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„(Wein)

was  sagt  die  Kunst  dazu?“

lautete, aufs Bier bezogen, vor einer Generation die Festansprache Heinrich Lützelers, des unvergessenen Bonner Kunsthistorikers, auf der Jubiläumsfeier des Deutschen Brauerbundes zum 100ten Geburtstag.

Gelegentlich der Einbringung der Säfte in der Natur als Höhepunkt auch dieses Weinjahres im jahrtausendealten Rhythmus von Wachstum, Blüte, Reife, Ernte + Keltern seien nachfolgende

Antworten  der  Kunst  aus  17. – 19.  Jahrhundert

zusammen- und vorgestellt.

Ihnen  zur  Freude ,

den  Wänden  zur  Zier ,

dem  Wissensdurstigen  zur  Labung .

 

Metsu, Gabriel (Leyden 1629 – Amsterdam 1667). La Riboteuse Hollandoise. Junge Frau als charmante Zecherin. Während die Linke die geöffnete Weinkanne hält, stößt die das Glas haltende Rechte gegen eine halbvolle Flasche Genever, neben der eine lange Pfeife liegt. Kupferstich von Jean Daullé (Abbeville 1703 – Paris 1763). 1761. Signiert, datiert, bezeichnet. 42,1 x 29,7 cm.

Gabriel Metsu, Riboteuse Hollandoise

Nagler IX, 198 + III, 283. – Mit der Adresse von Pierre Fouquet jr., Amsterdam. – Mit Wortmarken-Wz. – Von Nagler den „vorzüglichsten Werken“ Daullé’s zugeordnet. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.282 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 612.) + Versand

Nur  ein  Wort : „Chablys“

Burgund – Bourgogne, Carte des Gouvernements de, de Franche Comté et de Lyonnois. Reizvolle Titelkartusche von J. Arrivet

mit  Weinreben , -fässern  und  -flaschen

+ Meilenzeiger. Von Rigobert Bonne (Raucourt, Ardennen, 1727 – 1795) verfaßte Detailkarte dieses berühmten Landstriches in grenzkolor. Kupferstich bei Lattré, Paris. 1771. Signiert, datiert, bezeichnet. 42,6 x 31,1 cm.

Typograph. Wz. – Bis Auxerre – Plombieres – Genfer See / Genf – Chambery – Mont Brisson – Bourbon .

Angebots-Nr. 15.190 / EUR  185. (c. US$ 202.) + Versand

Lasinsky, Johann Adolf (Simmern 1808 – Düsseldorf 1871). Ruine Stahleck – Ruines de Stahleck. Zentrum von Bacharach mit Peterskirche + Wernerkapelle am Fuße von Stahleck und

inmitten  der  Weingärten .

Getönte Federlithographie. Bezeichnet: Nach der Natur aufgenommen und lithographirt v. J. A. Lasinsky 1828. / Frankfurt a/M. C. Jügel., Titel wie vor in Dt./Franz. 23,4 x 28,7 cm.

In  seiner  nervösen  Strichführung  seiner  Zeit  vorauseilendes  Blatt ,

unverwechselbar und zugleich brandfrisch nach eigener Skizze lithographiert und damit „sich höchst vorteilhaft von den nach seinen Vorlagen von anderen Künstlern gestochenen Bildern viel kleineren Formates ab(hebend) … Man hat an L. ‚Sensibilität, schärfstes Beobachtungsvermögen, realistisches Naturstudium und Begabung für große weite Landschaften‘ gerühmt“ (Schulte).

Angebots-Nr. 9.064 / EUR  302. / export price EUR  287. (c. US$ 313.) + Versand

– – – Das Mumm’sche Haus auf dem Johannisberg – Maison de Mr Mumm sur le Johannisberg. Rechts im Bild das Mumm’sche Haus, links das Schloß,  vorgelagert  Weingärten  mit Figurenstaffage. Getönte Federlithographie wie vor. –  Das  Mumm’sche  Haus  eine  sehr  selten  dargestellte  Lokalität . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.129 / EUR  322. / export price EUR  306. (c. US$ 334.) + Versand

– – – Ruine Okenfels – Ruines d’Okenfels. Vorn links der Ort selbst. Zur Rechten

der  inmitten  der  Weingärten  skizzierende  Künstler

im  Gespräch  mit  ausruhenden  Weinbergarbeitern .

