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Leb  wohl , Bruno

Aus  dem  Leben  eines  österreichisch-deutschen  Bären

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Der Baehr im Lager an den Bratzen Saugent. Bruno überschlägt seine Aussichten als schengenabkommenpraktizierender „Großer Europäer“ (Austria’s Bundeskanzler Schüssel in wohlverdientem Nachruf). Radierung + Kupferstich. (1738.) Bezeichnet: J. E. R. / N. 41., Titel wie vor. 18,3 x 14,7 cm.

Johann Elias Ridinger, Der Baehr im Lager an den Bratzen Saugent

Thienemann + Schwarz 431. – Blatt 41 aus Entwurf einiger Thiere ( „Diese Tafeln sind sehr gesucht und oft copirt“, Th. 1856, Bruno war es über Wochen hinweg übrigens auch). – Breitrandiger Abdruck der Erstausgabe.

Angebots-Nr. 7.299 / EUR  202. (c. US$ 243.) + Versand

– – – Postur eines Baehren wann er Berg ab marschieret. Bruno bricht zu seinen Rundgängen auf. Radierung wie vor. Bezeichnet: J. E. R. fec. / N. 40. – Thienemann + Schwarz 430; Katalog Darmstadt III.5 mit Abb. – Blatt 40 der Folge.

Johann Elias Ridinger, Postur eines Baehren wann er Berg ab marschieret

Von schlechtem Gesicht, „(Hat) (e)r den Kopf zwischen die Vorderpfoten genommen und steht im Begriff sich von einer Anhöhe hinab zu kollern. “

Angebots-Nr. 7.298 / EUR  217. (c. US$ 261.) + Versand

– – – Der nach Honig suchende Baehr. Bruno’s Suche nach dem Wahren + Schönen. Wie vor. Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. fec. et exc. Aug. Vind. / N. 39. – Thienemann + Schwarz 429. – Blatt 39 der Folge.

Johann Elias Ridinger, Der nach Honig suchende Baehr

„ Er sitzt über einem hohlen Baumstamm, in dem ein Bienenschwarm befindlich, und sucht die (überall umherschwirrenden) Bienen, welche ihn ins Gesicht stechen, zu entfernen. “

Angebots-Nr. 7.297 / EUR  217. (c. US$ 261.) + Versand

– – – Der Baehr erschreckt. Bruno vor seiner Höhle, sich einer gegen ihn züngelnden Schlange konfrontiert sehend. EVA! Heißt so nicht auch die keß geschnürte Sennerin droben beim Hüttenwirt? Wie vor.

Johann Elias Ridinger, Der Baehr erschreckt

Thienemann + Schwarz 432. – Blatt 42.

Angebots-Nr. 7.300 / EUR  217. (c. US$ 261.) + Versand

– – – Ein den Raub verzehrender Baehr. Bruno unter einem starken Stamme im Walde über einem biederen Reh. Das muß doch wohl noch erlaubt sein! Wie vor.

Johann Elias Ridinger, Ein den Raub verzehrender Baehr

Thienemann + Schwarz 434. – Blatt 44.

Angebots-Nr. 7.302 / EUR  228. (c. US$ 275.) + Versand

– – – Ein Amerikanischer Bison wie er die angefallne Bären abkämpfet.

Johann Elias Ridinger, Die Bären abkämpfender amerikanischer Bison

Kiek an, Bruno, selbst so ein Urviech von jenseits des Teichs gönn’ sich die Biedermänner für ihr Renaturalisierungsprogramm. Aber nur einer gegen drei meinesgleichen, von denen zwei schon recht knock out sind. Bruno, das Leben ist nicht ungefährlich, so Du an den Richtigen gerätst. Bleib Du lieber auf Bergeshöhen. Hier denn aber immerhin eine lichte Grotte mit schönem Ausblick in von zwei niedrigen Felsformationen unterbrochener Weite. Radierung und Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Bezeichnet: XVIII. / Ioh. El. Ridinger, inv. et del. / M. El. Ridinger, sc. A. V., ansonsten wie vor. 25,2 x 35,2 cm.

Thienemann + Schwarz 361. – Tafel XVIII des subskriptionsweise erschienenen und 1779 abgeschlossenen Lehrwerks Zu den besondern Ereignissen u: Vorfallenheiten bey der Jagd ( „The rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“, Schwerdt 1928) und ausschließlich von Johann Elias’ Ältestem, Martin Elias, nach überwiegend väterlicher Vorlage auf Kupfer übertragen.

