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Was  ist  das ?

In  Kassel  läuft’s , nach  Leipzig  wandert’s ?

Richtig , die derzeit in Kassel bis zum 26. Februar laufende und nach Leipzig (18. März-4. Juni) weiterwandernde Ausstellung „3 x Tischbein und die europäische Malerei um 1800“.

Und natürlich verlangt dieses Spektakel umsomehr nach anstehender Ergänzungs-Resonanz, als der hier nicht nur wegen seiner Tier- und Jagd-Graphik favorisierte

Johann Heinrich Tischbein II

(Haina 1742 – Kassel 1808)

– älterer Bruder des sogenannten „Goethe-Tischbein“ – partout nicht ins Ausstellungs-Konzept der nur drei ( nur  drei!  Tischbeine! , verehrte Museale, ich bitt’ Sie! ) weitflächig Bekannten der berühmten hessischen Künstlerfamilie passen sollte. Auf die Meriten dieses nicht einmal nur zwangsläufig zugehörigen vierten Tischbeins aufmerksam zu machen, weitet somit das Blickfeld und reizt den händlerischen Sachwalter der Kunst umsomehr, als gerade Goethe es war, und dazu auch noch ausgerechnet während seiner Italienischen Reise als dem Bezugspunkt zum „Goethe“-Tischbein, der am 17. September 1786 in Verona die trefflichen Worte notierte

„ In der Entfernung erfährt man nur von den ersten Künstlern, und oft begnügt man sich mit ihren Namen; wenn man aber diesem Sternenhimmel nähertritt und die von der zweiten und dritten Größe nun auch zu flimmern anfangen, und jeder als auch zum ganzen Sternbild gehörend hervortritt, dann  wird  die  Welt  weit  und  die  Kunst  reich . “

Wie  weit  und  wie  reich ,  erweist Johann Heinrich Jun.’s hier aufliegende,

feinst  in

Johann Heinrich Tischbein jr., Sammlung von 170 Kupferstichen

rotes  Maroquin

gebundene

und  schubergeschützte

zwischen 1808 + 1827 postum herausgegebene

„ Sammlung  von  170  Kupferstichen “

(recte „sämmtlich in Kupfer radirt und geätzt), die Nagler in seiner 1848er Auflistung unter Position 43 nicht ganz korrekt als „Gesamtausgabe seiner Werke“ qualifiziert, obgleich nicht alle aufgelisteten Blätter enthaltend, und er denn auch an anderer Stelle selbst von „ungefähr 184“ spricht, während Thieme-Becker 1939, alle Ätzversuche eingeschlossen, auf etwa 350 Blatt kommen. Auf jeden Fall ist die hier anstehende Sammlung

die  umfangreichste  Ausgabe

und damit  die  Werkdokumentation schlechthin,

dominiert  von  den  Tier- und  Jagdstücken

aber dennoch natürlich noch weit mehr bietend, auch mittels Lokalem den Tierstücken zusätzlich einheizend.

 

Geschaffen nach Bildern namentlich auch der legendären Kasseler Galerie, deren jahrzehntelanger Erster Inspektor er war, wie nach Vorlagen seines Onkels und Lehrers, Johann Heinrich I, des „Kasseler Tischbein“, und eigener nach Natur

als  Ergebnisse  nicht  zuletzt  seiner  persönlichen  Jagdleidenschaft .

Wobei allein schon der Einsatz verschiedenster Kupfer-Techniken, wiederholt auch farbiger Papiere, dem Auge optische Vielfalt und reizvolle Blickwinkel beschert. Dieses besondere Spektrum

Johann Heinrich Tischbein jr., Versuche in geätztem Blättern

denn auch seitens Walter Schürmeyer’s als ein wesentliches künstlerisches Charakteristikum sui generis hervorgehoben:

„ Dieser Neffe des bekannten Johann Heinrich T. (I) war

ein  äußerst  fleißiger  und  geschickter  Radierer .

Seine ‚Kurzgefaßte Abhandlung über die Ätzkunst‘ (Kassel 1790) illustrierte er mit 84 selbst geätzten Blättern. Bereits 1785 waren die ‚Versuche von verschiedenen Manieren im Ätzen‘ (12 Bl. nach älteren Meistern) erschienen. 1789 gab er abermals ‚Versuche in geätzten Blättern nach verschiedenen Manieren‘ (64 Bl.) heraus. Die Gesamtausgabe seiner Werke enthält 170 Blatt (sic!) nach älteren Meistern (wie als ausschließlich nicht korrekt, siehe unten). Nach seinem Tode wurden 1827 in Zwickau 50 von seinen Blättern zu einer Folge ‚Die jagdbaren Tiere‘ (Nagler 45; Lindner 11.2083.01 ‚… 30 unnumerierte Blätter, auf denen die Jagdkupfer lose aufgeklebt sind‘, im übrigen irrig als Joh. Hch. T. I). Eine weitere Folge ‚Viehstudien‘ ebda. (1827) enthält 30 Blatt (Nagler 45; unter hier früher durchgelaufenem anderen Titel 36blättrig) “

(Löffler-Kirchner, Lexikon des gesamten Buchwesens III [1937], 402 f.).

