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„ Frühling , ja  du  bist’s !

Dich  hab  ich  vernommen ! “

 

Nach  langer  Marktferne  zurück :

Der  Frühling  der  Hunde

in  herrlich  großformatiger , herrlich  qualitätvoller  Zeichnung

Der den Hasen gegen drei andere Windhunde und einen Wasserhund verteidigende Schirmer in belaubtem Umfeld mit Fels. Lavierte Pinselzeichnung über Bleistift von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Im Bild unten links mit zartem Bleistift  hs. signiert: Joh Elias Ridinger inv. et del. 438-440 x 336 (Bildgröße 426-429 x 336) mm.

Die für die Übertragung auf die Platte gegriffelte und rückseits gerötelte, bildlich ganz ausgeführte

malerische  Vorzeichnung

im Gegensinn zu Blatt 1 – Thienemann 105, abgebildet bei Blüchel, Die Jagd, II, S. 79 – der für Anfang der 40er angenommenen Vier Jahreszeiten der Hunde auf festem, doch nicht schwerem, Bütten mit Wasserzeichen „IV“ als zeitbekannt und für Ridinger, beispielsweise, hier für seine 1723er Zeichnung „Alexander der Große 326 am Hyphasis“ ebenso belegt wie für zwei Blätter der wohl erst von den Söhnen als Zweitausgabe koloriert herausgegebenen Folge der Affen.

Johann Elias Ridinger, Frühling der Hunde

Stecknadelkopfkleines Löchlein und sieben überwiegend rückseitige Randspuren von punktueller Montage auf einem erst jetzt entfernten Untersatzbogen (auf diesem von alter Hand in Kursive als Bezeichnung in der Mitte „Coursing“ und rechts „Ridinger“), sonst bestens. In der Mitte des schmalen weißen Unterfeldes der Zeichnung selbst in Bleistift eine „20.“ als anzunehmende Vorbesitzer-Inventar-Nummer und damit Herkunftsmerkmal einer umfassenderen Zeichnungs-Sammlung.

Die  auch  formatmäßig  herrliche  Zeichnung

zum Eingangsblatt dieser gesuchten bildreichen Suite, im Stiche mit dem Vierzeiler erläutert

„ Der Hasen werden viel, Zur FRÜHLINGS-ZEIT gefangen /
Bevorab wenn sie sich, ins Saamen Feld vergangen /
Doch wann mit höchster Wuth, die Hunde an ihn setzen /
So hat der Schirmer Sorg, daß sie ihn nicht zerfetzen. “

Letzterer in hiesiger spiegelbildlicher Zeichnung also zur Linken, „die Vorderfüsse über den erlegten Hasen aus(ge)streckt und knurrend zwei andere Hunde abwehr(end), (wo)von der eine, auch ein Windhund, mit dem Vordertheile in merkwürdig lauernder Stellung auf der Erde liegt, der andere, ein Wasserhund, ihn anbellt. Über denselben auf einem Fels befinden sich zwei andere Windhunde, welche ebenfalls ein Lüstchen auf den Hasen haben“.

Der Schwanz des Schirmers gegenüber dem Stich in leicht vereinfachter Endkrümmung, der linke Vorderlauf des Wasserhundes bleibt hier unsichtbar unter dem Leib. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.878 / Preis auf Anfrage

Der  Frühling

als  Auftakt  der  Vier  Jahreszeiten

Junge Frau nach links an einer Ballustrade, auf den Betrachter blickend. Die Rechte hält eine Centifolie, die Linke einen Blumenkorb in ihrem Schoße. Gefolgt von junger bzw. stattlicher Dame vor gleichfalls Landschaftsstaffage und Herrn am Kamin bei Tee und Backwerk als

Vier  Jahreszeiten  in  großer  Dreiviertelfigur .

4 Blatt. Schabkunstblätter von oder bei Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg). Bezeichnet: Ioh. Elias Ridinger excud(it). A. V., ansonsten Titel in Latein-Deutsch. 53,9-55,1 x 42,6-43,5 cm.