Mit 36,3 x 54 cm Blattgröße extrem breitrandiger Abdruck auf 3seits unbeschnittenem Bütten mit typograph. Wz. und

mit  der  römischen  Numerierung

(„Wenn sie fehlen, so deutet dies auf spätere Abdrücke“, Th.).

Angebots-Nr. 16.103 / EUR  1176. / export price EUR  1117. (c. US$ 1345.) + Versand

Bruno , das  Familienleben
war  so  übel  vielleicht  doch  nicht …

– – – Die Bären haben zwey, selten 3. Iungen; kommen im 5. Iahr zu ihrer grösse; leben über 20. Iahr. 7köpfige Brunofamilie „auf und unter oder neben Felsen“ in full action mit den sich, unterstützt von ihren jeweils beiden Jungen, ankeifenden beiden Müttern, indes den Herrn der Felsengrotte das alles nichts angeht. Radierung und Kupferstich. (1736.) Bezeichnet: 31. / Cum Priv. Sac. Cæs. Majest. / I. El. Ridinger invent. delin. sculps. et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor dt., franz., lat. + unten. 34,6 x 42,8 cm.

Johann Elias Ridinger, Die Bären haben zwey, selten 3 Iungen

Thienemann („Eine Bärengruppe sondergleichen“) + Schwarz 226. – Blatt 31 der BETRACHTUNG DER WILDEN THIERE mit dem Untertext des Hamburger Dichterpapstes, Juristen + Senators, vor allem aber Ridinger-Freundes Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) in Deutsch. – Mit WANGEN-Wz., wie für zeitgenöss. Abdrucke so typisch. – Dreiseits 3,7-4,9, oben 3,2 cm breitrandig. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. Säurefrei hinterlegter kleiner Randein- und minimaler Ausriß.

Das  ganz  einzigartig  reizvolle  Sujet

von  leuchtend-herrlicher  Qualität  +  damit  potenzierter  Seltenheit .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.426 / EUR  1250. / export price EUR  1188. (c. US$ 1431.) + Versand

Baerengraben in Bern. Den solltest Du eigentlich auch mal besuchen. Aber nur von außen angucken, Bruno. Regelrechte vier Deppen, die sich da mit Gaffern auf „Kommunikation“ einlassen. Holzstich nach Friedrich Specht (Lauffen a. N. 1839 – Stuttgart 1909). Monogrammiert, bezeichnet. 16,7 x 12,4 cm.

Verso: Bauernfeind, Gustav (Sulz a. N. 1848 – Jerusalem 1904). Rathaus in Bern. An sonnigem Morgen, mit verschiedenfältiger Staffage. Eigentlich keine schlechte Stadt – die haben sogar einen Bruno im Wappen! Holzstich nach G. B. für Adolf Closs, Stgt. (1875/77.) Monogrammiert: G. B., bezeichnet wie vor. 13,9 x 18,7 cm. – Beidseits fortlaufender Lokaltext.

Angebots-Nr. 9.691 / EUR  50. (c. US$ 60.) + Versand

Bruno  als

Antithese  zur  »Line  of  Beauty«

Hogarth, William (1697 London 1764). (The Bruiser, C. Churchill … in the Character of a Russian Hercules.)

William Hogarth, The Bruiser recte ein starker Bär

Der Literat Charles Churchill alias Bruno

dessen „Epistle to Hogarth“ den Meister ergrimmt hatte, in Gestalt eines kräftigen Bären, dessen einzige Nahrung würziger Porter zu sein scheint, dessen Krug er fest an sich drückt, vom frischen Schaume schleckend. Der Epistel hingegen besorgt es Lieblingshund Trump auf seine Weise. Die knotige Keule in des Bären Linker mit weiteren zeitpolitischen Anspielungen. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Designed by W. Hogarth. / Engraved by T. Cook. / London Published by G. G. & J. Robinson Paternoster Row June 1st. 1800. 37,8 x 28,9 cm.

Hogarth-Katalog der Tate Gallery, 1971/72, 220 (2. H.-Zustand vor Überlagerung der Palette mit Stich-Illustration, so auch hiesige Cook-Fassung) + Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 91 (7. Zustand mit der Überlagerung), jeweils nebst Abbildung.

Selteneres Blatt , für das in der Eile (August 1763) das hier gleichfalls aufliegende 1749er Selbstportrait herhalten mußte, aus dem Hogarth sich selbst flugs herausnahm, um an seine Stelle den Widersacher ins Oval zu setzen. Einiges fügte er noch hinzu, die beiden Folianten-Titel – der dritte Band auch hier titellos – wurden angepaßt: Great George Street A List of the Subscribers to the North Britons + A new way to Pay old Debts, a comedy by Massenger. Auch The Line of Beauty auf der Palette fiel angesichts eines solchen Rohlings dem Schliffe zum Opfer. Die die Palette nunmehr überlagernde Stich-Illustration von Cook ( „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“, Thieme-Becker) ebensowenig übernommen wie der Untertext.

