English

14.  März  1757

 

Von  Zeit  zu  Zeit  einen  Admiral  erschießen :

Admiral  John  Byngs  Anklage  und  Exekution

vor  250  Jahren

sandte  Schockwellen  durch  ganz  Europa

 

Zuverläßige Lebens=Geschichte des Grosbritannischen Admirals von der weißen Flagge, Johan Byng, welcher am 14. März 1757. nach Urtel und Recht am Boord des Kriegs Schiffes der Monarch erschossen worden, nebst einem kurzen Vorbericht von der jetzigen Verfassung der grosbritannischen See Macht. Frankfurt und Leipzig, o. Dr., 1757. 10 Bll. Vorbericht und Inhalt, 156 SS. Dklbrauner. Ldr.-Bd. d. Zt. a. 5 Bünden m. Rückensch.

Weder bei Holzmann-Bohatta, in Oettinger 224 noch im Cat. Nat. Maritime Museum. – Weller nennt für 1757 lediglich die Verteidigungsschrift Byngs als aus dem Englischen übersetzt, ohne indes deren fingierten Druckort London auflösen zu können. – Zeitgenössisch erschienene, nach hiesiger Marktübersicht

außerordentlich  seltene

brandfrische  deutsche  Publikation  noch  selbigen  Jahres ,

Lebensgeschichte des großbritannischen Admirals Johan Byng

ihrer  hochpolitischen  Brisanz  halber

anonym + ohne  Drucker  erschienen

bei  zudem  wohl  noch  fingiertem  Druckort .

Vgl. William Laird Clowes, The Royal Navy: a History from the Earliest Times to the Present (1897-1903), Mahan, Influence of Sea Power upon History, und Encyclopedia Britannica. Siehe auch Hudson’s Portraits (BHC2590 + BHC2591) und die Wiedergabe der Erschießung (BHC0380) in Greenwich. – Namentlich SS. 79-107 mit von oben kommendem, sich zur Bindung verjüngendem Wasserrand. Vorsätze mit teils verwischten Schriftspuren, auf dem Titel verwischter Tintenfleck. Deckel unwesentlich verworfen. Gesamthaft nur wenig zeitspurig.

Dem mit einem Überblick über Byngs bis in die Zeit Heinrichs VII. zurückreichenden Stammbaum, seine Eltern sowie seine Geschwister beginnenden Bericht vorangestellt eine Einführung in den Aufbau der britischen Flotte und ihrer drei Geschwader – von der roten über die weiße zur blauen Flagge – einschließlich Marineverwaltung und Werftwesen sowie Klassifizierung, Bewaffnung und Besatzung der Schiffe, Besoldung der Offiziere sowie deren Rangordnung und Salutpflichten entsprechend der Geschwadereinteilung. Ferner der beiden hauptsächlichen Schlachtordnungen, des Kaperwesens sowie des Marinehospitals zu Greenwich gedenkend. Nachgestellt die Wiedergabe seiner Verteidigungsschrift nebst verschiedenen Briefen.

John Byng, vierter Sohn des Admirals George Byng, Lord Vicomte of Torrington, erster Kommissar der Admiralität, und im gleichen Jahr – 1704 – geboren, als dieser während des Spanischen Erbfolgekrieges auf Befehl Admiral George Rookes mittels eines halbtägigen Bombardements die Geschütze von Gibraltar ausschaltete und damit ebenso erfolgreich wie entscheidend zur Eroberung des Felsens beitrug, kam mit 14 Jahren zur Marine und erhielt 1733/34 das Kommando über ein Schiff von 50 Kanonen. Nach verschiedenen Verwendungen und Beförderungen quittierte Byng 1748 schließlich den Dienst als Vizeadmiral der roten Flagge als dem vornehmsten der drei Geschwader.

Bemerkenswert für die späteren Ereignisse lediglich seine Teilnahme als Vizepräsident im Kriegsgericht gegen die Admirale Lestock und Mathews wegen des Vorwurfs, bei einem 1744er Treffen vor Toulon in nachlässiger Weise die Linie zu sehr auseinanderlaufen gelassen zu haben. Ersterer wurde freigesprochen, letzterer mangels eindeutiger Klärung entlassen.