Johann Elias Ridinger, Frühling

Thienemann + Schwarz 1193-1196. – Leicht verkleinerte und etwas zurückhaltender componierte Wiederholung der dritten (von fünf) Jahreszeitenfolge Th. 1181/84 – „Die Ideen aus den Werken (Hyacinthe) Rigaud’s (1659-1743) und anderer französischer Bildnismaler entnommen“ (Th.), inhaltlich-generell indes in Nachfolge von Antike und Mittelalter, wonach die Naturwahrnehmung mittels der Elemente + Jahreszeiten im „Profanierungsprozeß der Kunst des 16. Jahrhunderts … eine wichtige Rolle“ spielte (Robels, Frans Snyders, 1989, S. 25) – unter Verzicht auch auf die Unterverse. Hier nur souverän im breiten, mittels Rolleiste vom Bild abgesetzten Unterrand in großer Typographie die Titel.

Alt per Eckmontage auf schweres Bütten aufgelegt, welches an zwei/drei Außenrändern angebräunt ist. – Das Winterblatt dreiseits mit feinem Rändchen, sonst teilweise solchem oder auf Plattenkante geschnitten.

Das  druck-  und  erhaltensmäßig  herrliche  Exemplar

einer gepflegten Sammlung von in allen Partien nuanciert leuchtendem Hell-Dunkel. Und solchermaßen von ganz außerordentlicher Seltenheit nicht allein am Markt, sondern generell. Bezifferte doch schon 1675 der Praktiker von Sandrart „saubere Abdrucke“ der samtenen Schabkunst auf nur etwa „50 oder 60“ (!). „(H)ernach aber schleift (das Bild) sich bald ab, weil es nicht tief ins Kupfer gehet“. Entsprechend denn 1856 Thienemann :

„ Die  Schwarzkunstblätter  sind  im  Handel  fast  gar  nicht  mehr …
zu  bekommen … und  (deren)  bei  Weitem  größten  Theil …
(habe  ich)  allein  (im  Kupferstichcabinet  Dresden)  gefunden. “

Neben Thienemann’s vermutlichem Dresdner Exemplar sind hier für anstehende Folge neben dem Gutmann’schen (Schwarz, 1910) eines bei Rosenthal (1940) und das Gräflich Faber-Castell’sche (1958) nachweisbar. Die Vorfassung 1181/84 fehlte letzteren beiden, doch hatte sie Helbing (1900, „Prächtige Schabkunstblätter. Aeusserst selten.“) in Abzügen vor der Schrift als Ganzes und mit der Schrift in drei Einzelblättern. – Somit hier + heute

die  trouvailleske  Gelegenheit  zur  Inbesitznahme

eines  prachtvollen , wandschmeichelnden  Sets .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.413 / Preis auf Anfrage

Der  im  Frühling

muntere  +  fleißige  Jäger

Umgeben von seinen Hunden von kleiner Anhöhe auf längs eines Netzes ausgebreitete Strecke aus Rehbock, Gabelhirsch, Hase sowie zahlreiches Federwild wie Auerhahn und Haselhuhn sowie Raubzeug herabblickend. Durch das weitere Jahr gefolgt von aufmerksamem + entschlossenem, beherztem + tapferem und schließlich ausdauerndem + verwegenem Jäger als den

„ Vier  Jahreszeiten  des  Jägers “.

4 Blatt. Radierungen mit Kupferstich im Oval unter Ausschraffierung der Ecken von Martin Elias (1731 Augsburg 1780) nach Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Bezeichnet: Joh. El. Ridinger inv. del. et exc. Aug. Vind. / Mart. Elias Ridinger sculps. (Bl. 3: sculpsit), ansonsten mit Blattitel + Vierzeilern in dt.-latein. Paralleltext. 37,3-37,5 x 27,5 cm.