Churchill, ein heruntergekommener dichtender Geistlicher, war ein Parteigänger John Wilkes, an dessen North Briton-Gazette er mitarbeitete, die hier als lügenbestückte, die Karikatur erschlagende Keule versinnbildlicht wird. Indes, wie häufig, wuchs die Arbeit weit über ihren Anlaß hinaus.

Herrlicher Abdruck von strahlendem Hell-Dunkel auf festem Papier. Die Darstellung im übrigen – im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben – im ursprünglichen Hogarth’schen Folio-Format.

Angebots-Nr. 7.500 / EUR  496. / export price EUR  471. (c. US$ 567.) + Versand

– – – Dasselbe in Cook’s kleinerer Wiederholung. Bezeichnet: C. Churchill. / Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Nov. 1st. 1807. Bildgröße 17,5 x 14 cm. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten. Dessen Außenkanten leicht stockig.

Angebots-Nr. 8.898 / EUR  138. (c. US$ 166.) + Versand

Bruno ,
bei  so’ner  Hütte  ist’s  gar  nicht  schön

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die erhöhete Schies Hütte beÿ einem Bæhren garten. „Im Vordergrunde ein todtes Pferd, in dessen Hals sich ein junger Bär eingebissen hat, indem der andere bereits getödtet vor dem Pferdecadaver liegt und die Mutter aus der Hütte eben (aus zwei Rohren) niedergeschossen wird“ (Th.), während ein dritter Jäger aus der Tür lugt. Und beziehungsreich ragt groß von links bis schräg in die Mitte ein toter Baumstamm mit weiterem Luder. Radierung mit Kupferstich. (1750.) Bezeichnet: J. El. Ridinger inv. del. sc. et excud. Aug. Vindelic., ansonsten wie vor u. unten. 25,3 × 36,6 cm (10 × 14⅜ in).

Thienemann + Schwarz 77; Ridinger-Kat. Darmstadt, 1999, V.12 m. Abb.; Stubbe, Die Jagd in der Kunst – Johann Elias Ridinger, 1966, Tafel 9. – Nicht im 1997er Rid.-Kat. Kielce. – Blatt 9 der instruktiven 30blätt. Fangarten-Suite („A rare set, of importance to those who are interested in the various methods of trapping wild animals“, Schwerdt 1928, und „Seltenste aller Jagdfolgen Ridingers“ [Halle, München 1928, LXVIII/323]), als Ganzes fehlend selbst der Helbing’schen Mammutofferte Arbeiten von J. E. und M. E. Ridinger (Katalog XXXIV [1900], 1554 Positionen). – Mit 6zeil. Untertext:

Johann Elias Ridinger, Die erhöhete Schies Hütte beÿ einem Bæhren garten

„ … auch die pfosten mit spizigen eisen beschlagen damit an selbigen die bæhren nicht in die höhe kom(m)en kön(n)en, in die Hütte steiget der Jæger auf einer Leiter und nim(m) selbige in die Höhe nachdem er den kleinen eingang samt den schieslöchern wohl gesperret damit nicht die bæhren wind von ihme bekom(m)en, er hat aber doch kleine öffnungen …“.

„ Weil er ein so bösartiger Gegner, der selbst die tapfersten Hunde zuschanden macht, so ist es ganz legitim, dem Bären mit List und Mechanik – Jäger und Hunde also fern vom Schuß oder zumindest in guter, bunkerartiger Deckung – beizukommen, wofür die um 1750 gestochene erhöhete schiess Hütte ein anschauliches Beispiel bietet “ (Stubbe, a. a. O., Seite 33).

Schöner Abdruck auf festem Linienpapier mit typograph. Wasserzeichen (WANGEN?). – Dreiseits 3,2-4 cm breitrandig, links mit 1 cm zuzüglich des 5 mm breiten weißen Plattenrandes schmalrandiger. Hier zudem 8 cm langer schmaler, die untere Ecke der Plattenkante streifender Ausschnitt.
Angebots-Nr. 16.147 / EUR  595. / export price EUR  565. (c. US$ 680.) + Versand

Da soll’n die Finnenhunde wohl schwitzen

Oudry, Jean Baptiste (Paris 1686 – Beauvais 1755) – Umkreis – Bärenhatze. Bruno in noch frischem Kampf mit fünf Hunden, deren ersten er erledigt und einen zweiten im Griff hat. Drei weitere hinzukommend. Feder- + Tuschpinselzeichnung in abgestuftem Schwarz, brauner Lavierung und etwas Weißhöhung. 347 x 557 mm.