Mit zunehmenden erneuten Spannungen zwischen England und Frankreich um die amerikanischen Kolonien wurde

Admiral  Byng  1755  reaktiviert

und im September mit „unangemessenen Kräften“ (Britannica) ins Mittelmeer entsandt, wo England zunehmend um seine während des Spanischen Erbfolgekrieges erworbene Vormachtstellung und namentlich die Besitzungen Minorca und Gibraltar bangte.

Die gesamte Operation indes schon von Beginn an unter keinem guten Stern stehend, angefangen vom bis April 1756 verzögerten Auslaufen sowie dann widrigen Winden, sodaß Byng mit den 10 Schiffen seiner Flotte erst „am 2ten May nach einer langen und beschwerlichen Fahrt glücklich zu Gibraltar an(kam), woselbst der Chef d’Escadre Edgcumbe mit 3. Kriegs Schiffen und ein paar Fregatten zu ihm stieß“ und ihm von der bereits erfolgten Landung der Franzosen und der Belagerung von Port Mahon berichtete. Jedoch verweigerte der Gouverneur von Gibraltar die befehlsgemäße Bereitstellung weiterer Truppen unter Hinweis auf die Schwäche seiner eigenen Garnison und unklare Befehle, wofür er noch vor Byng seiner Dienste enthoben wurde, ohne daß dies indes einen positiven Einfluß im späteren Verfahren gegen letzteren gehabt hätte.

Am 18. Mai gelangte Byng mit seinen nunmehr 13 Linienschiffen vor Port Mahon an. Vor einem Landungsversuch kam indes die französische Flotte – 12 Linienschiffe und 5 Fregatten – in Sicht. In dem Bestreben, die bessere Ausgangsposition zu halten bzw. – französischerseits – zu bekommen, lavierten beide Verbände bei schwachem Wind bis zum Nachmittag des 20. Mai, als die beiden Linien endlich gegeneinander standen – wenngleich nicht parallel, sondern in einem Winkel von etwa 30° – und das zunächst aus Sicht des französischen Admirals Graf de La Galissionnière, sodann ausführlicher von Byng selbst berichtete Treffen seinen Anfang nahm.

Die Verluste waren mit 43 Toten und 168 Verwundeten englischerseits und 38 bzw. 175 französischerseits in etwa gleich, jedoch verlor Byng gleich zwei seiner Kapitäne, während bei den Franzosen keine höheren Offiziere auf der Verlustliste standen. Gleichfalls trugen die englischen Schiffe in diesem von Mahan – im Zitat von Clowes – als schwierig beschriebenen Treffen erheblich höhere Schäden an der Takelage davon.

Am Tage nach dem Treffen hielt Byng Kriegsrat, zu dem er auch die Führer der eingeschifften Landsoldaten hinzuzog und „bey welchem (so Byng in seinem eigenen Bericht) nicht der mindeste Streit oder Zweifel entstanden ist“. Übereinstimmend wurde festgestellt, daß Port Mahon weder durch einen erneuten Angriff auf die französische Flotte noch von dem englischen Verband überhaupt entsetzt werden könne, andererseits aber jeder Verlust, insbesondere durch einen Angriff in derzeitigem Zustand, Gibraltar in Gefahr brächte und die Flotte sich daher dorthin zurückziehen solle.

Bemerkenswert ist, daß dieser Teil wie auch Byngs Beobachtungen vor Port Mahon sowie die Nachricht über vier weitere französische Linienschiffe, die seeklar in Toulon bereitlagen als auch die Überlegungen zu den Möglichkeiten des Feindes, sich mit Truppen von Menorca sowohl zu verstärken als auch die Verwundeten abzugeben,

nicht  veröffentlicht  wurde

und solchermaßen auch in hiesiger Übersetzung fehlt. Siehe hierzu den unter Hervorhebung der Auslassungen bei Clowes zitierten vollständigen Bericht Byngs. Im übrigen aber wurde Byng

zwei  Wochen  nach  der  Schlacht

und  somit  noch  vor  seiner  Rückkehr  nach  Gibraltar

zum  Admiral  der  blauen  Flagge  ernannt !

(Hiesiger Bericht spricht sowohl im Titel als auch im Text von der weißen Flagge, Clowes und Meyers Konversationslexikon, 4. Ausg., hingegen übereinstimmend von der blauen, ebenso die Grabinschrift.)

