzugefügtem und von Thienemann streng gerügtem zweiten Horn. Seinem naturwissenschaftlichen Range folgend, ist

Ridinger’s  Rhinoceros

in  allen  seinen  Formen  ein  thematisch  wie  künstlerisch

gesuchtes  Sammlungsobjekt  von  Graden .

So schnellte die für die Übertragung auf die Platte bestimmte Vorzeichnung zum S/W-Blatt Th. 295 (Weigel 54) bei ihrer Versteigerung 1991 bei Sotheby’s, London, von geschätzten 2-3 Tausend Pfd. auf 20,000 Pfd. an Sammlung Ratjen, Vaduz (2007 von der National Gallery Washington erworben). Sie entstammte dem 95blätterigen Zeichnungs-Corpus der Gräflich Faber-Castell’schen Ridinger-Sammlung, der als Ganzes, darunter zwei weitere Rhinoceros-Zeichnungen (!) bei deren Versteigerung 1958 mit 7800 (!) Deutschmark bezahlt worden war. Und noch in jüngerer Zeit erst steigerte sich in deutscher Auktionsrunde, die Schätzung verdoppelnd, ein Exemplar des S/W-Kupfers Th. 295 auf einen Endpreis von runden 1850 Euro!

Entsprechend spektakulär („Spectacle müssen sein“, Maria Theresia, „halb resignierend“) die seinerzeitige Darbietung der „Jungfer Clara“ in Augsburg, welch letzterem damit zugleich die Reverenz als Metropole erwiesen wurde :

„ ‚Fremde‘ Tiere besaßen … auch außerhalb der höfischen Lebenswelt einen besonderen Kulturwert, wenn sie zur Steigerung der Attraktivität einer Weltstadt wie Wien und zur Zerstreuung ihrer Bewohner beitrugen … ‚Alle Ergetzlichkeiten, welche auf eine unschuldige Art die Sinne vergnügen … gehören unter die Annehmlichkeiten und Vorzüge großer Städte, die den Einwohnern und Fremden den Aufenthalt angenehm machen‘, hieß es in einer juristischen Abhandlung “

(Annelore Rieke-Müller in „‚ein Kerl mit wilden Thieren‘ – Zur sozialen Stellung und zum Selbstverständnis von Tierführern im 18. Jahrhundert“ in Das XVIII. Jahrhundert, wie vor, worin R.-M. auch auf die Konkurrenzsituation solch städtischer Veranstaltungen gegenüber den Höfen aufmerksam macht, wie denn der französische nur zu gern „Jungfer Clara“ für seine Menagerie in Versailles erworben hätte, auf Grund der hohen Kosten für solche Exoten, 100.000 ecus für selbige, 2000 Gulden 1690 für einen Elefanten, aber hatte verzichten müssen.

Entsprechend war die 2monatige Schau für Augsburg denn auch eines der ganz großen lokalen Ereignisse. War „CLARA“ doch nach Rieke-Müller

das  einzige  Rhinoceros  des  18.  Jahrhunderts

auf  dem  europäischen  Kontinent !

Abkonterfeit  und  adäquat  hier  vorliegend  denn  als

DIE  PRÄCHTIGEN  BLÄTTER

IN  NAHEZU , JA , PRAKTISCH  TAUFRISCHEM  ZUSTAND .

„ Es ist eine recht gelungene Abbildung , springend , und trefflich colorirt . Schade, dass sie so wenig bekannt und für naturhistorische Werke benutzt worden ist “ (Thienemann 1856).

Den von R.-M. für die 2. Hälfte des Jahrhunderts reklamierten und per 1775 ff. belegten Aspekt einer en vogue werdenden „zunehmend naturkundlichen Wißbegierde“ hatte Ridinger im übrigen – als lediglich weiteres Beispiel – per Titel zu seiner Fabel-Suite schon 1744 vorweggenommen.

Nasehorn. Rhinocerot. Asiatisches Nashorn, vor Schilf- und Baumkulisse springend nach rechts. – Th. 1027. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.869 / EUR  1300. / export price EUR  1235. (c. US$ 1346.) + Versand

Naßhorn. Rhinocerot. Detto hingestreckt liegend nach links. – Th. 1028. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.870 / EUR  1100. / export price EUR  1045. (c. US$ 1139.) + Versand

Den Zusammenverbleib vorstehender beider Clara-Nashörner 15.869/70 zu fördern , diene deren 10% günstigeres Pendant-Angebot per

Angebots-Nr. 16.009 / EUR  2160. / export price EUR  2052. (c. US$ 2236.) + Versand

„ Größte(s) Säugetier

des europäischen Festlandes “

Ridinger, Wisent

„ … der europäische Wisent

… nach einem lebenden Exemplare gefertigt “

Auerochs (recte Wisent/Büffel). Vre. Kraftvoll seitlich nach links, den Betrachter im Visier. – Th. 989. – Vereinzelte nicht erwähnenswerte schwache Braunfleck(ch)en ganz oben im weißen Platten-/Papierfeld.