Thienemann + Schwarz 109-112; Weigel 16545

( „ alte  jetzt  nur  selten  vorkommende  Abdrücke “, 1847 ! )

+ XXVIII, Ridinger, 11 A; Slg. Coppenrath II, 1459 („Schöne Folge, selten“, 1889); Helbing XXXIV, 251; Schwerdt III, 136 („An attractive set“); Rosenthal 126, 26 (nur Bl. 4); Katalog Darmstadt, 1999, V.7 (nur Bl. 1, mit Abb.). – Nicht bei Nagler (1843), in Slg. Schoeller (1921) + Katalog Kielce (1997).

Johann Elias Ridinger, Frühling des Jägers

DIE  HERRLICHE , FIGURENREICHE  SUITE

in  adäquat  vollkommenem  Exemplar

leuchtenden  Hell-Dunkels

„ Von  seltener  Schönheit  und  Gleichmässigkeit “

wie das zitierte vor hundert Jahren bei Helbing. Mit einer Blattgröße von 50,7 x 35 cm (Schwerdt: 53,7 x 36 cm). – Bll. 1 + 3 mit typograph. Wz. – Die technischen Löchlein im oberen weißen Außenrand geschlossen.

Mit Abständen von 13 bzw. 14 Jahren liegt die Folge apart nunmehr zum dritten Male hier auf. Bei welcher Gelegenheit angesichts deren Kupferübertragung seitens Johann Elias’ Ältesten, Martin Elias, angemerkt sei, daß dessen Bedeutung für das Ridinger-Œuvre nicht allein nach hiesigen Erkenntnissen sichtbar über eine nur engagierte Mitarbeit als Stecher hinausgeht. Schon als 30jähriger wirkte er geradezu als ein spiritus rector hinter den Kulissen. Der dafür sorgte, daß Folgen nicht vorzeitig abgebrochen wurden oder postum erschienen. Und indem Wolf Stubbe (Joh. El. Ridinger, Hbg./Bln. 1966, SS. 16 f. + Taf. 34), in medias res gehend, Th. 722, Der Wilde Büffel und das Crocodil, aus den Kämpfen reißender Thiere bezüglich seiner Lichtbehandlung als einen künstlerischen Zenit des Spätwerkes feiert, erweist er zugleich, da an Hand dessen Kupfer, nicht der Zeichnung, urteilend, auch Martin Elias als dem Ätzer/Stecher jener Arbeit seine Reverenz. Ein Aspekt, der das Ridinger’sche Zusammenspiel vertiefend beleuchtet und die Qualität anstehender Folge auch von deren technischer Seite her unterstreicht.

Angebots-Nr. 14.657 / verkauft

„ Horch , von  fern  ein  leiser  Harfenton ! “

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). S. Cæcilia. Dreiviertelfigur der dem Betrachter zugewandten Hl. Cäcilia in reichem Gewand und turbanartigem Kopfschmuck, hier

auf  der  Harfe  spielend

als seltenerem Attribut, verziert mit Märtyrerin-Palmwedel + Engelskopf. Neben ihr ein die Noten lesender nahezu unbekleideter sympatischer junger Engel. Schabkunstblatt. Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger excud. A. V., ansonsten, in der oberen Kavität der großen Muschel-Kartusche im Unterrand, wie vor. 51,2 x 38,8 cm.

Johann Elias Ridinger, Hl. Cäcilie die Harfe spielend

Stillfried (1876) 1420. – Nicht bei Thienemann (1856) und mit Ausnahme von Gräflich Faber-Castell (1958) hier auch anderwärts nicht nachweisbar. – Schwarz (Slg. Baron von Gutmann, 1910) unbekannt gebliebene Format-Variante, der im Zweifel ob des von Stillfried im 3. Th.-Nachtrag genannten – und anstehendenfalls nunmehr bestätigten – Formates unter gleicher, doch mit Fragezeichen versehener Position sein 61,5 x 49,5 cm messendes Exemplar verzeichnet. – Alt per Eckmontage auf besonders breitrandiges schweres Bütten aufgelegt, welches an zwei Außenrändern angebräunt ist. – Unten mit durchgängig feinem Papierrändchen, an den Seiten ein solches stellenweise unterbrochen, oben auf Plattenkante geschnitten.