Bei seiner Ankunft in Gibraltar am 19. Juni fand Byng eine Verstärkung von fünf Schiffen vor und begann sofort mit den Vorbereitungen für ein erneutes Auslaufen und einen Landungsversuch. Besonders verzögernd wirkte sich die Frischwasserübernahme aus, da Gibraltars Quellen nur wenig Wasser gaben. Bereits am 29. desselben kapitulierte Minorca allerdings.

Indessen traf am 3. Juli die Antelope mit den Admirälen Hawke und Saunders ein als Ablösung für Byng und Konteradmiral West. Zugleich wurde der Gouverneur von Gibraltar ausgetauscht. Mit den Abgelösten sowie zahlreichen weiteren Offizieren, die als Zeugen vernommen werden sollten, an Bord kehrte die Antelope nach Spithead zurück, wo sie am 25. Juli eintraf und

Byng  unmittelbar  nach  dem  Einlaufen  verhaftet  wurde .

Zuvor waren bereits Mutmaßungen gestreut worden,

„ daß des Admirals Byng Freunde, welche aus dem algemeinen Geschrei und Misvergnügen des Volks auf eine bevorstehende Untersuchung seiner Auffürung den Schlus gemacht, denselben gewarnet, durchaus nicht wieder in das Vaterland zurück zu kehren, allein entweder ist ihm diese Warnung nicht zur Hand gekommen, oder er hat, auf die Gerechtigkeit seiner Sache sich verlassend,

den  Richter  nicht  scheuen ,

sondern  ihm  getrost  unter  die  Augen  gehen  wollen “

Dieses in zahlreichen Demonstrationen gipfelnde öffentliche Mißvergnügen – „so gros, daß man in der Geschichte davon wenig ähnliche Beispiele findet“ – wurde, so muß unterstellt werden, unter Ausnützung der allgemeinen Erregung über die schlechten Nachrichten von den verschiedenen Kriegsschauplätzen von der Regierung inszeniert bzw. gefördert, um von den zahllosen Nachlässigkeiten sowohl in Hinsicht auf rechtzeitige als auch entschlossene Maßnahmen abzulenken:

„ By initiating legal proceedings against Byng, the administration of Prime Minister Thomas Pelham-Holles, 1st Duke of Newcastle, hoped to divert public attention from its own failings; nevertheless, Newcastle resigned in November 1756 … (Byng’s) failure (to relieve Minorca) aroused a storm of indignation in England, motivating Newcastle to promise that

‘he  shall  be  tried  immediately; he  shall  be  hanged  directly’ “

(Britannica).

Indes schien der am 27. Dezember, also erst nach Newcastles’ Rücktritt, beginnende, bis zum 27. Januar 1757 dauernde Prozeß gegen Byng mit 37 Anklagepunkten, die zusammengefaßt ihm vorwarfen, nicht sein Möglichstes getan zu haben, um Port Mahon zu befreien, einen günstigen Verlauf nehmen zu wollen. So

„ … meldeten alle damaligen englischen Nachrichten,

das  der  Admiral  mit  Ehren  aus  der  Sache

und von den Richtern losgesprochen werden dürfte … als auf einmal der Schauplatz sich änderte, und ein klägliches Trauerspiel, nemlich

die  bevorstehende  Hinrichtung  des  ersten  Admirals  von  Grosbritannien ,

darstellete. “

Denn dem äußeren Anschein zuwider stimmten nach Abschluß der Verhöre am 22. Januar fünf Richter für die nach § 12 des Kriegsrechtes bei Feigheit vor dem Feind und Vernachlässigung der Pflichten zwingend vorgeschriebene Todesstrafe, vier waren für eine Entlassung wegen Unfähigkeit, die restlichen vier Richter plädierten auf Freispruch. Diese Pattsituation hielt bis zum 27. an, als die vier für eine Absetzung stimmenden Richter auf die Seite der fünf wechselten.

Auslöser dieses Sinneswandels war ein durch  Voltaire  mit einem Anschreiben an William Pitt, den neuen Premierminister, übermittelter Brief Herzog Richelieus, des Eroberers Minorcas, in dem dieser dem unterlegenen Gegner seine Bewunderung zollte und zugleich die Ansicht vertrat, eine Fortsetzung des Treffens hätte zum Verlust der gesamten englischen Flotte geführt.