Besagte Zusammenstellungen jeweils von durchweg alten oder früheren, nach Art der alten Klebebände innerhalb des weißen Plattenrandes geschnittenen Abdrucken in Formaten von 5,4-21,2 x 6,7-27,7 cm und punktuell auf – hier 59 – Untersatzbögen montiert.

Zehn der Arbeiten

Hühnerhund vor Fasanen

(teil)koloriert.

Blatt 65, Zwei sich streitende Reiter (Nagler 16) wurde offensichtlich schon in alter Zeit entnommen, an dessen Stelle eine lavierte Pinselzeichnung in Grau + Braun zweier von einem Jungen beobachteter Ziegenböcke bei Mauerwerk (130 x 185 mm) auf altem Bütten aufmontiert ist, auf die wiederum später eine radierte „Ruhende Gruppe eines Ziegenbockes mit zwei Schafen“ nach Johann Heinrich Roos (12 x 17,7 cm, 10-13 mm breitrandig) aufgelegt ist, die zwecks Hochklappens an den beiden Unterecken nunmehr gelöst wurde.

Der ausgezeichneten Druckqualität entspricht der Erhaltenszustand. Zu nennen nur vereinzelte Stockfleckchen, lediglich Blatt 147 (Schloß Hardenberg) namentlich in der Himmelspartie störend stärker, und ein partiell auftretender schwacher Wasserrand in der rechten Unterecke des Montagepapiers.

Der  gediegene  Außenglanz

Johann Heinrich Tischbein jr., Sammlung von 170 Kupferstichen

dieses  Maroquin-Exemplars

bedarf  keiner  Worte .

Und so wird der schöne Band  – der Schuber adäquat mit den Kanten aus gleichem Fell – als Ganzes Ihre Sammlung bereichern. Treten Sie näher , vertiefen Sie sich in nachfolgende Inhalts-Beschreibung , entdecken Sie Neuland wie Altbekanntes, dem Sie schon immer einmal wiederzubegegnen wünschten.  Hier  gebiert  die  Fülle  den  Appetit .

Sollten Sie indes lieber dem Naschen frönen, voilà, nach dem Ganzen promenieren, weniger üppig, gewiß, doch noch immer ansehnlich,

eine  ganze  Reihe  Tiere , Jagdwild  neben  Friedvieh ,

apart durch die Offerte, erfreuend einst Dr. Strousberg, den legendären Unternehmer, den König der Eisenbahnen.

Doch  zunächst

Das  170-Gänge-Menü  im  noblen  Kuvert

„ (für  dessen)  Trefflichkeit … besonders  der  Jagdstücke  (die  Herren) … Mellin … Wildungen  und  Hartig  angeführt  werden  (könnten ) … “

Zwickau, Literatur- und Kunst=Comptoir, zwischen 1808 + 1827. Gr.-2°. 2 unnum. Bll. Titel, Vorwort + Inhalt und neben einer zusätzlichen alten lavierten Pinselzeichnung in Grau + Braun von anderer Hand besagte 170  (davon 1 ausgetauschte)  Radierungen (5,4-21,2 x 6,7-27,7 cm), davon 10 (teil)koloriert, in punktueller  Ursprungsmontage auf 59 Blatt.

Rubinroter  Maroquin-Band

mit 5 Zierbünden, grünem Rückenschild, Künstler-Namen auf Vorderdeckel + ridinger handlung niemeyer auf dessen Innenspiegel, Ridinger-Hirsch-Vignette sowie Filete auf beiden Deckeln, alles 23,5karätig goldgeprägt, in gleichartigem HMaroqu.-Schuber mit der Hirsch-Vignette a. beiden Decken.

Aus Naglers Einzelauflistung 1-39 blieben unaufgenommen die Positionen 1-3 (Statue Landgraf Friedrich II. von Hessen, Portraits Eheleute Kästner), 8/9 (Augustus + Cinna, Augustus am Grabe Alexander’s), 14 (Alte Bettlerin), 29 Hirsche in Landschaft nach Potter) + 39 (Heuschreckenzug bei Bender, „selten zu finden“).

Hier  erstmals  aufliegend,

ist das Exemplar identisch mit dem für 1964 + 1980 (verfrüht „ca. 1800“) im JdA geführten und sind hier anderweitige sonstige nicht bekannt geworden. Die solchermaßen zu unterstellende ganz erhebliche Seltenheit wird gestützt durch das

Fehlen  in  den  frühen  „National“-Bibliographien  des  19.  Jhdts.,

aber  auch  im  National  Union  Catalogue  unserer  Tage .

Sie ergibt sich ohnehin rein zwangsläufig allein aus der Tatsache der montierenden Zusammenstellung (Platten-Datierungen hier bis 1795). Weder Nagler noch Löffler-Kirchner nennen für die „Gesamtausgabe“ ein Datum, doch ergibt sich die postume Ausgabe hiesigen Exemplars aus dem Vorwort.