„ Seit dem 17. Jahrh. wurde er mit dem Auerochsen verwechselt, welcher vielfach neben ihm vorkam, aber früher ausstarb.

Die  Jagd  auf  den  W.  schildert  schon  Cäsar  als  sehr  ruhmvoll ,

und dies blieb sie auch im Mittelalter. 1860 stellte der Kaiser von Rußland eine Jagd (auf den längst zur Rarität gewordenen Wisent) an, auf welcher 15 Tiere erlegt wurden “

(Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., XVI, 693 und entsprechend schon II, 48).

Angebots-Nr. 15.872 / verkauft

niemeyer’s — für  die  vielfalt  an  ridingeriana

Schos Hunde, oder Tartouffel Hund. Bichous. Ihrer vier. „Weder Gestalt noch Farbe stellen den wahren Mops vor. Bei dem einen Bologneser nimmt sich der Schwanz nicht gut aus. Das Löwenhündchen ist ganz verfehlt“ (Th. 1061). – Schwacher kleiner Braunfleck sichtbar außerhalb der Scenerie im weißen Plattenfeld.

Angebots-Nr. 15.914 / verkauft

Wind und Dachs Hunde. Levriers. „Ein rauchhaariger und glatter Windhund, ein heller und dunkler Dachshund, je zwei zusammengekoppelt, nehmen sich recht gut aus (Th. 1059). – Vereinzelte schwache Braunfleckchen/Stippen im weißen Plattenfeld.

Angebots-Nr. 15.915 / verkauft

Jagd oder Spuhr Hund. Un limier. Angekettet vor seiner Hütte liegend mit Blick zum Betrachter. – Th. 1057.

Angebots-Nr. 15.916 / verkauft

Par Forcè Hunde. Chiens de Chasse par forcè. Deren vier in verschiedenen Stellungen und Farben, schön gruppiert. – Th. 1058. – Etwas größerer schwacher Braunfleck im oberen linken weißen Seitenrand.

Angebots-Nr. 15.917 / verkauft

Waser Hunde, Pom(m)er und Budel Hunde. Barbets. „Ein grosser und ein kleiner Pudel (ohne Ähnlichkeit mit den heutigen, deren Ahnen eben Jagdgebrauchshunde vor allem zur Waservogeljagd waren), ein eigentlicher Spitz und ein Otterhund (Th. 1060). – Ganz schwacher kleinerer Braunfleck im oberen linken weißen Seitenrand.

Angebots-Nr. 15.918 / verkauft

Eine Englische Docke und Bärenbeisser. Doque d’Angleterre. Zwei der sprichwörtlichen Molosser-Jagdhunde hellenischen Ursprungs. Letzterer mit Halsband, Laut gebend stehend nach rechts, erstere kraftvoll selbstbewußt, bar jeglichen Anhängsels, liegend nach links. – Th. 1055.

Angebots-Nr. 15.919 / verkauft

Sau Rüden / Bauer Hund / Dänischer Hund. Chiens de Chasse des Sangliers. Je einer, davon die ersteren beiden mit Halsband, stehend und scharf nach links witternd, dazwischen der Däne, liegend. CANES PORCARII / Chiens de Chasse des Sangliers. – Th. 1056 + Nachtrag Seite 298.

Die Thienemann in hiesiger Erstausgabe zunächst „nicht zu Gesicht gekommen(e)“ besonders seltene Tafel dreier vierbeiniger Saujäger, lateinisch , deutsch , französisch .

