English

Aha,

nach  starkem  historischen  quartal

kehrt  niemeyer’s  in  die  niederungen  der  gegenwart  zurück

Hier  denn

Jumbo for President !

Johann Elias Ridinger / Ein Elephant im höchsten aufbutz (Th. 539)

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Elephanten in verschiedenen Stellvngen so, wie solche … Ao. MDCCXLI. … dvrch P. F. von Gvde(nus) nach dem Leben gezeichnet worden seynd … Folge von vier Blatt. Kupferstich + Radierung. Bezeichnet: … in Kvpffer gebracht dvrch I. E. Ridinger in Avgspvrg M(D)CCXIIV (sic, recte MDCCXLIV/1744) bzw. (2-4) P. F. v. G. ad viv. del. 1741. / I. E. Ridinger sculpsit A.V., ansonsten wie vor + unten. 30,1-30,4 x 20,7-20,8 bzw., Bl. 4, 20,6 x 30.2 cm.

Thienemann + Schwarz (Abb. I, Tafel 16) 537-540. – Wz. Große Lilie (Bl. 1) bzw. Große Krone m. Initialen A M im inneren Reif (Bl. 3). – Auf festem Linienpapier von mit seitlich 7 und 9-11,5 cm oben + und unten hervorragender Breitrandigkeit. Die schwache, geglättete Mittelfalte nur im weißen Rand bemerkbar. Das Titelblatt ganz minimal angestaubt wie angesichts der erhalten gebliebenen Heftung praktisch unvermeidlich.

Die  Gudenus’schen  Elefanten ,

Johann Elias Ridinger / Ein gehender Elephant Seitwärts anzusehen (Th. 538)

zusammengehalten

von  ihrer  ursprünglichen  kreuzweisen  Fadenheftung  im  Oberrand :

Eine  der  selteneren  kleinen  Spezialfolgen  des  Œuvre

und entsprechend eben ihrer hiesigen Ursprungsheftung im Oberrand wie folgt :

Elephanten Führer … (zugl. Titelblatt) – Ein Elephant im höchsten aufbutz von vorne anzusehen … (von Thienemann als Blatt 3 gedacht) – Ein gehender Elephant Seitwärts anzusehen … (Th. Bl. 2) – Ein in dem Lager angepflöckter, sich niederlegend, oder aufstehender Elephant … .

Lt. frdl. Mitteilung aus der Familie von Gudenus (2004) handelt es sich bei dem Vorlagengeber nicht um Philipp Ferdinand Reichsfreiherr von Gudenus, wie von Schwarz (1910) + Thieme-Becker XV (1922), 191 mitgeteilt, sondern um Philipp Franz als einem entfernten Neffen, siehe NDB.

Gleichmäßig  schöne  Abdrucke

wie  in  dieser  Breitrandigkeit

und  mit  zudem  noch  ursprünglicher  Heftung

nicht  oft  erwerbbar .

Angebots-Nr. 28.644 / verkauft

Für Ridingers kolorierte Elefanten

Ridinger, ElephantRidinger, Abgerichter Elephant

siehe

Das Petersburger Elefanten-Triumvirat
nach Johann Elias Grimmel

So  sähe  man’s  mancherorts  wohl  gern

Samuel Howitt / Hindoo Method of Taming Elephants

Howitt, Samuel (1756 – Somers Town 1822)? … Method of Taming Elephants. Elefant im Zähmungsgestell in baumbestandener Landschaft. Aquatinta bei Edward Orme, London, im  Ursprungskolorit . Bezeichnet: Published & Sold Jany. 1st. 1813, by Edwd. Orme, Bond St. London., ansonsten wie vor. 17,8 x 23,3 cm.

(FOREIGN FIELD SPORTS XXI.) – Schwerdt I (1928), 177 ff.: „The coloured plates … especially those drawn by Howitt, are fine, both as regards draughtsmanship and colouring … (The book) is sure to increase in value … “. – Höchst instruktive Darstellung , so man’s versuchen will . – Weitere Elefanten-Blätter der Folge aufliegend.