Getönte Federlithographie wie vor. – Seltene  Ansicht . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 8.832 / EUR  445. / export price EUR  423. (c. US$ 461.) + Versand

Simon, Andre L. + Helmut Arntz. Champagner und Sekt. Die Geschichte des schäumenden Weins. Aus dem Englischen von Wilm W. Elvenspoek. Mit 16 Farbtafeln + 4 farb. Karten. Bln., Ffm., Wien, (1962). 243 SS. OLwd. mit illustr. Vorsatz, goldgepr. Rückentitel und gold- und weißgepr. Wein- + Puttenvignette auf dem Vorderdeckel. – Von Kennern geschrieben – von Kennern gestaltet , adäquat dem noblen Thema .

Angebots-Nr. 11.474 / EUR  65. (c. US$ 71.) + Versand

Newton, Richard (um 1777 – London 1798). Which Way Shall I Turn Me. Hochwürden in arger Bedrängnis: Zur Rechten das gewohnte dampfende Spanferkel nebst Bouteille, zur Linken aber, einladend auf dem Sofa hingestreckt, eine jugendliche Schöne voller Reize. Kupferstich im Original-Kolorit, teilweise in Punktiermanier, bei William Holland in London. Bezeichnet: Richard Newton del / London, Pub. July 1. 1794 by Willm. Holland, No. 50, Oxford Street., ansonsten wie vor bzw. unten. 24,8 x 31,2 cm.

Mit Untertext: „In Holland’s Exhibition Rooms, may be seen the largest Collections of Humorous Prints in Europe. – Admittance 1. Shill.“. – Rückseits einzelne Farbflecke sowie Kantenklebung von früherer Rahmung. – Den Klerus in der Rolle von Macheath zwischen Polly + Lucy – der Titel ist dem dritten Akt von John Gays Beggars Opera entnommen – parodierendes gelungenes Blatt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.501 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 757.) + Versand

Bislang  gänzlich  übersehen

Watteau’s  „ Cythera “-Komplex  im  Œuvre  Ridinger’s

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Cythera-Dame („Frech und doch galant“). Kokette grande dame in Dreiviertelfigur nach rechts, ebenso reich wie raffiniert drapiert bis hin zu Birnen-Geschmeide und dreidimensional muschelförmig fallendem Gewand, tanzend mit ausgebreiteten Armen in tief gestaffelter Landschaft, wobei die geöffnete Rechte geradezu

nach  den  reifen  Trauben

als  einem  Psalm  128,3  folgenden  kunsthistorischen  Fruchtbarkeitssymbol

zur Linken greift. Im Hintergrund liegt am Ufer einer bergigen Landschaft ein Zweimaster unter Segeln. Schabkunstblatt. Bezeichnet: I. El. Ridinger excud. A. V. 48,8 x 35,4 cm.

Schwarz 1471 + Tafel II, XXX. – Nicht bei Thienemann (1856) + Stillfried (1876) und hier neben den Exemplaren von Gutmann (Schwarz, 1910) + Gräflich Faber-Castell (1958) anderwärts nicht nachweisbar. – Alt per Eckmontage auf besonders breitrandiges schweres Bütten aufgelegt, welches an zwei Außenrändern angebräunt ist. – Rechts mit feinem Papierrändchen, sonst überwiegend auf Plattenkante geschnitten. – Dt.-latein. Untertext, dessen Motto in Unkenntnis des Blattinhaltes bislang als Titel diente :

Frech  und  doch  galant .

Die Frechheit tanzt hier selbst, und heißet doch galant.
Verkehrter Name macht die laster erst bekant.