Angebots-Nr. 15.920 / verkauft

„ Sieben  Tafeln  sind  in  diesem  Werke  dem  Hunde  gewidmet , und dieses dem Menschen ganz unentbehrliche, treue, folgsame Thier in seinen Hauptverschiedenheiten abgebildet worden.  Die  Abbildungen  sind  als  grösstentheils  recht  gelungen  dankbar  aufzunehmen .“

So Thienemann zu deren Auftakt per 1055. Deren Zusammenverbleib – obige 15.914-15.920 – zu fördern, diene deren gut 10% günstigeres en-bloc-Angebot per

Angebots-Nr. 15.995 / verkauft

Ob  Beethoven’s  Ruinen von Athen partout das Gelbe vom Ei sind, mag dahingestellt bleiben.  Ohne  Zweifel  Ruinen  aber sind die nun folgenden Blätter der Thier-Reich-Offerte, an denen das Raubtier Zeit sich gütlich getan hat. Gleichwohl: wo uns das Kolorit die Geschmacksfäden zieht, trafen eindeutig die weißen Ränder den Geschmacksnerv jenes Kunstverächters, sind die Bilder für sich also sogar noch passabel geblieben. Doch lesen , entscheiden Sie selbst .

 

Biber. Castor. „Er äset und hält seinen Schuppenschwanz ins Wasser“ (Th. 1095).

Eines der vier in Grün gedruckten und zusätzlich kolorierten Blätter der Folge. – Textfeld + weißer Unterrand relativ schwach, rückseits stärker, wasserfleckig. Feine 4 cm lange Rißspur an unterer Plattenkante säurefrei hinterlegt. Die Bildwirkung noch nahezu einwandfrei, zumal unter Passepartout. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.931 / EUR  195. (c. US$ 213.) + Versand

Fisch-Otter. Loutre. Mit gefangenem Fisch, dessen Kopf schon danebenliegt. – Th. 1094

Wie voriges – „beides recht ansprechende Blätter“ (Th.) – eines der vier in Grün gedruckten und zusätzlich kolorierten Blätter der Folge. – Ab unterem Textfeld moderfleckig/spurig, rechts auf Plattenkante geschnitten. Die Bildwirkung noch nahezu einwandfrei, zumal unter Passepartout. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.932 / EUR  98. (c. US$ 107.) + Versand

Ridinger, Walroß

Walros, Walrus. Cheval Marin. Auf dem Strand liegend nach links, zwei ellenlange Stoßzähne zeigend. „Sähe das Thier wirklich so aus, so wäre es wahrhaftig keine Schönheit. Es ist aber nach einem durch das Ausstopfen entstellten Exemplare gefertigt und daher unrichtig“ (Th. 1096). – Der rückseits unten bis zu 13 cm breite starke Wasserfleck bildseits noch kräftig in Text- und namentlich 5 cm breites Papierfeld durchschlagend, infolge letzteres auch rissig lädiert. Auf 3 x 5 cm schwach wasserfleckig zudem weißes Platten-/Papierfeld oben rechts sowie die obere Außenkante. Nach Abdeckung des wesentlichen Unterrandschadens mittels Passepartouts, wie mitliefernd, bildhaft noch ganz proper.

Angebots-Nr. 15.990 / EUR  98. (c. US$ 107.) + Versand

Ein See=Kalb. Veau Marin. „Ist eine nach der Natur gefertigte gelungene Abbildung“ (Th. 1099) der Mönchsrobbe. Diese an Land liegend nach rechts. Auf der offenen See zur Linken drei Ein- bzw. Zweimaster. – Rückseits 13 cm tiefer linksseitiger starker Wasserfleck bildseits ziemlich voll durchschlagend, linke Oberecke teils bis zur Plattenkante verlustreich rissig. Weitere Randeinrisse und Teilverlust auch der rechten Unterecke, doch außerhalb der noch vollen Signatur. Letztlich noch völlig intakt gleichwohl das Bild selbst samt Untertext und mittels Passepartouts, wie mitliefernd, durchaus vorzeigbar.

Angebots-Nr. 15.991 / EUR  98. (c. US$ 107.) + Versand

Ridinger, Seehund

See Hund. Veau Marin. „Der gemeine Seehund nach einer Abbildung von Klein ist gut dargestellt , einmal ganz von der Seite, dann der Kopf von vorn im Wasser“ (Th. 1098). – Rückseitige unten 11, oben links seitlich 5 cm tiefe Wasserrandigkeit bildseits vor allem ins Text- und, soweit noch vorhanden, Papierfeld stark durchschlagend. Kräftiges Eselsohr oben rechts, schwacher kleiner Braunfleck im Papierrand oben links, obere Außenkante schwach wasserrandig. Die Bildwirkung des ausgesprochen reizvollen Motivs mittels Passepartouts, wie mitliefernd, weitgehendst darstellbar.