Die teils mit mehr oder weniger, aber auch ganz in Aquatinta, vereinzelt auch in vernis mou, gearbeiteten und in ausgezeichneter Druckqualität vorliegenden Blätter sind tlw. bezeichnet mit Name(n)/Monogramm der Künstler + Datum, seltener mit Titel und vereinzelt mit Dedication. Für solche in rötlichem/bräunlichem Druck oder auf farbigem Papier siehe unten. – Titel + Inhalt auf Bütten mit großem Lilien- bzw. Whatman-Wz.

I.)  Menschliche  Köpfe  (16)

Türkenkopf

Vorab das Titelkupfer „Versuche in geaezten Blaettern von J. H. Tischbein jun“ nach Agricola zur 1775er 12blätt. Folge Nagler 40. – Ansonsten u. a. die Portraits des Grafen A. von Veltheim (auf braunem Papier) und des Göttinger Juristen Georg Heinrich Ayrer (Meiningen 1702 – 1774) sowie Köpfe nach Lievens + Jordaens (je 1) sowie Rembrandt (3, davon eines – Nr. 10 – nicht als nach Rembrandt zugeordnet, gleichwohl in Verbindung stehend mit dessen Selbstbildnis nach rechts Bartsch 27 [Abb. Schwartz, R.-Radierungen, 1978, 27], von Tischbein vermutlich nach der spiegelbildlichen 1634er Radierung des R.-Schülers Joris van Vliet gearbeitet). Sechs der Arbeiten nach eigener Vorlage.

II.)  Historische  Figuren  (19)

Davon vier nach Joh. Hch. Tischbein I, dem Onkel. – Weitere nach Teniers (Der Philosoph, reich an Vanitates; Der Scherenschleifer;

David  Teniers  II

David Teniers II, Die Kegelspieler

Die  Kegelspieler)

+ Rembrandt (2). – Ferner: Jacob segnet die Kinder Josephs / Termosiris unterrichtet Telemach in der Musik / Diogenes (sehr schön auf blauem Papier) / Schornsteinfeger / Dudelsackspieler / Violinspieler u. a. m.

III.)  Landwirthschaftliche  Thiere  (27)

Darunter 5blätterige Pferde-Gruppe nach

Johann Georg Pforr, Galoppierendes Pferd

Johann  Georg  Pforr

(Freund + Schwager Tischbein’s, dessen „Pferdestücke allgemein bewundert, und als unübertroffen gepriesen“ wurden, Nagler; hier, sehr fein, mit leichtem Zaumzeug, Decke + Mantelsack, munter nach links), Philip Reinagle, Joh. Frdr. Steinkopf und Anonymen. – Im übrigen nach Berchem, Potter (4, darunter zwei von Nagler zu Tischbein’s vorzüglichsten Blättern gezählte Hornvieh-Gegenstücke „aus dem berühmten Gemälde … in der … Gallerie zu Cassel … [genannt] die pissende Kuh“), Willem Romeyn, Johann Heinrich (7) + Philipp Peter (1) Roos und Anonymen.

IV.)  Pferde  und  Reuter  (siehe auch zu III)  (2 st. 3)

Neben dem „Mann zu Pferd im Mantel und mit dem Hute auf dem Kopfe“ (Nagler 17, „Fein radirt“) das berühmte Sujet „Falkner zu Pferde“ mit zwei Hunden (N. 15 irrtümlich „voran zwei Pferde“) nach – bezeichnet: M. D. Junge 1635 –

Jan  Martsen  de  Jonge  1635

Jan Martsen de Jonge, Falkner zu Pferde

J. H. Tischbein jun. f. 1785

Für das anderweitig ersetzte Blatt der beiden sich streitenden Reiter siehe oben.

V.)  Hunde  (15)

Neben Tischbein’s eigenem Hühnerhund

Tischbeins eigener Hühnerhund

in Braundruck mit dem Besitzer-Zeichen „T“

auf dem Halsband hervorhebenswert besonders des Fürsten Friedrichs von Waldeck amerikanischer Jagdhund Trimm mit dem Halsband-Monogramm „F. F. Z. W.“ und des Fürstlich Waldeck’schen Oberstallmeisters von Schünstedt „berühmter Jagd(Dachs)hund Klopan nach dem Leben gezeichnet in Wildungen geätzt durch J. H. Tischbein 1794“ (so hs. Vorbesitzer-Untertext) mit dem Halsband-Monogramm „S“ – Des weiteren Dänische Dogge, Saurüde, drei Windhunde, ein Hühnerhund, drei Jagdhunde, darunter „Walkire“, ein liegender Hund in Braundruck (feines Blatt) + Spitze.