In einem typischen Kompromiß wurde Byng am Ende des Urteils und besonders in einem beigefügten Brief zur Begnadigung empfohlen. Dies verpflichtete freilich zu nichts und diente vor allem einer Beruhigung des Gewissens der Richter. So fand die Empfehlung denn auch keinerlei Beachtung bei der Überprüfung des Urteils durch den Staatsrat und die 12 Richter. Im Gegenteil verwiesen letztere sogar noch darauf, das Byng als Mitglied des Parlaments bei der seinerzeitigen

Verschärfung  des  §  12  mit  mandatorischer  Todesstrafe

„sich darin selbst sein Urtel gesprochen (hätte)“.

Byngs Freunde, allen voran der neue Premierminister William Pitt, erwirkten indes beim König eine Aufschiebung der Hinrichtung zur Untersuchung des Verhaltens von Byngs Vorgesetzten. Zugleich erklärte

„ Der Commandeur, August Keppel, … welcher nicht allein ein Parlaments Glied des Unterhauses ist, sondern auch mit in dem Kriegsrathe … gesessen hat … für sich und im Namen einiger andern Glieder des gedachten Kriegs Rathes,

daß  das  wider  den  Admiral  Byng  ausgesprochene  Urtel

unbillig  sey ,

und daß eine besondere Ursache sie also zu sprechen bewogen hätte … und ein Geheimnis, welches, wenn sie zugäben,

daß  ein  unschuldiger  Mann  hingerichtet  würde ,

zu einem erschrecklichen Verbrechen werden dürfte, entdecken könten. “

Ziel dieser Vorsprache war  die  Aufhebung  des  Eides , nach dem die Richter weder über die einzelnen Voten noch die Gründe oder das Zustandekommen des Urteils sprechen durften, durch ein entsprechendes Gesetz, das überraschend mit großer Mehrheit vom Unterhaus auch gebilligt wurde.

In der daran anschließenden sehr heftigen Debatte im Oberhaus wurden schließlich die 13 Richter des Kriegsgerichtes durch vier Mitglieder des Oberhauses – je zwei Befürworter, darunter der erste Kommissar der Admiralität, und Gegner der Vorlage – , befragt, wobei sich zeigte, daß alles in allem fünf der Richter einschließlich des Präsidenten, Vizeadmiral Smith,

„ nicht völlig von der Gültigkeit des … Urtels überzeugt gewesen, sondern ausdrücklich behauptet, ‚daß sie große Ursache hätten, den Gefangenen der Gnade des Königs zu empfehlen, welche sie aber nicht eher offenbaren könten, bis sie des Eides der Verschwiegenheit entlassen wären.‘“

Nach dieser sich merkwürdig im Kreise drehenden Befragung kassierte das Oberhaus mit großer Mehrheit die Vorlage des Unterhauses zur Befreiung der Richter von ihrem Eid und

der  Europa  erregende  Justizskandal

gipfelte  in  einem  politischen  Mord  der  Spitzenklasse :

Am 14. März 1757 – vor nunmehr 250 Jahren also – wurde an Bord der Monarch das Urteil vollstreckt, nachdem Admiral Byng auch noch die Bitte abgeschlagen war, ohne verbundene Augen vor das Erschießungskommando treten zu dürfen.

Schon der anonyme Verfasser

hiesiger  brandfrischer  Veröffentlichung  noch  selbigen  Jahres

läßt bei aller betonter Neutralität letztlich keinen Zweifel an der politischen Motivation des ganzen Verfahrens:

„ … und es scheint, daß (das Oberhaus) sich bey dem Volke habe beliebt machen wollen, wiewohl andere auch dafür halten, daß der große Anhang, welchen der vorige Staats Sekretär, Herzog Thomas von Newcastle, im Oberhause habe, viel dazu beigetragen, und daß man durch Verwerfung der Bill das Vorhaben des neuen Staats Sekretärs, durch Rettung des Admirals die von den ehemals am Ruder sitzenden Staats Ministers begangenen Fehler und Nachlässigkeit aufzudecken, rückgängig gemacht. “