Angebots-Nr. 15.992 / EUR  98. (c. US$ 107.) + Versand

See Löwe =. Lion Marin =. Zwei Tiere am Strand nach links, das kleinere vordere mit Blick auf den Betrachter. Ganz vorn eine Muschel. – Th. 1097

„ Diese  Abbildung  wurde  uns  von  einem  guten  Freunde

aus  London  als  wahrhafftig  gütig  mitgetheilet. “

„Die grössere Figur ist die entstellte Blasenrobbe oder der See-Elefant … das Männchen, nach Anson in seiner Reise (1740/44) um die Welt (Erstausgabe London 1748). Die kleinere ist wohl das Weibchen, falsch (hier rostrot) colorirt“. – Die starke rückseitige Wasserfleckigkeit bildseits mehr oder weniger nur durch etwas größere verstreute Braunflecken wahrnehmbar, doch linksseits bis in den Unterrand hinein Randverlust bis praktisch zur Bildkante. Darüberhinaus Einrisse im ansonsten weitgehend erhaltenen Unterrand. Rechte Außenkante mit schwachem Wasserrand. Voll erhalten der Untertext bis hin zur Signatur und obigen schönen Schlußzeile. Mittels Passepartouts, wie mitliefernd, noch durchaus darstellbar.

Angebots-Nr. 15.993 / EUR  70. (c. US$ 76.) + Versand

(Ein Crocodil mit dem Kamm-Rücken. Le Crocodile.) Liegend nach rechts „Mit aufgesperrtem Rachen, nicht übel“ (Th. 1100). – Absoluter Torso infolge Verlusts des Textfeldes bis noch knapp ins Bildfeld hinein. Großer Eck-/Randausriß auch oben rechts samt sich anschließender schwacher Wasserfleckigkeit von 4,5 x 9 cm. Das reine Bild, instruktiv und reizvoll, nahezu intakt und mittels Passepartouts, wie mitliefernd, letztlich noch zufriedenstellend darstellbar.

Angebots-Nr. 16.016 / EUR  48. (c. US$ 52.) + Versand

Soweit  die  Fülle  aus  einem  der  nur  drei

original-kolorierten  Ridinger-Werke

(die üblichen Hinweise im Handel auf zwei beruhen auf der Unkenntnis von der Existenz von Exemplaren der zum Kolorieren bestimmten 2. Auflage der Zehn Tafeln Affen, Th. 541-550, die in diesem Zustand weder Thienemann, Weigel, Schwarz, Faber-Castell etc. zu Gesicht gekommen ist, Th. indes gleichwohl bekannt war und schönstens hierselbst 1972 durchgelaufen ist)

von  sämtlichs  allergrößter  Seltenheit

aus dem Spätwerk des Meisters und von diesem – wohl mit Ausnahme der ersten, schwarzen Ausgabe der Affen – nur teilweise bzw. nicht mehr selbst veröffentlicht. Hierzu Thienemann :

„ Ridinger, der als grosser Thiermaler, wohl einsahe, dass bei ihnen die Farben nichts Unwesentliches wären, beabsichtigte in seinen späteren Jahren seinen … Arbeiten die Krone aufzusetzen und noch einige

nach  der  Natur  genau  und  fein  colorirte  Folgen

erscheinen zu lassen. “ – Diese Ausgaben sind von letztgültiger Schönheit und

gehören  zum  Feinsten  vom  Feinen

der  illuminierten  Tierbücher  aller  Zeiten .

Ihre Auflagenhöhe kann gar nicht klein genug gedacht werden. Und nur sieben Jahre nach Erscheinen der postumen Komplettausgabe des Thierreichs starb mit Martin Elias der werkvertrautere der beiden Söhne.

 

Ridinger, Bartige Meerkatze
Große bartige Meerkatze mit kleiner
Ausschnitt aus Th. 1091

niemeyer’s — für  die  fülle  an  ridingeriana

  1. „berühmtes Werk, welches der verdiente Naturforscher Jacob Theodor Klein in Danzig unter dem Titel: Quadrupedum Dispositio brevisque Historia Naturalis 1751 … herausgab. Er hatte es vermehrt und verbessert selbst ins Deutsche übersetzt, und sein Freund Gottfried Reyger gab es 1760 unter dem Titel heraus: J. Th. Klein’s Natürliche Ordnung und Vermehrte Historie der Vierfüssigen Thiere. Ridinger stand in genauer Verbindung mit Klein, wurde bei diesem (Thierreich-)Unternehmen vielfach von ihm unterstützt und richtete sich nach Klein’s System“ (Th., S. 200)
  2. vgl. Fußnote 1

„ Als kleinen Dank für Ihre immer mit großer Freude und ebensolchem Interesse entgegengenommenen stets neuen Ridinger-Informationen anbei … “

(Herr T. L., 19. Dezember 2014)