Jean Baptist Oudry - Umkreis, Bärenhatze

Auf dünnem graublauen Bütten. – Alt auf Bütten montiert und rückseits von anderer Hand mit Jean Baptist Oudry bezeichnet. – Von den drei bereits das Montagepapier einbeziehenden Längsfalten nur die mittlere als Bugfalte schärfer. Bereibungen, einige kleine, per Rahmung und/oder Passepartout überdies abgedeckte kleine Papierausfälle im äußersten Rand der beiden Seiten und unten links.

Herausragende Arbeit von großer Dichte, deren enorm gesteigerte Spannung durch Verzicht auf praktisch jegliche Staffage erzielt wird, wie schon in Beispielen der alten Niederländer begegnend und dem etwa Peter Boels Hauptblatt einer Schweinsjagd ihre mitreißende Dynamik verdankt. Kontrastierend hierzu der anstehendenfalls vom Zeichengrund mitgetragene weiche Duktus wie für Oudry vielfach so charakteristisch. Indes die gewundene Haltung des Bären ebenso spontan an Graphik und Öl Ridingers denken läßt, weniger indes die Gesichtssprache namentlich der Hunde. Nicht zuletzt aber ein Blatt, dessen noch ausstehende Identifizierung gut ist für eine Überraschung.

Angebots-Nr. 13.021 / Preis auf Anfrage

Johann Elias Ridinger, Eisbär

VRSVS ALBVS Grönlandiae

Der weiße Spizberg Grönländische Bär. Bruno, das ist schon ein Kaliber! Aber von den Finnenhunden mal abgesehen: ganz einfach ist das Leben da oben im weißen Norden aber auch nicht. Kolor. Radierung/Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Bezeichnet: VRSVS, ALBVS Grönlandiae. … / L’ours blanc de Groenland. / Familia IV. Fünffzähige. / J. El. Ridinger fec. et excud. A.V., ansonsten wie vor. 30,9 x 21,4 cm.

Thienemann + Schwarz 1082. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen , unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

„ Wir haben hier viererley Abbildungen von (den Bären) gemacht … und viertens ganz weisse, welche sich in Grönland aufhalten. Diese letzte Art nähret sich besonders gerne von den Fischen, daher sie auf das Eis gehen, um die todten Wallfische, Meerkälber u.s.w. zu suchen; wenn aber große Stücke davon abbrechen, wie es öfters geschiehet, so werden sie auf einer solchen schwimmenden Eisinsel vielmals in die weite See hinaus, sogar bis nach Norwegen hinüber fortgetrieben, in welchem Falle sie zuweilen von dem Hunger auf das empfindlichste gequälet werden “

(Ridingers Söhne im Textvorspann zu Tl. II, SS. 13 f., in Kopie beiliegend).

Das  schöne  Sujet  in  seiner  leuchtenden  Farbigkeit

mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1-3 cm, unten 5 cm breitrandig. – Kaum erwähnenswert schwacher Wasserrand im unteren weißen Platten-/Papierfeld.

Angebots-Nr. 15.926 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 790.) + Versand

Was Bruno überhaupt aus dem Norden so hört – Bärenjagd in Lappland. Einer der beiden erlegten Bruno-Verwandten wird gerade von einem der drei Jäger – dieser zusätzlich mit einem Fuchs auf dem Rücken – einem Rentier aufgeladen. Im Mittelgrund Rentierschlitten, dahinter weitere Jäger.

Bärenjagd in Lappland

Lasiert kolor. Holzstich. 1853. Datiert. 20 x 15,5 cm.

Angebots-Nr. 12.213 / EUR  86. (c. US$ 104.) + Versand

Howitt, Samuel (1756 – Somers Town 1822). Seamen killing a Polar Bear. Auch wenn einer der beiden Hunde die Umarmung nicht überlebte, hatte Bruno’s Vetter keine Chance gegen die mit Bootshaken und Gewehren bewaffneten Seeleute. Aquatinta zusammen mit Matthew Dubourg (tätig London 1808-38)

Samuel Howitt, Seamen killing a Polar Bear

im  Ursprungskolorit 

Bezeichnet: Howitt Del. / Published & Sold Jany. 1st. 1813, by Edwd. Orme, Bond Street, London. / Howitt & Dubourg Sculpt., ansonsten wie vor. 18,1 x 23,4 cm.

Tooley 224, 79. – Aus der 1814 abgeschlossenen Erstausgabe von FOREIGN FIELD SPORTS , Schwerdt I (1928), 177 ff.: „The coloured plates … especially those drawn by Howitt, are fine, both as regards draughtsmanship and colouring … (The book) is sure to increase in value“.