Angebots-Nr. 11.766 / EUR  91. (c. US$ 99.) + Versand

„ Doch  die  Verhältnisse , sie  sind  nicht  so “

( B. B. )

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Rache eines niedrigen an einem mächtigen ist schädlich (oder, so in der Neuauflage von 1825, Ohnmächtiger Grimm bereitet sich selbst den Untergang). Der  auf Bildungsreise  durch  Europa  wandernde  Elefant – den indischen Dichtern „Symbol der Weisheit und des Mitgefühls …

und  acht  Elefanten  tragen  das  Weltall “

(Meyer’s Konvers.-Lex., 4. Aufl., V, 510/II), einer davon denn zugleich auch das Leittier der Grand Old Party – versehrte versehentlich ein vorlautes Füchslein,

woraufhin  dessen  ganzes  Geschlecht  den  Koloß  zu  strafen  gedachte .

Johann Elias Ridinger / Die Rache eines niedrigen an einem mächtigen ist schädlich (Th. 771)

Doch  nur  zu  bald  war „die Armee pulverisirt“.

Radierung + Kupferstich. (1744.) Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. sculp. et excud., ansonsten dt.-lat.-franz. wie vor. 33,6 x 25,1 cm.

Thienemann + Schwarz 771. – Blatt 7 der geistig wie optisch überaus reizvollen „Lehrreiche(n) Fabeln aus dem Reiche der Thiere zur Verbesserung der Sitten

und  zumal  zum  Unterrichte  (na , von  wem  wohl  hier) “,

mit denen

„ Ridinger ein typisches Ziel seiner Epoche (verfolgte). Eine ‚Verbesserung der Sitten‘ durch die moralische Wirksamkeit der Kunst hatte – freilich auf ganz andere Weise – der mit Ridinger fast gleichalte William Hogarth in seinen Gemälden und graphischen Blättern versucht … Doch während Hogarth und Chodowiecki durch satirische Bildfolgen, wie ‚Das Leben eines Lüstlings‘, 1735 … ihren (gleichen) Vorstellungen Geltung zu verschaffen suchte, knüpfte Ridinger an die – ihm besonders gemäße (nämlich, so er selbst, ‚von den eisgrauen Zeiten des Alterthums an‘) – Tradition der Tierfabel an “

(Stefan Morét, Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, Seite 96).

Und  speziell  hierzu  Ridinger  selbst :

„ Der Elephant tat eine Reise nach Europa, um sich die Sitten … bekannt zu machen … und hatte das Unglück einem jungen Fuchsen, der aus Vorwitz, ihn zu schauen, ihm zu nahe getretten war, den Schwanz abzutretten. Der Fuchs … fieng ein gräßliches Geschrey an, und rief den Seinigen, diese Schmach und Beleidigung zu rächen, welche dieser Ausländer ihm angethan hätte. Alle wurden darüber eins … Es mangelte zwar nicht an List und Wut, aber es lief dennoch übel ab … Einem alten Fuchs gieng dieses so sehr zu Herzen, daß er mit vollem Halse zu schreyen anfieng:

O  tyrannisches  Bezeugen !

Nein , sprach  der  Elephant , auf  eine  solche  Rache  folgt  ein  solcher  Lohn .“

Bildlich im übrigen läßt Ridinger, einen neuen Bildtypus kreierend, einmal mehr Tradition und Feld hinter sich. Denn, so Ulrike Bodemann in Metzner-Raabe,

„ Keine  Ähnlichkeiten  mit  bisher  bekannten  Fabelillustrationen .