VI.)  Jagd-Stücke  (9)

Vorab als großartigstes Blatt des Œuvre (20,8 x 26,3 cm) die von vier Hunden vorgetragene

Sauhatz  auf  blauem  Papier

Joh. Hch. Tischbein, Sauhatz auf blauem Papier

Dem  Herrn  Rittmeister  von  Schwertzell  zugeeignet

durch dessen ergebensten Freund und Diener J. H. Tischbein 1786.“. – Hervorhebenswert des weiteren Ruthart’s spannungsgeladene Szenerie der von drei Leoparden angefallenen beiden Hirsche (Hirsch + Alttier, koloriert, als mit 19,2 x 23,8 cm originalentsprechende spiegelbildliche Wiederholung der Ruthart-Radierung Hollstein 3) / Potter’s Ochsenhatz mit den drei Reitern und dem von vier Hunden bedrängten Bison, deren einer – als ganz außergewöhnliche Wiedergabe – durch die Luft geschleudert wird (15 x 23,8 cm) / Die Sauhatz mit den vier Hunden (11,3 x 16,9 cm) / Das von einem Hunde gejagde Hauptschwein (9,1 x 17,2 cm, sehr fein) / Der von wütender Meute, deren drei gleichwohl erledigt sind, gepackte flüchtige Zwölfender am Abhang (17,5 x 24 cm) / Der von einem Hunde gejagde angeschossene Achtender (14,5 x 20,2 cm, herrlich zart), von Tischbein nach dem Leben gezeichnet wie auch Die Hasen-Beitze (7,8 x 25,8 cm) / Der einen Stier niederreißende Bär (koloriert, 20,2 x 26,7 cm).

VII.)  Lebendiges  Wild  (14)

Mit dem Vierzehnender (?) nach  Ridinger  (Schwarz I, XXIV „von 16 Enden“, 20,4 x 26,6 cm), bezeichnet: Joh: El: Ridinger del: 1734 (sic, im Gegensatz zu Schwarz!) / Dem Herrn Commandeur von Veltheim zugeeignet durch dessen ergebensten Freund und Diener / J. H. Tischbein jun: 1785.

Sodann  als  von  Tischbein  nach  dem  Leben  gezeichnet :

Tannenwild im Thiergarten des Landraths von Meysenbug zu Riede (bei Wolfhagen, 19,2 x 27 cm; zwei kapitale Damschaufler mit Tier + Kitz, zurückgesetzt zur Linken am Beginn einer Allee tollendes Pferd + Schafe, an deren Ende Denkmal mit Figurine) /

Weißes  Edelwild …

Joh. Hch. Tischbein, Weißes Edelwild in der Aue bei Cassel

in  der  Aue  bey  Cassel … 1787

(15,4 x 23,5 cm); Kapitaler mit vier Tieren) / Tannenwild in der Aue bei Cassel … 1787 (14,4 x 17 cm; kapitaler Damschaufler und zwei Tiere, in zartem Braundruck).

Des weiteren eine kolor. Hirschkuh nach Johann Heinrich Roos (18,5 x 15,5 cm), drei Hirsche, ein Rehbock und fünf Schweine, davon vier springend, das stutzende fünfte „nach der Natur bei Wildungen … 1794 gezeichnet und geaezt durch H. Tischbein“.

VIII.)  Todtes  Wild  (10)

Je drei Hirsche, Böcke + Schweine sowie ein Gems, sämtlichs von Tischbein nach der Natur. – Hierzu heißt es im Vorspann :

„ Sichern Nachrichten zufolge gab ihm ein wildes Schwein, welches er in der Gegend von Göttingen geschossen hatte, hierzu wie zu seinen Bemühungen im Radiren und Aetzen die erste Veranlassung. Ueber sein Jagdglück erfreut machte er nämlich auf der Stelle eine Zeichnung des von ihm erlegten Wildprets, welche er nachher radirte und ätzte. Abdrücke davon gefielen Freunden und Kennern so wohl, daß er, von allen Seiten aufgemuntert, mehrere Zeichnungen und Platten theils von selbst erlegtem und anderm todten, theils von lebendem Wild fertigte, aus welchem nach und nach die gegenwärtige Sammlung entstand. “

IX.)  Wildes  Federvieh  (9)

Nach Oudry von Greifvogel bei nahem Anwesen im Schilf überraschte Enten (18,1 x 24,4 cm) + Vorstehhund vor Fasanen (20,3 x 27,4 cm; koloriert) / Von Tischbein Ein Strauß nach dem Leben in Cassel + Enteschlagender Habicht, gleichfalls nach dem Leben. – Des weiteren je ein Auerhahn, Geier, Schwarzstorch, Fasan und Casuar.

X.)  Wilde  Thiere  (20)

Sämtlichs (recte 19) von Tischbein nach dem Leben. Im einzelnen vier Löwen, davon einer einen Leoparden anfallend, zweimal derselbe Leopard mit zwei Jungen, ersterer bezeichnet „… nebst seinen ao 1774 geworfenen Jungen, in der Menagerie zu Cassel / H. Tischbein Jun. fec. 1783“ (14,6 x 18,1 cm), Tiger (2), Hyäne, Schwarz- + Weißbär, drei Wölfe (deren liegender dritter lt. Bezeichnung nach dem großen L. von Wildungen, Kurhess. Oberforstmeister in Marburg), Dachs, Biber, junger Elefant, Büffel, Fuchs + Kuder, letzterer „… den 19ten Febr. 1783 / H. Tischbein Jun. fec.“.