Angebots-Nr. 11.770 / EUR  117. (c. US$ 141.) + Versand

The  Bear  Trap

William Howitt, The Bear Trap

Bruno  in  der  Grube

bevor’s mit ihm ins kuschelige Bärenbeauftragtennest gehen sollte. Aquatinta im  Ursprungskolorit  wie vor. – Der breite weiße Rand zweiseits etwas stockig. Ein Fleckchen auch im sonst tadelsfreien Oberrand.

Angebots-Nr. 11.761 / EUR  101. (c. US$ 122.) + Versand

– – A Trap to Shoot the Bear.

Bruno ,

William Howitt, A Trap to Shoot the Bear

mit ner Selbstschußanlage ist nicht zu spaßen !

Hochgestreckt wirst Du in angespannter Erwartung nach dem Honigtopf greifen und den auslaufenden Honig schlecken – und dann macht’s knall-knall! Gut, daß die verbündeten Bärenbeauftragten von heute zu so was keine Nerven mehr haben. Aquatinta im Ursprungskolorit wie vor.

Angebots-Nr. 11.776 / EUR  107. (c. US$ 129.) + Versand

Das  war  allerdings  zur  Ridinger-Zeit  noch  wesentlich  riskanter

Denn  der  machte  gleich  nicht  nur

ein  malerisches  Ereignis  daraus …

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Selbst-Geschoß auf einen Bähren. Ein hochgestreckt in angespannter Erwartung nach dem von zahllosen Bienen umschwirrten Honigtopf, aus dem der goldene Saft reichlich fließt, greifender und schleckender Bruno-Bär im Augenblick der von zwei Seiten sich lösenden Schüsse. Der mit zwei Seilen verbundene Köder ist am Querbalken eines in starker Verpalisadierung aufgerichteten Gerüstes angebracht. Lavierte Tuschpinsel- und Bister-Federzeichnung über etwas Bleistift. 213 x 345 mm.

Die voll durchgeführte Ursprungszeichnung aus der kleinen Gruppe der „Malerischen“  vor  deren zwecks Plattenübertragung seitenverkehrter Umzeichnung für Blatt 8 – Th. 76 – der 1750 erschienenen Radier-Folge (in Mischtechnik mit Kupferstich) der „Fangarten der wilden Thiere“. Und solchermaßen

Johann Elias Ridinger, Selbst-Geschoß auf einen Bähren

ein  ganz  herausragend  elitäres  Sammlungsstück .

Thienemann (S. 274, c) waren aus dieser Folge nur 3 in Weigel’s Besitz befindliche andere Vorzeichnungen bekannt, darunter eine großformatigere Variante zu hiesiger, die gegenüber dem Kupfer indes „ganz verschieden in der Ausführung“ ist. Bekannt ferner neben anstehender und einer weiteren hier noch verfügbaren (Schlagbaum vor einen Luchs zu Th. 82) sieben weitere, von denen vier hier jeweils paarweise in international glanzvolle Privat- und importante deutsche Ridinger-Sammlung weitergereicht wurden.

Dieser qualitätvolle 9blätt. Fangarten-Block, davon 7 oder 8 im Stichsinn, entstammt der „Gruppe der Malerischen“ jener hochkarätigen westfälischen Sammlung, mit deren über ein Jahrzehnt währenden Auflösung neben u. a. Skizzen und Probedrucken auch eine ganze Reihe ganz außerordentlicher zeichnerischer Unikate auf den Markt zurückfand, deren ungemeiner Reiz von ihrer Lavierung bestimmt wird. Deren Technik der Meister die ganze Fülle malerischer Lichtwirkung und Kontrastierung abzugewinnen verstand. Anstehende des

Bienen  –  Bären  –  Dramas

denn auch als ausgearbeitete Arbeit in Verbindung mit einer Graphik auch innerhalb des Ridinger-Œuvre von größter Seltenheit.

Auf dünnem Bütten mit typographischem Wasserzeichen. – Rückseits an den Rändern einige Spuren früherer Montage. – Rechte Oberecke mit unauffälliger winziger Restaurierung, ein 2 cm tiefer Randeinriß hinterlegt, sonst von unversehrter Frische.

Angebots-Nr. 14.973 / Preis auf Anfrage

… sondern  ätzte  und  ritzte  es  i-tüpfelnd

auch  noch  eigenpfotig  auf

Bruno-Bären-Ewigkeiten  in  Kupfer

Vorgenanntes  zeichnerisches  Spectaculum  also  als

ausgeführte  Radierung (mit Kupferstich), bezeichnet

Joh. Elias Ridinger del. fec. et excud. Aug. Vind.

nebst  6zeiliger  Erklärung. 24,7 x 36,2 cm.