Riesige Bildformate werden fast völlig von der Darstellung eines zentralen Moments der Fabelerzählung gefüllt. Umgebung meist dichter, urwüchsiger Wald .“

Und Regine Timm, ebda., Bd. I, Seite 171 :

„ Ridinger hat in seinen großen Tafeln … zwar pflanzliches Wachstum oder auch Felsbrocken manchmal bildbestimmend in seine Illustrationen einbezogen, aber ohne dekorative Absicht. Die Pflanzen und Felsen bedeuten das Dickicht, die menschenferne Waldeinsamkeit, in der sich die seltsamen Geschichten unter den Tieren zutragen. “

Solchermaßen denn ein höchst gewichtiger Meilenstein innerhalb des „rund 900 Ausgaben (ausmachenden) Grundcorpus illustrierter Fabelbücher“ bis hin zu Chagall’s 200 Jahre späterem Lafontaine-Folio mit seinen 100 Radierungen als geradezu einem Schlaglicht für die Unsterblichkeit der Fabel-Illustration. – Weitere  dieser  hochinteressanten  Ridinger-Fabeln  hier  aufliegend .

In diesem Zusammenhang zeitlich überdies interessant, daß 1726 jenseits des Kanals John Gay, berühmt-berüchtigt für seine „Beggars Opera“ (Brecht, Dreigroschenoper!), mit seinen „Fables“ „das Bedeutendste (vorgelegt hatte), was bisher von englischen Dichtern in dieser Gattung geleistet worden war“ (Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., VI, 960/II).

Die aus der Weigel-Auktion (nicht 1869er Katalog) stammende aquarellierte Ursprungs-Federzeichnung im Stichsinn figurierte als „Prächtiges, vollständig ausgeführtes Aquarell“ auf der Ridinger-Versteigerung 1890 bei Wawra in Wien und befindet sich heute in bayer. Privatsammlung. Die für die Übertragung auf die Platte verwandte spiegelbildliche Zeichnung war in den jüngsten 70ern am Markt und eine Studie in den 90ern in Amerika.

Herrlicher früher Druck. – Oben meist auf Plattenkante geschnitten, sonst mit feinem Rändchen rundum. Braunstippen im linken Elefanten-Ohr.

Angebots-Nr. 12.505 / EUR  649. / export price EUR  617. (c. US$ 673.) + Versand

Friedlich ,

doch  notfalls  von  machtvoller  Wildheit

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Ein Amerikanischer Bison wie er die angefallne Bären abkämpfet. In lichter Grotte mit schönem Ausblick in von zwei niedrigen Felsformationen unterbrochener Weite

Einer  gegen  Drei ,

von  deren  letzteren  zwei  schon  recht  knock  out  sind .

Radierung und Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780). Bezeichnet: XVIII. / Ioh. El. Ridinger, inv. et del. / M. El. Ridinger, sc. A. V., ansonsten wie vor. 25,2 x 35,2 cm.

Thienemann + Schwarz 361. – Tafel XVIII des subskriptionsweise erschienenen und 1779 abgeschlossenen Lehrwerks Zu den besondern Ereignissen u: Vorfallenheiten bey der Jagd ( „The rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“, Schwerdt 1928) und ausschließlich von Johann Elias’ Ältestem, Martin Elias, nach überwiegend väterlicher Vorlage auf Kupfer übertragen.

Mit 36,3 x 54 cm Blattgröße extrem breitrandiger Abdruck auf 3seits unbeschnittenem Bütten mit typograph. Wz. und

mit  der  römischen  Numerierung

(„Wenn sie fehlen, so deutet dies auf spätere Abdrücke“, Th.).

Angebots-Nr. 16.103 / EUR  1176. / export price EUR  1117. (c. US$ 1218.) + Versand

Hogarth, William (1697 London 1764). Die Wahl eines Parlamentsmitgliedes. Folge von 4 Blatt Kupferstichen von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinx(t). / T. Cook, sculp(t). / Published by Longman, Hurst, Rees(,) & Orme(,) (May 1st. 1807 – Oct. 1st. 1809). Bildgr. 14,6-15.5 x 18,8-19,7 cm.

1. Humours of an Election Entertainment. – 2. Canvassing for Votes. – 3. Polling at the Hustings. – 4. Chairing the Members.