Das  reiche  Blatt  in  seltenerer  Komposition

im  druck-  und  erhaltensmäßig  herrlichen  Exemplar

einer gepflegten Sammlung von in allen Partien nuanciert leuchtendem Hell-Dunkel. Und solchermaßen von ganz außerordentlicher Seltenheit nicht allein am Markt, wie oben belegt, und 1856 von Thienemann

nicht  einmal  im  Dresdner  Cabinett  vorgefunden

und  erst  20  Jahre  später  durch  Graf  Stillfried  bekannt  und  beschrieben  worden !

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.402 / EUR  1738. / export price EUR  1651. (c. US$ 1909.) + Versand

„ Zwar  geht’s  auch  anders , aber  so  geht  es  auch “

Wenn  es  Nacht  wird  bei  Hogarth ,

dann  halten  auch  Frühling , Monarchie , Karl  II.

und  manches  mehr  Einzug

Hogarth, William (1697 London 1764). The Times of Day (and the Year). Folge von 4 Blatt. Kupferstiche von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / (T.) Cook sculp(t). / Published by Longman, Hurst, Rees and Orme Jan(y). 1st./March 2nd./July 1st. 1807., ansonsten mit der jeweiligen Tageszeit in englisch. Bildgröße 16,7-17,4 x 13,9-14,3 cm.

Die  berühmte  Folge  der den Jahresrhythmus, wenngleich rückwärts, einbeziehenden vier Tageszeiten, hier in Cook’s („machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“, Thieme-Becker) kleinerer Wiederholung. – Innerhalb der leicht stockigen breiten weißen Plattenränder geschnitten.

William Hogarth, Frühling-Nacht

Die Suite vermittelt den Eindruck, das ganze Londoner Treiben spiele sich ausschließlich in Gaststätten , beim Essen , Trinken + Vergnügen ab. Und in der Tat : das Geschehen  hat  realen  Hintergrund . Gipfelnd in der hierbei besonders ergiebigen

Frühlings-Nacht  nach  dem  29. Mai ,

die die Monarchie – und mit ihr Karl II. – wiederbrachte. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 8.874 / EUR  245. (c. US$ 283.) + Versand

Wohingegen  es  bei  Watteau

mit  „von  der  Liebe  geblähten  Segeln“

nach  Cythera  geht

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Cythera-Dame („Frech und doch galant“). Kokette grande dame in Dreiviertelfigur nach rechts, ebenso reich wie raffiniert drapiert bis hin zu Birnen-Geschmeide und dreidimensional muschelförmig fallendem Gewand, tanzend mit ausgebreiteten Armen in tief gestaffelter Landschaft, wobei die geöffnete Rechte geradezu nach den reifen Trauben als einem Psalm 128,3 folgendem kunsthistorischen Fruchtbarkeitssymbol zur Linken greift. Im Hintergrund liegt am Ufer einer bergigen Landschaft ein Zweimaster unter Segeln. Schabkunstblatt. Bezeichnet: I. El. Ridinger excud. A. V. 48,8 x 35,4 cm.

Schwarz 1471 + Tafel II, XXX. – Nicht bei Thienemann (1856) + Stillfried (1876) und hier neben den Exemplaren von Gutmann (Schwarz, 1910) + Gräflich Faber-Castell (1958) anderwärts nicht nachweisbar. – Alt per Eckmontage auf besonders breitrandigem schweren Bütten aufgelegt, welches an zwei Außenrändern angebräunt ist. – Rechts mit feinem Papierrändchen, sonst überwiegend auf Plattenkante geschnitten. – Dt.-latein. Untertext, dessen Motto in Unkenntnis des Blattinhaltes bislang als Titel diente :

Johann Elias Ridinger, Cythera-Dame

Frech  und  doch  galant .