Das, wie von der Literatur bislang übersehen,

von  Watteau  inspirierte  herrliche  Sujet

im  brillanten  Druck

bester Erhaltung einer gepflegten Sammlung von in allen Partien nuanciert leuchtendem Hell-Dunkel. Und solchermaßen von ganz außerordentlicher Seltenheit nicht allein am Markt, wie oben belegt, sondern auch generell. Bezifferte doch schon 1675 der Praktiker von Sandrart „saubere Abdrucke“ der samtenen Schabkunst auf nur etwa „50 oder 60“ (!). „(H)ernach aber schleift (das Bild) sich bald ab, weil es nicht tief ins Kupfer gehet“. Entsprechend denn 1856 Thienemann :

„ Die Schwarzkunstblätter sind im Handel fast gar nicht mehr …
zu bekommen … und (deren) bei Weitem größten Theil …
(habe ich) allein (im Kupferstichcabinet Dresden) gefunden. “

Nicht einmal dort denn aber das hier vorliegende ,

das anschließend auch Graf Stillfried noch unbekannt blieb!

Thematisch  indes  von  höchstem  Reiz

ist es Ridinger’s autonom behandelter Rückgriff auf jenen Werkkomplex des Zeitgenossen seiner frühen Jahre, der in seiner Zeit und von da ab bis heute zu den bewundertsten Malereien der Kunstgeschichte zählt : zu

Antoine  Watteau’s

(Valenciennes 1684 – Nogent-sur-Marne 1721)

CYTHERA-KOMPLEX

mit dem „Pilgerzug zur Insel Cythera“ (die ionische Insel Cerigo als die Liebesinsel der griechischen Mythologie) des Louvre als dem primus inter pares, mit dem Watteau am Samstag, dem 28. August 1717 seine Aufnahme „als Maler der ‚fête galante‘“ in die Académie erlangte, wie der ursprüngliche Titel „Le pélerinage à l’isle de Cithère“ im Sitzungsprotokoll korrigierend umgetitelt worden war. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.408 / Preis auf Anfrage

„ Schau , Freund Durand …

das Glück hat dem Menschen nur zwei Dinge beschieden :

Das Wasser und den Wein …

Aber sie dürfen keinesfalls vermischt werden ,

sonst ist der Reiz dahin ! “

„ Vollkommen richtig , Cabassol ,

dann trinken wir jetzt eben zu Ehren des Wassers ein Glas Wein ! “

Honoré Daumier

Rochefort – Le Petit, Alfred (Aumale 1841 – Levallois-Perret 1909). Henri Rochefort (verarmter Graf von R.-Lucay), Journalist, Redakteur von Charivari, Nain jaune, Soleil + Figaro, der mittels seiner Wochenschrift Lanterne „dem zweiten Kaiserreich tödliche Nadelstiche versetzte“ und zuletzt in seiner L’Intransigeant „jede Regierung aufs frechste beschimpfte und zum Revanchekrieg (gegen Dtschld.) hetzte“ (Meyer). Hier denn in vier Alterungsköpfen als „Le Raisin“, vom Blattansatz im zweiten bis zum reifen Ende. Kolor. Lithographie. Bezeichnet: Alfred Le Petit PARIS 9 Fevrier 1871 + Sechszeiler. 24,8 x 13,6 cm.

Osterwalder S. 622. – Die Köpfe der Prominenten der Zeit charakterisiert per FLEURS , FRUITS & LÉGUMES DU JOUR . – Mit der Adresse von L’Éclipse und der des Druckers Coulboeuf, beide Paris.

Angebots-Nr. 15.211 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Weininspektion. Drei Ratten als menschliche Weinkommissare über Weinfässern und vom Kellermeister mit der „Mort aux Rats“-Kuchenrolle bedroht. Auf dem Bord Kannen + Bouteillen. Kolor. Radierung. Ca. 1820. 23,1 x 28,8 cm.