Hogarth’s  voll zeitgenössischer Anspielungen steckende berühmte Suite – zu seinen „reifsten Schöpfungen“ gehörend (Thieme-Becker) und hier in Cook’s kleinformatiger Wiederholung vorliegend – ist

William Hogarth / Werbung um Stimmen

die  bekannteste  graphische  Schilderung  einer  Abgeordneten-Wahl .

Ihre Entstehung im klassischen Land des Parlamentarismus verleiht ihr besonderes Gewicht, da Mahnung zugleich als, inpiriert von Ereignissen in Oxfordshire während der 1754er Wahlen + herausgegeben 1755-58, auch das Portrait nicht allein korrupter Politiker und Parteien, sondern einer verrotteten Gesellschaft an sich. War doch zu Hogarth’s Zeiten neben der auf allen Blättern dokumentierten zeitüblichen Schlemmerei und Trinkerei als Teil jeder Wahl die Bestechung,

„ … durch Sir Robert Walpole und die Whigs zuerst systematisch ausgeübt, noch bei weitem scandalöser als später betrieben worden; so blieb es während der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und bis auf unsere Tage … Damals wurde nämlich der Besitz einer Parlamentsstelle oft genug als bloße Handelsspeculation betrachtet, indem der Gewählte … seine Stimme an die Regierung für eine Geldsumme, eine Sinekur, ein Amt oder eine Lieferung verkaufte, und alsdann von einem  verfaulten Flecken sich wieder wählen lassen konnte, ein Verfahren, welches um so leichter war, da der Minister Walpole eine solche Bestechung der Parlamentsglieder – ‚jeder Mensch hat seinen Preis‘ – förmlich zum Regierungssystem erhoben hatte. Auch die vorliegenden Blätter Hogarth’s geben hievon Andeutungen “

(Lichtenberg). – Und Thieme-Becker resümieren:

„ … eine köstliche Satire auf das Bestechungslaster und

die  damit  verbundene  Demoralisierung  des  Volkes . “

Doch der Verwerflichkeit und käuflichen Parteilichkeit des gesamten Vorganges drückt Hogarth jenseits der Fülle der Anspielungen noch einen besonderen Stempel auf. Sind doch auch diese Blätter zugleich Karikaturen oder Parodien klassischer – und damit reiner – Werke aus Renaissance und Barock:

So das erste Blatt bis hin zum – in dieser Version nicht mehr wiedergegebenen – Untertext „He that dippeth his hand with me in the dish, the same shall betray me“ nach Leonardo’s Abendmahl. Gefolgt von Blatt zwei mit dem von beiden Seiten bestochenen Landmann als Umkehrung der Wahl des Herkules. Die Wahl selbst wiederum greift Tizian’s Präsentation der Jungfrau auf, derweil das letzte Blatt, der Triumphzug des gewählten neuen Parlementsmitgliedes, gar auf Alexander den Großen in Le Brun’s Sieg Alexanders über Darius anspielt. Wobei der königliche Adler dort einer Gans hier weichen mußte. Die zudem mit dem, was sie fallen läßt, den Beitrag des neuen Abgeordneten zur Debatte im hohen Hause vorwegnimmt.

Diese Einbettung in den Kanon zeitloser Kunst zugleich und entgegen Lichtenberg’s Auffassung, die Blätter und ihre Details seien nur aus und in ihrer eigenen Zeit verständlich, der Folge

eine  eigene , über  die  Jahrhunderte  gültige  Zeitlosigkeit

verleihend. Die noch unterstrichen wird von Hogarth’ oft mehrdeutigen oder je nach Zeit und Standpunkt anders auslegbaren Sarkasmen. – Siehe auch nachfolgend „A Country Inn Yard“, besonders in der analogen Version 8.941.

Angebots-Nr. 8.895 / EUR  375. / export price EUR  356. (c. US$ 388.) + Versand

– – – Dasselbe. Folge von 4 Blatt Stahlstichen. Ca. 1850. Bezeichnet. 12,9-13,5 x 15,8-16,2 cm.