Angebots-Nr. 15.846 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 607.) + Versand

Ridinger, Bärenjagd Anno 1720

Bruno ,
was für eine herrliche Schlacht !

Aber gegen diese Hundeflut ,
die die gesellschaftspolitische Elite auf dich losläßt ,
hast du keine Chance

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Anno 1720. Habe dise Bæhren Hatz nach der Natur gezeichnet. Bruno-Bärin vor der Höhle oberhalb eines Wassers im Kampf mit zahlreichen, aller erfolgreichen Abwehr zum Trotz immer noch nachströmenden Hunden. Hinten in der Höhle zwei Jung-Brunos ohne Zukunft. Radierung mit Kupferstich. Bezeichnet: 47 / Joh. El. Ridinger fec: et excud. 1746., ansonsten wie vor. 34,5 x 27,5 cm.

Thienemann + Schwarz 289; Ortega y Gasset, Meditationen über die Jagd, Stgt. 1981, blattgr. Abb. Seite 40. – Blatt 47 der Genaue und richtige Vorstellung der wundersamste(n) Hirsche(n) sowohl als anderer besonderl. Thiere. – Mit oben und unten 5,5-8,5, seitlich 2,5-3 cm breitem weißen Rand. Dieser links unten weniger und rechts oben mehr quetschspurig und ansonsten mit einigen säurefrei hinterlegten Minimaleinrissen/Verstärkungen. – Thienemann:

„ Ein sehr reiches Blatt. Eine Bärin kämpft vor der Höhle, in welcher wir zwei schreiende Junge erblicken, fast schon erschöpft, mit einer ganzen Meute grosser Hatzhunde; mehrere sind verwundet, einer wälzt sich im Wasser, andere sind im Hineinfallen begriffen, einem wird das Genicke gebrochen, aber es kommt Succurs. Sie wird erliegen. “

Angebots-Nr. 16.133 / EUR  830. / export price EUR  789. (c. US$ 950.) + Versand

Thoman(n) von Hagelstein, Tobias Heinrich (1700 Augsburg 1764). Leo’s Überfall auf einen von Bruno verfolgten Damhirsch. Einen Felsen herunterrutschend, hat der Löwe den Hirsch gepackt, derweil Bruno oberhalb gewohnt überraschend hinter einem gestürzten Baum auftaucht. Unten rechts vor einer Höhlung ein Fuchs, wohl ebenso überrascht wie durchaus nicht abgeneigt, sich zuzeiten seinen Anteil an der Beute der Großen zu holen. Insbesondere angesichts des zu erwartenden Streits zwischen Bruno und Leo. Schabkunstblatt in Braundruck. Bezeichnet: T. Heinr. Thoman del. fec. et excud. A. V. 48,2 x 36,7 cm.

Schwerdt III, 172 ( „interesting“ ). – Vgl. ADB XXXVIII, 65 f. – Blatt 1 einer vierblätterigen Folge unnumerierter Tierkämpfe, ggf. vor der Hertel-Adresse, wie auch bei Schwerdt, nachdem Thieme-Becker „einige Folgen von Tierkämpfen u. Jagden, verlegt bei J. Gg. Hertel (4 Bl. …)“ erwähnen. – Figürl./typogr. (?) Wz. – Latein.-dt. Zweizeiler:

Hier  liget  der  Dam(m)=Hirsch  den  kaum  der  Bär  bekom(m)en

T. H. Thoman von Hagelstein, Des Löwen Überfall auf einen von einem Bären verfolgten Damhirsch

der  Löw  nim(m)t  ihm  den  Raub  und  läßt  den  Bären  brom(m)en.

Mit umlaufendem 2-2,5 cm breiten weißen Rand. – Geglättete Bugfalte. – Zwei kleine retouchierte Rasuren. – Rückseits gleichmäßig schwach gebräunt und namentlich die weißen Ränder ganz leicht stockstippig. Im übrigen prachtvoller, warmtoniger Abdruck, wie nur den besten unter den von der empfindlichen Schabplatte etwa 50-60 möglichen vorbehalten.

Angebots-Nr. 28.139 / EUR  885. / export price EUR  841. (c. US$ 1013.) + Versand

Snyders, Frans (1579 Antwerpen 1657). Die Bärenhatze. Starker Bruno in Abwehrstellung gegen Finnlands hündische Bären-Gloria. Stahlstich von Thomas Heawood (ca. 1850 – Lpz. vor 1911). Ca. 1860. Signiert, bezeichnet. 14,8 x 16,6 cm.