Weininspektion

Mit Zweizeiler im Unterrand: Sur votre dos je vais poser / L’argent que j’ai à vous donner. – Innerhalb des weißen Plattenrandes unter Aussparung des Textes geschnitten. – An den Ecken aufmontiert, hinterlegte kleine Oberrandläsur. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 9.533 / EUR  74. (c. US$ 81.) + Versand

Die  vier  Jahreszeiten

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die vier Jahreszeiten. Große sitzende Dreiviertelfiguren vor Landschaftsstaffage (1-3) bzw. daheim. Folge von 4 Blatt. Schabkunstblätter. Bezeichnet: Ioh. Elias Ridinger excud(it). A. V., ansonsten wie nachfolgend. 53,9-55,1 x 42,6-43,5 cm.

Thienemann + Schwarz 1193-1196. – Leicht verkleinerte und etwas zurückhaltender componierte Wiederholung der dritten (von fünf) Jahreszeitenfolge Th. 1181/84 – „Die Ideen aus den Werken (Hyacinthe) Rigaud’s (1659-1743) und anderer französischer Bildnismaler entnommen“ (Th.), inhaltlich-generell indes in Nachfolge von Antike und Mittelalter, wonach die Naturwahrnehmung mittels der Elemente + Jahreszeiten im „Profanierungsprozeß der Kunst des 16. Jahrhunderts … eine wichtige Rolle“ spielte (Robels, Frans Snyders, 1989, S. 25) – unter Verzicht auch auf die Unterverse. Hier nur souverän im breiten, mittels Rolleiste vom Bild abgesetzten Unterrand in großer Typographie die Titel.

Ver.  /  Frühling .

Junge Frau nach links an einer Ballustrade, auf den Betrachter blickend. Die Rechte hält eine Centifolie, die Linke einen Blumenkorb in ihrem Schoße.

Aestas.  /  Sommer .

Junge Dame nach rechts in aufgekremptem, mit Ähren und Cyaneen verziertem Strohhut, mit der Rechten auf ein in dieser Fassung imaginäres Getreidefeld weisend, indes die Linke auf einem Mauerwerk ruht.

Avtvmnvs.  /  Herbst .

Stattliche Dame nach rechts, den aus dem Bild blickenden Kopf wehmütig-nachdenklich gesenkt haltend.

In der Rechten die Weinhippe, hält die auf Mauerwerk – hinter diesem

Johann Elias Ridinger, Herbst

Weinstock mit Traube – ruhende Linke eine Rebe mit Traube.

Hyems.  /  Winter .

Am Kamin im Lehnstuhl sitzender Herr nach rechts in Mantel mit Pelzbesatz + Pelzmütze, gleichwohl in durchaus noch guter Verfassung und keineswegs im Sinne Thienemann’s 1184 („Ein Greis“) und dortigem Verse („Durch warme Wasser will der Alte sich erhitzen“; also analog dem „Greis“ auf Watteau’s „Koketten“ in Petersburg, von dem Pierre Rosenberg im 1984/85er Ausstellungskatalog schreibt „… vermag aber trotz seines Stockes uns nicht von seinem hohen Alter zu überzeugen“). In jeder Hand eine Schale haltend, blickt er seitlich aus dem Bild heraus. Auf dem Tisch Teekanne und je eine Schale mit Backwerk und Zucker (Th.).

Alt per Eckmontage auf schweres Bütten aufgelegt, welches an zwei/drei Außenrändern angebräunt ist. – Das Winterblatt dreiseits mit feinem Rändchen, sonst teilweise solchem oder auf Plattenkante geschnitten.

Das  druck-  und  erhaltensmäßig  herrliche  Exemplar

einer gepflegten Sammlung wie vor. Und solchermaßen hier + heute

die  trouvailleske  Gelegenheit

zur  Inbesitznahme  eines  prachtvollen , wandschmeichelnden  Sets .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.413 / Preis auf Anfrage

Vicar. Eingeschlafen über dem Oxford Journal unter gerahmter View of The Vicariage, gleich seinen Hunden. Nur der pfeiferauchende Freund ist noch munter und bedient sich des Ports. Denn What is life without the enjoyment of a Friend. Kolor. Radierung. Ca. 1830. Bezeichnet. 17,5 x 11,3 cm.