Die  Frechheit  tanzt  hier  selbst , und  heißet  doch  galant .
Verkehrter  Name  macht  die  laster  erst  bekant .

Das, wie von der Literatur bislang übersehen,

von  Watteau  inspirierte  herrliche  Sujet

im  brillanten  Druck  bester Erhaltung

einer gepflegten Sammlung von in allen Partien nuanciert leuchtendem Hell-Dunkel. Und solchermaßen von ganz außerordentlicher Seltenheit nicht allein am Markt, wie oben belegt, sondern bereits 1856 von Thienemann

nicht  einmal  im  Dresdner  Kupferstichkabinett  vorgefunden

und anschließend auch Graf Stillfried noch unbekannt geblieben!

Thematisch  indes  von  höchstem  Reiz

ist es Ridinger’s autonom behandelter Rückgriff auf jenen Werkkomplex des Zeitgenossen seiner frühen Jahre, der in seiner Zeit und von da ab bis heute zu den bewundertsten Malereien der Kunstgeschichte zählt, zu

Antoine  Watteau’s

(Valenciennes 1684 – Nogent-sur-Marne 1721)

CYTHERA-KOMPLEX

mit dem „Pilgerzug zur Insel Cythera“ (die ionische Insel Cerigo als die Liebesinsel der griechischen Mythologie) des Louvre als dem primus inter pares, mit dem Watteau am Samstag, dem 28. August 1717 seine Aufnahme „als Maler der ‘fête galante’“ in die Académie erlangte, wie der ursprüngliche Titel „Le pélerinage à l’isle de Cithère“ im Sitzungsprotokoll korrigierend umgetitelt worden war. Es ist

„ (d)as  Werk , das  alle  Eigenschaften  der  Kunst  W’s  vereinigt “

(Jahn 1957). Gleichrangig gefolgt von „Die Einschiffung nach Cythera“ in Berlin als der vermutlich letzten Watteau-Erwerbung Friedrichs des Großen (zwischen 1752 und 1765), deren Kauf von den Hohenzollern in den zurückliegenden frühen 80ern für 15 Millionen Mark damals ebenso spektakulär wie aus heutiger Sicht günstig war. In der Literatur lange nur als Replik geführt, sind „Die Unterschiede zwischen den beiden Fassungen … zahlreich“. Früher Vorgänger beider ist „Die Insel Cythera“ aus 1709, gleichfalls Anfang der 80er fürs Frankfurter Städel erworben, „ein Auftakt … die erste Idee zu den gefeierten Werken im Louvre und in Berlin“.

„ Und so hat es Watteau gewollt (was den großen Erfolg seines Gemäldes erklärt). Der ‚Pilgerzug zur Insel Cythera’, der schnell gemalt, aber langsam gereift ist, stellt ein zweideutiges Werk dar, das zu Deutungen Anlaß gab und noch gibt, die widersprüchlich erscheinen können, sich jedoch tatsächlich ergänzen.

Seine  außerordentliche  Faszination

auf  die  Maler

(Turner, Monet) und die Dichter (Verlaine), die Musiker (Debussy) und die Schriftsteller (Proust) und im weitesten Sinn auf das Publikum, läßt sich nicht anders erklären … “

(François Moureau, Watteau in seiner Zeit, SS. 469 ff., im Watteau-Katalog von Morgan Grasselli und Pierre Rosenberg zur 1984/85er Wanderausstellung Washington – Paris – Berlin). – Eine ausführliche Würdigung des Cythera-Komplexes und seiner Verbindungslinien in Ridingers Werk innerhalb der aufliegenden umfassenden Beschreibung anstehender „Cythera-Dame“.

Angebots-Nr. 28.408 / Preis auf Anfrage


„ Als kleinen Dank für Ihre immer mit großer Freude und ebensolchem Interesse entgegengenommenen stets neuen Ridinger-Informationen anbei … “

(Herr T. L., 19. Dezember 2014)