Angebots-Nr. 4.913 / EUR  50. (c. US$ 60.) + Versand

Bruno ,
da  mußt  du  nicht  auch  noch  hineinfallen

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Der Bæren Fang. In dichtem Wald eine mit Honigtopf geköderte Grube, in die einer der beiden Bären gerade hinabstürzt, indes Bruno brüllend abgeht. Radierung + Kupferstich. (1729.) Bezeichnet: avec privil. de Sa. Maj. Imp. / I. El. Ridinger inv. pinx. Sculps. et excud. Aug.Vind., ansonsten wie vor und mit dt.-franz. Lehr-Untertext. 33,3 x 41 cm.

Thienemann + Schwarz 30; Katalog Weigel XXVIII (1857), Ridinger-Appendix 3A („Alte Abdrücke mit dem ursprünglichen Titel. Das Papier hat Linien als Wasserzeichen.“). – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust , seitens der Literatur als deren Blatt 18 geführt. – 3-4,7 cm breitrandig. – Kleines Wurmloch im unteren linken Bildfeld und unauffällige winzige Schabspur im mittleren Laubwerk. Rückseits Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels.

Johann Elias Ridinger, Der Bæren Fang

„ Weilen der Bær ein sehr starckes wildes und wan(n) er verwundet gar grim(m)iges Thier ist, das es in seiner Jagt öffters große gefahr so wol an Menschen Pferd und Hunden setzes, ihme auch mit Tücher oder garnen nichts an zu haben ist … “

DAS  EBENSO  INSTRUKTIVE  WIE  MALERISCHE  BLATT

– nicht von ungefähr qualifizierte schon 1901 Ernst Welisch Ridinger als den  unstreitig  „bedeutendste(n)  Augsburger  Landschafter  dieser Zeit“ –

IN  HERRLICHEM  ABDRUCK  LEUCHTENDEN  HELL-DUNKELS

wie in solcher Qualität von altersher selten.

Angebots-Nr. 15.480 / EUR  1100. / export price EUR  1045. (c. US$ 1258.) + Versand

Fyt, Jan (1611 Antwerpen 1661). Die Bärenhatz. Bruno, obschon im Eingang einer Höhle von einer Vielzahl Finnland-Hunde gestellt, noch längst nicht geschlagen und, sofern nicht noch Bayerns Schnappauf auf den Plan treten sollte, wohl wieder einmal mit allen Chancen, das Schlachtfeld siegreich verlassen zu können. Rechts Ausblick auf weites Schengener Flußtal. Mit beiger Tonplatte gedruckte Kreidelithographie von Johann Woelfle (Endersbach/Wttbg. 1807 – Faurndau/Göppingen 1893) bei Piloty & Loehle in München. 1837-51. Signiert, bezeichnet. 26 x 33,2 cm.

Nagler, Woelfle, 51. – Vgl. Nagler XI, Piloty, 312 ff. + IV, Fyt, 539 f. – Nicht bei Schwerdt. – Auf aufgewalztem China. – Rechts im Unterrand ganz schwache Stockfleckchen, ein Randeinriß säurefrei hinterlegt. Sonst von blütenreiner Frische. – Erschienen innerhalb Piloty’s seit 1834, ab 1837 in Verbindung mit Loehle herausgegebener Wiedergabe der Gemälde der Münchener Pinakothek. „Dieses Unternehmen erregte bald allgemeines Interesse, da die Theilnehmer … eine bis dahin unerreichte technische Vollkommenheit entwickelten“ und

unter welchen sich Woelfle’s Hauptblätter finden:

Jan Fyt, Die Bärenhatz

„ Besonders schön sind die Abdrücke auf chinesisches Papier …

„ Woelfle war schon zu Lebzeiten Piloty’s einer der ausgezeichnetsten Arbeiter, und noch gegenwärtig kommen ihm außer Hanfstängel wenige gleich “ (Nagler).

Angebots-Nr. 28.066 / EUR  302. / export price EUR  287. (c. US$ 346.) + Versand

Eine  Brunohatz

in  polnischer  Waldgegend

Johann Elias Ridinger, Eine Bärenhatz in polnischer Waldgegend

als  Blatt  3  der  extrem  seltenen  4blätt.  Ridinger-Folge  der

Hetzjagden aus 1723 als seiner zweitfrühesten Jagdfolge, radiert – er selbst arbeitete erst ab etwa 1728 in Kupfer – von Johann Daniel Hertz für Jeremias Wolff, beide in Augsburg. 36,5-37,2 x 49-49,4 cm (2 Bll.) bzw. Blattgröße, so auch für die Bärenhatz, 33,1-34,5 x 48,6-48,8 cm.