XI.)  Landschaften  (14)

Vorab das Titelkupfer „Versuche in geaezten Blaettern nach verschiedenen Manieren von Johann Heinrich Tischbein Jun: Inspector der Fuerstl: Gemaehlde Gallerie zu Cassel“ zur 1789er 64blätt. Folge Nagler 4. – Sodann Große Landschaft nach Rembrandt mit den zwei Jägern aus 1788 (18,1 x 25,5 cm) / nach Joh. Hch. Tischbein I

Wohnung  des  Democrites  ( mit  Jäger )

Joh. Hch. Tischbein, Wohnung des Democrites auf dem Weißenstein bei Cassel

auf  dem  Weissenstein  bei  Cassel

bzw. Landhaus des Socrates daselbst / „Schloss Hardenberg bei Göttingen“ (16 x 19,4 cm) / „Das alte Schlos Hardenberg“ (15,7 x 19,5 cm) / Landschaft mit Gewässer nach Kobell / Ruine einer Kirche / Hügelige Landschaft mit Anwesen und Figurinen nach Gerbrand van den Eeckhout / Windmühle an Kanal und Stadtmauer einer ndl. Stadt / Landschaft mit Turm / Ein Wald / Baum nach wohl Jacob van Ruisdael / Eiche zu Riede.

XII.)  Thierköpfe  und  Thierseltenheiten  (14)

Mit Ausnahme eines Ochsenkopfs von Johann Heinrich Roos sämtlichs von Tischbein nach der Natur. – Im einzelnen drei Hirsch- (einer in Braundruck)

Johann Heinrich Tischbein II, Hirschkopf

und ein Thierkopf (mit Horn) / zwei Bocksköpfe, der eine mit sechs Hörnern / Wildschweinkopf / Fuchs mit weißem Hals / Schwarzer Fuchs / Zwei Löwenköpfe, davon einer auf blauem Papier, der andere in Braundruck / Zweiköpfiges Lamm „… gezeichnet im Museum zu Cassel. 1786.“.

Johann  Heinrich  jr. „malte Landschaft und Thiere und ließ sich nach längerem Aufenthalt in Holland in Kassel nieder“, wo er 1775 Inspektor der namentlich für ihre Niederländer berühmten dortigen Galerie wurde. Er „war auch – heißt es in der ADB XXXVIII, 364 f. weiter –

ein  tüchtiger  Kupferstecher “.

Zu letzterer Tätigkeit meinte 50 Jahre früher Nagler hingegen, seine Blätter seien zwar „nicht ohne Interesse, sie stehen aber in keinem hohen Werthe“. Was seitens des sonst so kenntnisreichen Nagler überrascht, zeichnen sie sich doch durch großes Einfühlungsvermögen + naturgetreue Wiedergabe aus. Persönlich

„ (Liebte  er  d)ie  Jagd  fast  leidenschaftlich

und  übte  sie  neben  seiner  Kunst  zur  Erholung  und  Zerstreuung …

Ueber die Trefflichkeit seiner Arbeiten , besonders der Jagdstücke

könnten die größten Lobsprüche berühmter Kenner als eines Grafen von Mellin , von Wildungen und Hartig angeführt werden, welche

die  glückliche  Wirkung  von  dem  seltenen  Vereine

des  geschickten  Künstlers  und  Jägers  in  einer  Person

an  seinen  Arbeiten  anerkannten  und  rühmten “

(aus dem Vorwort).

Präsentiert  denn  per  Vitrinen-Exemplar  innerhalb  der  Roten  Serie  von  lüder  h.  niemeyer .

Angebots-Nr. 14.929 / Preis auf Anfrage

 

Folgen

besagte  Einzelblätter  aus  Vorbesitz  Dr. Strousberg , Berlin

Habicht im Sturzflug auf Enten im Schilf . Nahe eines Anwesens. Nach Jean Baptiste Oudry (Paris 1686 – Beauvais 1755). (1773.) 18,2 x 24,2 cm. – Signaturen + Daten wohl gelöscht und nicht „vor aller Schrift“, wie tlw. katalogisiert wird. – Nicht mehr montiert. – Rückseits partiell schwach gebräunt. –  Oudry’s  schönes  Motiv  von  1733 .

Angebots-Nr. 14.903 / EUR  253. / export price EUR  240. (c. US$ 262.) + Versand

Ein Fuchs mit einem weißen Hals . Von Joh. Hch. II nach dem Leben gezeichnet . Mit Aquatinta. 8 x 14,2 cm.