In dieser kritischen Haltung dürfte auch der Grund für die anonyme Veröffentlichung unter mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch fingiertem Druckort liegen. Wie offenbar schon allein die Veröffentlichung von Byngs Verteidigungsschrift nicht ungefährlich war und ebenfalls anonym und fingiert erfolgte (s. o., Weller). Immerhin aber hatte einer der Lords der Admiralität seine Unterschrift zu dem Urteil verweigert und Konteradmiral West, der als Kommandeur der Vorhut bei dem Treffen die Hauptlast getragen hatte, lehnte ein Kommando mit der Begründung ab, er könne zwar für seine Loyalität und guten Absichten einstehen, nicht aber mit seinem Kopf für die Richtigkeit aller seiner Entscheidungen haften.

Byngs Hoffnung, daß spätere Zeiten das Unrecht anerkennen würden, ist aufgegangen. So schreibt Meyers Konversations-Lexikon 1888 (4. Aufl.):

„ Es hat sich später erwiesen, daß er auch bei größerer Energie Menorca nicht hätte retten können. “

Und Clowes urteilt:

„ Byng, both during his trial and after his sentence, behaved like a brave man … The tragedy, viewed from nearly every aspect, is to be most heartily regretted. Byng was neither traitor nor coward; but he was not an original genius, and, having seen Mathews punished for doing a certain thing, he believed that under no circumstances was it his duty to do anything even remotely of the same kind. His chief fault was that he was not independent enough, where a great object was to be gained, to shake himself loose from formulae and precedents, and to dash in when occasion allowed him. Yet, in one way, the sentence may have been productive of good. It may have taught the admirals who followed the unfortunate Byng, that they must pay more attention to victory than to red tape, and that not even the most honest devotion to conventional methods is so great a merit in a naval officer as success against the enemies of his country. “

Diese Sicht hat in jüngerer Zeit auch im Maritime Museum in Greenwich Eingang gefunden. Stellten die früheren Begleittexte auf den dortigen Internetseiten zu den erwähnten und weiteren Bildern das Urteil unverändert in keinster Weise in Frage, so würdigt namentlich die bereits oben angeführte ausführliche Beschreibung der Hinrichtung die Umstände angemessener:

„ Byng’s subsequent engagement with Richelieu was inconclusive, as many such events of the time were for various unexceptional reasons. However, he compounded initial failure by accepting the subsequent opinion of a council of war of his commanders, that nothing further could be attempted given the state of the fleet …

in  effect , he  was  made  a  scapegoat  for  government  failure

to send out a force adequate to the task, and under a more experienced fighting commander “

(National Maritime Museum, The Execution of Admiral Byng, 2007).

Und der biographische Abriß zu Hudsons 1749er Portrait hier nunmehr wie die bereits oben in eindeutiger Schuldzuweisung an die Regierung des Herzogs von Newcastle zitierte Britannica endend mit

Voltaires  Passage  in  „Candide“ (1759) ,

der just in dem Moment in Portsmouth anlangt, als Byng erschossen wird und auf Nachfrage erfährt:

„ … hierzulande hält man es für richtig, von Zeit zu Zeit einen Admiral vom Leben zum Tode zu befördern, um die anderen anzufeuern. “

Candide war hiervon derart betroffen und abgestoßen, daß er England nicht betrat und umgehend nach Venedig weiterreiste. Derweil pour encourager les autres zum geflügelten Wort in England wurde.

Byngs Grabmal in Southill, Bedfordshire, schließlich trägt die Inschrift:

„ To the Perpetual Disgrace of Public Justice, the Hon. John Byng, Esq., Admiral of the Blue, fell

a  Martyr  to  Political  Persecution ,

March 14th, in the year MDCCLVII;

when  Bravery  and  Loyalty  were  insufficient  Securities

for  the  Life  and  Honour  of  a  Naval  Officer. “

Angebots-Nr. 28.906 / Preis auf Anfrage


“ ich bestätige den Eingang des Kaufpreises und bedanke mich ausdrücklich für die liebenswürdige und vertrauensvolle Abwicklung. Eine solche Zuverlässigkeit ist heutzutage (leider) selten ”

(Herr T. L., 6. März 2012)