Links bildseits angerändert, zwei Seiten innerhalb des Plattenrandes geschnitten. – Unbeschadet seiner Bräunung ein charmantes Blatt.

Angebots-Nr. 15.304 / EUR  245. (c. US$ 267.) + Versand

FOLGEN  Stahlstiche  verschiedener  Stecher  von  ca.  1840 – 1875 :

Bega, Cornelis (1631/32 Haarlem 1664). Liebespaar. Er mit der Weinkanne, sie mit dem Glase. Hinter beiden ein Alter. 19,5 x 13,4 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.087 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

Mieris, Frans van (1635 Leiden 1681). Das Austernfrühstück. Cunera van der Cock, die junge Frau des Künstlers, in pelzbesetztem Cape bei Austern + Wein, von Mieris selbst als älterem Kavalier umworben. 17,5 x 11,7 cm.

Angebots-Nr. 6.315 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

Ostade, Adriaen van (1610 Haarlem 1685). Raucher und Trinker. Der Pfeiferaucher im Klönschnack mit dem Alten mit der Weinkanne. 16,8 x 12,5 cm.

Angebots-Nr. 4.975 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

Rubens, Peter Paul (Siegen 1577 – Antwerpen 1640). Der Fruchtkranz. Putten inmitten großer Fruchtgirlande, dominierend Wein. 13,7 x 17,9 cm.

Angebots-Nr. 5.061 / EUR  38. (c. US$ 41.) + Versand

– – – Vier Putten mit Lamm, Weintrauben begutachtend. Als Staffage weitere Trauben und sonstige Früchte. – Der Plattentext kennzeichnet das Bild irrtümlich als „Christus und Johannes“ von Domenechino Feti.

Angebots-Nr. 5.074 / EUR  38. (c. US$ 41.) + Versand

– – – Satyrn und Nymphen. Die von der Jagd heimkehrenden, von Hunden begleiteten und allerlei Vögel und größeres Wildpret mit sich führenden Nymphen werden von Satyrn empfangen, die ihnen Weintrauben darbieten und auch mit sonstigen Früchten reich beladen sind. 15,5 x 16,6 cm.

Angebots-Nr. 5.070 / EUR  43. (c. US$ 47.) + Versand

Rubens-Schule – Madonna, The. Die Madonna mit dem Kinde, dem von Putten und einem Engel ein Korb mit Trauben gereicht wird. Vorn weitere Herbstfrüchte. 19,5 x 13 cm.

Angebots-Nr. 9.526 / EUR  40. (c. US$ 44.) + Versand

Teniers II, David (Antwerpen 1610 – Brüssel 1690). Die Bauernstube. Die pfannkuchenbackende Bäuerin in einem Doppelraum mit zwei Feuer, in Gesellschaft mit vier Männern. Letztere teils im Gespräch und mit Weinkanne, teils pfeiferauchend und lesend. 15 x 18 cm. – Schönes  Motiv .

Angebots-Nr. 4.945 / EUR  76. (c. US$ 83.) + Versand

Verkolje I, Jan (Amsterdam 1650 – Delft 1693). Der zurückgewiesene Antrag (Der Trompeter und die Dame). Tischgruppe mit Fruchtschale hereinbringendem Diener. Die Mutter mit Weinkanne + Flötenglas. 18,7 x 13,5 cm.

Angebots-Nr. 7.089 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

Hogarth, William (1697 London 1764). Frontispiece to Leveridge’s Songs, 1727. Bacchus mit Rebstock und weinlaubgeschmücktem Haupt + Venus in den Wolken thronend. Auf der Erde junge Frau, auf Geige und Notenbuch weisend und mit erhobenem Blick um die Gunst der Gottheiten für Richard Leveridge’s (1670-1758; seit 1795 der auch selbst komponierende führende Londoner Bassist) Kompositionen bittend. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: (Hogarth pinx) / T. Cook sculp. / (Published by Long)man, Hurst, Rees & Orme, Oct. 1st. 1809., ansonsten wie vor. Bildgröße 16,3 x 10,7 cm. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes unter Teilfortfall der Adresse geschnitten, doch nur links schmalrandig und ohne Bildeinfassung. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.330 / EUR  98. (c. US$ 107.) + Versand