Angebots-Nr. 14.887 / EUR  71. (c. US$ 77.) + Versand

Ein vor Fasanen stehender Hund . Mit Aquatinta. Nach Jean Baptiste Oudry (Paris 1686 – Beauvais 1755). 20,2 x 27,4 cm. – In der mittleren Himmelspartie bildseits nur wenig störende leichte Altersflecken. Vier kleine Randstellen nach der früheren Montage etwas dünn. – Abbildung des kolorierten Exemplars der Buchausgabe siehe oben.

Angebots-Nr. 10.975 / EUR  253. / export price EUR  240. (c. US$ 262.) + Versand

Ein Habicht welcher eine Ente gefangen hat . Der Augenblick des Schlagens im Schilf. 13 x 16 cm. – Von Joh. Hch. II sehr schön dominant, namentlich der Habicht, nach dem Leben gezeichnet .

Angebots-Nr. 14.904 / EUR  146. (c. US$ 159.) + Versand

Ein Hirsch . Achtender , sich am Hinterlauf leckend. 12 x 13,4 cm.

Angebots-Nr. 14.889 / EUR  76. (c. US$ 83.) + Versand

Ein Hirsch , welcher von zwei Leoparden angefallen wird . Dem Alttier setzt ein dritter nach. 19,2 x 23,9 cm. – Dreiseits ganz und oben stellenweise auf Plattenkante geschnitten. Kleine dünne Stelle von früherer Montage – gereinigt – unten Mitte. – Hier die Abbildung des kolorierten Exemplars der Buchausgabe. – Spannungsgeladenes  Blatt nach

Carl Ruthart, Hirsch von zwei Leoparden angefallen

Carl  Ruthart

(Danzig 1630? – Aquila 1703), spiegelbildlich gleichformatig zu dessen Radierung Hollstein 3. Über wechselseitige Einflüsse des namentlich an Fyt und Snyders anschließenden „flämisch geschulte(n) C. A. Ruthard“ (Gerson) siehe in neuerer Zeit Fred G. Meijer in OUD HOLLAND CIV, 331 ff. Nach hiesiger Ansicht neuerdings zu Unrecht zu Gunsten Ruthart’s zur Diskussion gestellt auch zwei der verbliebenen vier Petersburger Ridinger-Öle (The Hermitage Catalogue of Western European Painting Bd. XIV,  Nrn. 286 + 287).

Angebots-Nr. 14.890 / EUR  199. (c. US$ 217.) + Versand

Ein sich äsender Hirsch (Sechsender). 17,1 x 21,6 cm.

Angebots-Nr. 5.215 / EUR  97. (c. US$ 106.) + Versand

Ein todter Hirsch . Achtender nach links mit auf Felsstück aufliegenden Hinterläufen. 19,2 x 26,2 cm. – Von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . – Bütten .

Angebots-Nr. 5.220 / EUR  199. (c. US$ 217.) + Versand

– – (Zehnender). Von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . Bezeichnet: JHT (ligiert) 1788. 12,5 x 25,8 cm. – Auf Bütten. – Nicht Provenienz Strousberg. – Minimal stockfleckig.

Angebots-Nr. 14.891 / EUR  125. (c. US$ 136.) + Versand

– Dasselbe im Explr. Dr. Strousberg unter Wegschnitt der tief unten links befindlichen Bezeichnung.

Angebots-Nr. 14.900 / EUR  99. (c. US$ 108.) + Versand

Eine Hirschjagd . Flüchtender 12-Ender, von wütender Meute gepackt. 17,4 x 23,9 cm. – Gereinigt.

Angebots-Nr. 10.988 / EUR  238. (c. US$ 260.) + Versand

Ein Hirschkopf (Achtender). 13,2 x 20,8 cm. – Auf Bütten.

Angebots-Nr. 14.892 / EUR  79. (c. US$ 86.) + Versand

(Zwölfender). 19,8 x 19,1 cm. – Auf Bütten. – Gereinigt.

Angebots-Nr. 14.893 / EUR  97. (c. US$ 106.) + Versand

Eine Hirschkuh (Thier). In vernis mou. Bezeichnet: Roos / T. 18,1 x 15,6 cm.

Das  zarte  reizvolle  Blatt  nach

Johann Heinrich Roos, Hirschkuh

Johann  Heinrich  Roos

(Otterberg, Pfalz, 1631 – Ffm. 1685). – Hier die Abbildung des kolorierten Exemplars der Buchausgabe.

Angebots-Nr. 14.895 / EUR  125. (c. US$ 136.) + Versand

Ein merkwürdiges großes Horn. Mit Maßangaben zu Länge, Spannbreite und Durchmesser. Mit Aquatinta. 11,3 x 24 cm.

Angebots-Nr. 16.140 / EUR  96. (c. US$ 105.) + Versand

Eine Gruppe Hornvieh mit der pissenden Kuh. Drei Rinder und ein Schaf nebst einer Mühle am Horizont. Mit reicher Aquatinta. 19,3 x 27,3 cm.

Sujet „aus dem berühmten Gemälde von P(aulus) Potter (Enkhuizen 1625 – Amsterdam 1654), welches sich in der Churfürstl. Gallerie zu Cassel befindet und die pissende Kuh genannt wird“.