Angebots-Nr. 12.169 / EUR  249. (c. US$ 272.) + Versand

Hogarth, William (1697 London 1764). A Country Inn Yard (oder Die Wahlprocession im Hofe). Die letzten Reisenden besteigen die Überland-Postkutsche, schon sitzt der Postillion auf dem Bock und die Wirtin als Posthalterin mahnt heftig läutend zur Eile. Im Vordergrund erbittet ein buckliger kleiner Postillion von einem hier umsteigenden beleibten Herrn ein Trinkgeld für die vorherige Strecke. Kupferstich. Bezeichnet: Design’d and Engrav’d by W. Hogarth. — Publish’d According to Act of Parliament. 1747. 22 x 31 cm.

Nagler 30. – Nach dem Bild von 1747. – Unabhängig von der reichen Postszenerie betrifft das eigentliche Geschehen – in Ergänzung zur obigen Parlamentswahl-Suite – die Verhöhnung eines

„ bei  der  Parlamentswahl  durchgefallenen  Candidaten “

dessen ausgestopfte Figur – wie schon hinsichtlich des Herzogs von Newcastle auf Bl. 1 der Wahl-Suite – in Prozession von der Gegenpartei genüßlich herumgetragen wird. Dies umso ärgerlicher, als die Niederlage auf einer Formalie, nämlich dem noch knapp verfehlten Alter des Kandidaten, beruhte und somit voraussehbar war. Entsprechend unwillig zahlt denn auch ein Agent des Unglücklichen – einen Druck der Act against bribery and corruption in der Tasche – dem Wirt die Zeche für das nutzlos ausgegebene Wahlessen.

„ Das bekannte Blatt … bringt mit Dickens’schem Humor eine behagliche Schilderung ländlichen Kleinbürgertums “

(Thieme-Becker XVII, S. 297, 2).

Abdruck auf starkem Papier von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“, geschätzt auch schon von zeitgenössischen Sammlern vom Range etwa eines A. T. Stewart [Catalog of the Stewart Collection, New York 1887, 1221, „fine plates“]).

Angebots-Nr. 7.803 / EUR  135. (c. US$ 147.) + Versand

– – – Dasselbe in Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees & Orme, May 1st. 1808. Bildgröße 12,2 x 17,1 cm.

Cooks kleinere Fassung, gestochen gemeinsam mit seinem Sohn. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 8.941 / EUR  60. (c. US$ 65.) + Versand

– – – Dasselbe in Lithographie. (1833/36.) Bezeichnet: Die Landkutsche. 24,7 x 23,7 cm. – Ausführlicher Untertext in Deutsch.

Angebots-Nr. 7.805 / EUR  125. (c. US$ 136.) + Versand

Hogarth, William (1697 London 1764). The Politician. Der zeitunglesende Politiker, der zwecks besseren Lesens die Kerze dicht vor die Augen hält und dabei nicht bemerkt, wie diese seinen Hut durchbrennt. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, July 1st. 1809., ansonsten wie vor. Bildgröße 17,8 x 14,3 cm.

Cook’s („machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“, Thieme-Becker) kleinere Fassung. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten. – Kaum merkliche leichte Knickfalte im unteren Bild- / Plattenrand.

William Hogarth / Der Politiker

Erst postum veröffentlichte Zeichnung, anspielend auf die Verhältnisse um 1730. Der gebannt auf die kontinentalen Geschehnisse, von denen die Zeitung berichtet, blickende Politiker – übrigens der damals bekannte Londoner Spitzenhändler Tibson – , der darüber die durch den brennenden Hut angezeigten eigenen nächsten Probleme außerachtläßt.

Angebots-Nr. 9.004 / EUR  189. (c. US$ 206.) + Versand

Ob  also  eine  welthistorische  Wendemarke  im  indischen  Pandschab

oder

2330  Jahre  später  eine  Präsidenten-Wahl  in  Übersee ,

was  immer  Sie  bewegt

niemeyer’s  hat  das  Passende  dazu


“ Received the (original Ridinger printing) plate yesterday. Much Thanks from a satisfied customer. You are a True Gentleman … All the Best! L… F. ”

(Mr. L. A. F., November 5, 2003)