Patronin  der  Bergleute , der Krieger , der Mariner ,

angerufen  auch  zum  Schutze  vor  dem  Blitz

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). S. Barbara. Kniestück sitzend frontal nach links der reich gewandeten  Hl. Barbara im Strahlenkranz mit Krone + Perlen,

in  der  erhobenen  Rechten  den  Kelch  haltend ,

über dem strahlenumflossen die Hostie schwebt. Die Linke ruht auf dem Kreuzgriff eines Schwertes als Sinnbild ihres Sterbens. Schabkunstblatt. Bezeichnet: Ioh. Elias Ridinger excud. Aug. Vind., ansonsten, in großer Muschel-Kartusche, wie vor. 56,8 x 41,3 cm.

Schwarz 1538 mit Abbildung. – Nicht bei Thienemann (1856) + Stillfried (1876) und mit Ausnahme von Baron Gutmann (Schwarz, 1910) hier auch anderwärts nicht nachweisbar. – Variante zu Thienemann 1287 mit dem Schwert statt des dortigen Palmzweiges. – Stillfried + Schwarz 1418 verzeichnen ohne Erwähnung der hiesigen Krone eine ggf. wohl sonst nahezu identische, auch formatgleiche, doch gänzlich unbezeichnete andere Fassung (diese auch nur als bereits „Aeusserst selten“ 1889 bei Coppenrath + 1958 bei Gräflich Faber-Castell; Vorzustand hiesiger 1538?), in der Stillfried möglicherweise ein Pendant der 1419er Hl. Catharina sieht (siehe deren 1554er hier per 28.401). – Alt per Eckmontage auf schweres Bütten aufgelegt, welches an drei Außenrändern angebräunt ist. – Nahezu rundum mit ganz feinem Papierrändchen. – Kleine Wurmspur im freien Außenfeld oben rechts.

Das  wundervoll  reiche , wundervoll  große  Blatt

im  druck-  und  erhaltensmäßig  herrlichen  Exemplar

einer gepflegten Sammlung wie vor.

Das  auch  bildlich  zeitlos  großartige  Patronats-Blatt

der „Fremden“ aus, so die Legende, Nikomedia in Kleinasien, die im 3. Jahrhundert ihres Christentums wegen von ihrem Vater erst in einen Turm gesperrt, sodann enthauptet worden war. Der 4. Dezember gilt ihrem kirchlichen Gedächtnis.

Und generell angehörend jener „exklusive(n) Gesellschaft himmlischer Intervenienten – oder protestantisch gesprochen: himmlischer Vorbilder – “ an, die ganz aktuell, wenngleich „seit längerem schon … Historiker(innen) wieder (für sich) entdeckt … (und) wissenschaftlich reanimiert“ haben (Peter Burschel in Rezension von Brad Stephan Gregory’s Salvation at Stake — Christian Martyrdom in Early Modern Europe in der FAZ vom 2. 8. 2000). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.400 / Preis auf Anfrage

Folgen  Holzstiche  verschiedener  Stecher  aus  1875/81  bei  Adolf  Cloß ,
(„seinerzeit einer der Besten seines Faches in Deutschland“, Thieme-Becker) nach noch unroutinierten jungen Künstlern, die altvertrauten Lokalitäten aus neuem Blickwinkel überraschend-frischen Reiz verliehen. Ganz so, wie hundert Jahre später Lee Iacocca von Chrysler 25 young recruits nach Asien entsandte:

„ We  wanted  open  minds  not  poisoned  by  Detroit “.

Siehe auch Osteneck, Zur xylograph. Darstellung im 19. Jhdt., in Lüneburger Beiträge zur Vedutenforschung, 1983, SS. 120 ff.; Hanebutt-Benz, Studien zum dt. Holzstich im 19. Jhdt., Ffm. 1984.