Angebots-Nr. 14.897 / EUR  240. (c. US$ 262.) + Versand

Eine Gruppe Pferde mit einem Bauer und dessen Hund. Vier Tiere, davon eines lagernd. Am Horizont Kirchturm. Mit reicher Aquatinta. 19,7 x 25,4 cm. – Nach Paulus Potter wie vor und gleichfalls der Pissenden Kuh entnommen.

Angebots-Nr. 14.898 / EUR  240. (c. US$ 262.) + Versand

Eine Kuh . Stehend nach links nach Paulus Potter (Enkhuizen 1625 – Amsterdam 1654). Mit Aquatinta, teils in Braun. 16,5 x 20 cm. – Auf Bütten. – Reizvolles  Blatt .

Angebots-Nr. 11.014 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Schreitend nach links nach Johann Heinrich Roos (Otterberg, Pfalz, 1631 – Ffm. 1685). 15,1 x 20,9 cm. – Auf Bütten.

Angebots-Nr. 14.901 / EUR  76. (c. US$ 83.) + Versand

Seitlich nach rechts, von hinten gesehen. Mit Aquatinta in feinem Braundruck. 12,3 x 8,7 cm.

Angebots-Nr. 14.902 / EUR  76. (c. US$ 83.) + Versand

Ein Ochse , ruhend nach rechts. Nach Johann Heinrich Roos (Otterberg, Pfalz, 1631 – Ffm. 1685). 12,5 x 20 cm.

Angebots-Nr. 14.906 / EUR  74. (c. US$ 81.) + Versand

Ein hängender Rehbock . Aufgebrochen am Haken. Von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . Bezeichnet: T 1788. 17,3 x 10,6 cm. – Seltene  Darstellung .

Angebots-Nr. 14.908 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Ein Rehbock . Tot in Landschaft, die Hinterläufe gegen ein Felsstück hochgerichtet. Bezeichnet: H. Tischbein jun. fec. 1783. 12,2 x 15,4 cm. –  Nach Natur gezeichnet . – Auf Bütten .n . – Löchlein oberhalb des linken Vorderlaufs. – Nicht aus Vorbesitz Dr. Strousberg.

Angebots-Nr. 15.250 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

– und ein Thier . Tot übereinander an Felswand, gegen die die Hinterläufe des ersteren hochgerichtet sind. 18,4 x 23,8 cm. – Von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet .

Angebots-Nr. 5.221 / EUR  164. (c. US$ 179.) + Versand

Ein merkwürdiger Rehbockskopf . – Von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . 11,7 x 15,6 cm.

Angebots-Nr. 14.910 / EUR  65. (c. US$ 71.) + Versand

Eine Sauhatze . Geschwächt als gepackt von Vierermeute, deren zwei aber gleichfalls ziemlich geschafft sind. 11,4 x 16,9 cm. – In der Schwarte kaum auffallender kleiner Braunfleck.

Angebots-Nr. 14.911 / EUR  146. (c. US$ 159.) + Versand

Ein wildes Schwein , von einem Hunde verfolgt . Mit feiner Landschaftsstaffage und etwas Aquatinta. 9,1 x 17,3 cm. – Excellentes  Blatt .

Angebots-Nr. 14.912 / EUR  164. (c. US$ 179.) + Versand

Ein springendes wildes Schwein . Nach rechts , nur mit Bodenschraffur . Mit Aquatinta. 14,1 x 20,2 cm. – Mit Wz.

Angebots-Nr. 14.913 / EUR  138. (c. US$ 151.) + Versand

Ein wildes Schwein . Tot nach links am Waldsaum von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . 14 x 20,8 cm. – Charmantes  Blatt . – Auf Bütten .

Angebots-Nr. 14.914 / EUR  146. (c. US$ 159.) + Versand

– – Tot nach rechts , nur mit Bodenschraffur. Graphisch feines Blatt in vernis mou , von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . 15,2 x 22,2 cm. – Einige schwache Stockfleckchen, praktisch nur im weißen Oberrand auffallend. Stecknadelkopfkleines Löchlein unterhalb der Vorderläufe im weißen Feld.

Angebots-Nr. 14.915 / EUR  176. (c. US$ 192.) + Versand

– – Tot nach links auf einer von Unterholz bestandenen Berglichtung. Von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet . 15,7 x 20,6 cm. – Sehr schönes Blatt voll kontrastreichen Lichtspiels .

Angebots-Nr. 14.916 / EUR  151. (c. US$ 165.) + Versand

Ein Tannenhirsch .  Äsender Damschaufler auf Hochebene nach links. 9,5 x 13,7 cm.

Angebots-Nr. 14.918 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Ein Tannenhirsch . Toter Damschaufler  nach rechts am Waldsaum einer Hochebene. Bezeichnet: H. Tischbein jun: fec 1782. 19 x 23,5 cm. – Nach Natur gezeichnet .