Thienemann 9-12 als nicht in seinem Besitz befindlich; Schwarz 9-12 (1. Zustand, ergänzt um 11a als 2. Zustand; Schwerdt III, 134 (3. Zustand mit der Hertel-Adresse oder Misch-Explr.). – Als „äusserst selten“ unvollständig in anderen prominenten Sammlungen, darunter selbst Weigel, der 1846 nur Blatt 1 als Ätzdruck besaß.

Angebots-Nr. 28.885 / verkauft

» Sous  Charlemagne «

mit  u. a.  großem  Jagdzug ,
neben  den  Meuten + Falkonieren

Brunos , Löwen + Katzen ,

Charles Aubry, Sous Charlemagne

teils – gottlob – gezähmt,  mitführend,

innerhalb  der  12blätterigen  Folge

Aubry, Charles (Frankreich 1. H. d. 19. Jhdts.). Chasses Anciennes d’après les Manuscrits des XIV & XVe Siècles. Folge von 12 Lithographien (35-41,5 x 27-29 cm). Paris, Ch. Motte, 1837. Gr.-2. Lose in OBütten.-Umschlag mit Wz. und farbig illustr. lith. Vorderumschlag. Unbeschnitten.

Schwerdt I, 47; Souhart 28; Lipperh. Tf 24; Allgemeines Künstler-Lexikon V, 587, l’Histoire de l’Equitation + hiesiges zu einem, bibliographisch zudem fehlerhaften, Werke vermischend. – Auf großem festen Papier mit Verleger-Trockenstempel. – Vereinzelte Kleineinrisse im breiten weißen Rand säurefrei hinterlegt. Meist nur in letzterem leichte Braunstippen und ganz außen tlw. schwacher Wasserrand oder Braunfleck. Der Umschlag zwangsläufig zeitspuriger, doch ohne Beeinträchtigung seiner von Ruhe, aber auch reichem Geschehen bestimmten Illustration.

Gestaltet mittels der alten Einfaßtechnik, dem sogen. Troubadourstil, mit jeweiligem Hauptbild als Gesamtszenerie, der instruktive Detaildarstellungen, sei es im eigenen Bildrand oder in separaten großen Einfassungsleisten, beigegeben sind, erläutert allseits von eingestreutem Text. Wodurch Aubry ( „bekannter Lithograph“ , Thieme-Becker ) „vorbildhafte Wirkung in seinem Genre (erreichte). Im Spätwerk verzichtet er auf diese Rahmung ganz. 1822 Prof. für Malerei an der Ec. R. de Cavalerie in Saumur. Gestaltete vornehmlich Jagd-, Genre- und Militärszenen in der Manier der Vernets und konkurrierte darin auch mit Victor Adam“ (AKL). – Durchweg im Stein signiert bzw. monogrammiert (2), 3 mit 1835 bzw. 1836 (2) datiert.

Une St. Hubert – Chasse au sanglier – Chasse au cerf – Chasse de l’antilope au léopard – La chasse du loup – Chasse au faucon – Chasse au lievre à force – Des chiens courans – Chasse de gazelles – Sous Charlemagne – Chasse de l’autruche et de l’éléphant – Chasse au renard .

Angebots-Nr. 12.101 / EUR  620. / export price EUR  589. (c. US$ 709.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Der Schwarze Bär

Der große Schwarze Bär. Bruno, so sieht’s aus, haben sie dich erst mal geschnappt: mit Nasenring und Kopfriemen wirst du herumgeführt zum Gaudi der Leute. Kolor. Radierung/Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Bezeichnet: VRSVS, MAXIMVS NIGER. / Der große Schwarze Bär. / L’ours grand et noir. / Familia IV. Fünffzähige. / J. El. Ridinger fec. et excud. A.V. 30,5 x 20,8 cm.

Thienemann + Schwarz 1079. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen , unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

Mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,4-3,2 cm, unten 5,4 cm breitrandig. – Schwacher Wasserrand im unteren weißen Platten-/Papierfeld sowie zwei schwache Braunfleck(ch)en im weißen Plattenfeld rechts.

Angebots-Nr. 15.928 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 676.) + Versand

Tschüs  denn , Bruno .

Und  bis  bald .

An  meinen  Wänden , in  meiner  Sammlung .

So  nur  die  bruno  agentur  niemeyer  mitspielt !


„ Ich bedanke mich für die schnelle und gründliche Art der Erledigung meiner Wünsche … “

(Herr E. S., 22. Januar 2000)