Bacharach, Ruine der Wernerkapelle in. Detailansicht unterhalb derselben mit kleinem Weingarten, Weinprobe + Küfer im Vordergrund. Getönter Holzstich. 26,8 x 17,6 cm.

Angebots-Nr. 7.083 / EUR  86. (c. US$ 94.) + Versand

Bingen – Rochusfest, Auf dem. Mit Küfersujet. 10,8 x 18,7 cm. – Beidseits Lokaltext.

Angebots-Nr. 9.381 / EUR  43. (c. US$ 47.) + Versand

Bremen – Rathskeller, Im. Das östliche Ende der Halle nebst zwei Logementen sowie der Echosaal. Zahlreiches, bei Kaffee und Wein sich erbauendes Publikum. Ferner ein dem soeben erschienenen Gast leuchtender Kellner. 10,5 x 15,8 cm. – Rückseits: Bacchusfaß. 13,3 x 17 cm. – Beidseits in sich geschlossener Text zu beiden Stichen.

Angebots-Nr. 8.283 / EUR  74. (c. US$ 81.) + Versand

Cochem. Der Zecher Blick aus einer Weinwirtschaft auf Ortsdetail + Ruine Winneburg. Neben ihnen der Wirt. 14,8 x 16 cm. – Rückseits: Abfertigung einer Postkutsche an der Grenzstation oberhalb der Mosel mit hochgezogenem Schlagbaum. 19 x 15,5 cm. – Beidseits fortlaufender Lokaltext. – Aus holländ. Ausgabe

Angebots-Nr. 8.734 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Heidelberger Schloß / Das Große Faß. 10,6 x 8 cm. – Rückseits: Schwetzingen – Allee + Apollotempel im S. Garten. Figurinen. 13,3 x 4,7 bzw. 9,8 x 17 cm in Oval. – Beidseits fortlaufender Lokaltext.

Angebots-Nr. 9.470 / EUR  34. (c. US$ 37.) + Versand

Lübeck – Schifferhaus, Im. Die Gäste beim Trank. 18 x 23,5 cm.

Angebots-Nr. 8.359 / EUR  95. (c. US$ 104.) + Versand

Rüdesheim – Teilansicht. Vorn Weingärten, im Hintergrund der rechtsrheinische Höhenzug. 10,5 x 18,5 cm. – Rückseits: Lastesel in den Weinbergen. 12,4 x 8,5 cm. – Beidseits fortlaufender Lokaltext. – Abdruck der etwa gleichzeitigen holländischen Ausgabe.

Angebots-Nr. 10.052 / EUR  40. (c. US$ 44.) + Versand

Weinlese in Toscana. Mehrere Frauen bei der Lese der in den Bäumen rankenden Reben, derweil eine schon die Trauben probiert. Getönter Holzstich. 25,7 x 18,5 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 10.184 / EUR  84. (c. US$ 92.) + Versand

Wijngaard, Rustende Arbeiders in den. Rast während der Weinlese am Rhein. 10,6 x 18,7 cm.

Rückseits: In het Niederwald. Blick durch den Wald auf das rückwärts gelegene Denkmal. – Abdruck für die etwa gleichzeitige holländische Auflage. – Beidseits fortlaufender Lokaltext.

Angebots-Nr. 8.766 / EUR  59. (c. US$ 64.) + Versand

Weinprobe  am  Mittelrhein

Wijnproet, De. Vier Herren, darunter selbstredend auch Hochwürden, und der Kellermeister in weinumrankter Pergola über dem Rhein. Von der vom anderen Ufer herübergrüßenden Burg + Ortschaft wird verständlicherweise keine Notiz genommen. Getönter Holzstich von M. Wittig nach Benjamin Vautier (Morges 1829 – Düsseldorf 1898) bei Adolf Cloß, Stgt. (1875-76.) Signiert, bezeichnet. 20 x 23,8 cm.

Abdruck für die etwa gleichzeitige holländische Auflage. – Einige Rand- und rückseitige Stockflecken.

Angebots-Nr. 8.762 / EUR  84. (c. US$ 92.) + Versand


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