Angebots-Nr. 5.222 / EUR  215. (c. US$ 235.) + Versand

Ein merkwürdiger Thierkopf . Hirschtier mit Zweiender zwischen den Lauschern. 13,4 x 15,7 cm. – In feinem Braundruck , von Joh. Hch. II nach der Natur gezeichnet .

Angebots-Nr. 14.919 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Ein Stier nach rechts. Nach Friedrich Wilhelm Hirt (1721 Ffm. 1772). 8,5 x 12 cm. – „Sehr gerühmt wird Hirt als Tiermaler …“ (Thieme-Becker). – Auf leichtem Bütten.

Angebots-Nr. 14.921 / EUR  60. (c. US$ 65.) + Versand

Ein Ziegenbock . Aufmerksam, erhobenen Hauptes nach rechts. 12,3 x 12,2 cm. – Liebenswertes Blatt .

Angebots-Nr. 14.922 / EUR  64. (c. US$ 70.) + Versand

Eine Ziege . Nach links, mit den Vorderläufen auf einem Felsausläufer stehend. Nach Johann Heinrich Roos (Otterberg, Pfalz, 1631 – Ffm. 1685). Bezeichnet: JHRoos / JHT 1789. 16,2 x 14 cm. – Charmantes Blatt .

Angebots-Nr. 14.924 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Ein Ziegenbock . Ruhend, nach links. In Aquatinta. 11,1 x 17,1 cm. – Sehr schönes Blatt .

Angebots-Nr. 14.925 / EUR  120. (c. US$ 131.) + Versand

Schönes  Beispiel

kompositorischer  „Auftürmung“  im  Goldenen  Jahrhundert

Ein Viehstück . Stier, zwei Kühe und drei Schafe in der Ruhe an kleinem Gewässer in hügeliger Landschaft. Mit Aquatinta nach Gemälde von Willem Romeyn (Haarlem ca. 1624 – ca. 1694). Bezeichnet:

WRomeyn  pinx: / H. Tischbein  fec.  1788

Willem Romeyn, Viehstück

Das Original befindet sich in der Sammlung

des Herrn Geheimen Regierungs Rath von Schmerfeld zu Cassell

19,2 x 25,2 cm. – Wurzbach, Romeyn, 8.

Schönes  Blatt  des Berchem- und Dujardin-Schülers, im Gegensatz zu denen, so Bernt, „seine schwerfälligen Herdentiere nachlässiger gezeichnet“ sind. Solche Schwerfälligkeit indes hier nicht zu konstatieren, wohl der teils geradezu schöne Blick der Tiere. Und im übrigen „Eine stehende Kuh (hier Stier) ist typisch … In der Albertina … mit 13 schönen Blättern sehr gut vertreten“. Darüberhinaus zur Rechten mit der Gruppe der Kuh und den sich dieser anschließenden drei Schafe

beispielhaft für die kompositorische „Hochstaffelung“ der Zeit

(Hella Robels im Snyders-Werkverzeichnis, 1989, SS. 60 f., an Hand der Öle 12 + 15), wie im 20. Jhdt. etwa von Franz Marc wiederbelebt.

Angebots-Nr. 15.779 / EUR  320. / export price EUR  304. (c. US$ 332.) + Versand

Und  spätestens  mit  letzterem  kunsthistorisch  so  belangreichen  Bilde – in obiger „Gesamtausgabe“ ebenso enthalten wie alle 53 übrigen Einzelblätter – springt

J H T jun

Goethe bestätigend zur Seite und nimmt gern an, Ihren Blick auf die Tischbeine über die drei selektierten hinaus geschärft und geweitet zu haben. Und solchermaßen sich mitzusonnen in deren derzeit bevorzugtem Glanze. Und nun denn

ab  nach  Kassel

( Neue Galerie bis 26. Februar )

hin  nach  Leipzig

( Museum der Bildenden Künste

18. März bis 4. Juni )

und in der Zwischenzeit auch die  März-AHA-Seite  nicht versäumt als dem zusätzlichen Mehr der laufend aktualisierten Dauer-Schaufenster Ihrer

Noch mehr Tischbeine

2016 dann in der von der Kasseler Kunsthistorikerin Prof. Dr. Martina Sitt kuratierten Ausstellung

Aufgedeckt
Malerinnen im Umfeld Tischbeins und der Kasseler Kunstakademie 1777-1830

24. April bis 31. Oktober 2016 im Kloster Haina

die der mit rund 16 Tischbeinen ohnehin schon zahlreichen Familie noch zehn Schwestern hinzufügt. Zu Lebzeiten geschätzt und gefördert, fielen sie bereits im 19. Jahrhundert dem Vergessen anheim, um nun wieder entdeckt zu werden und unter den Tischbein-Sternen zu flimmern und zu leuchten.


“ Thank you for a most interesting Website … I am very interested especially in William Hogarth as I have recently discovered … Thank you once again for a most fascinating display on your Website ”

(Mrs. H. J. G., October 19, 2008)