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Weidevieh  +  Milchprodukte

in  Graphik  des  17. – 19.  Jahrhunderts

 

Beurre, La Batteuse de. Die butterschlagende junge Frau, der ein Händler Eier anpreist. Kupferstich von Claude-Augustin Duflos (1700 Paris 1786) nach wohl Jean-Baptiste Bénard (Besnard, erste Erwähnung 1751 – vor 1789). Ca. 1760. Bezeichnet: Benard pinx. / Cl. Duflos sculp. / A Paris chez Crepy rue S. Jacques à S. Pierre près la rue de le parcheminerie / Meslé. 39 x 27,5 cm.

Instruktives , reiches  Sujet  in  grossem  Format  mit 8zeiligem Untertext. – Gesamthaft etwas zeitspurig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 8.046 / EUR  430. / export price EUR  409. (c. US$ 453.) + Versand

Johann Heinrich Roos, Viehstücke

„ Gegenentwürfe  zum  bürgerlichen  städtischen  Leben “

Roos, Johann Heinrich (Otterberg, Pfalz, 1631 – Frankfurt/M. 1685). Viehstücke. Folge von 6 Blatt. Radierungen von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Zwischen 1724 + 1728. Variierend bezeichnet: Iohan Hein. Roos invent. et del. / Elias Ridinger sculpsit Aqua forti. 26,8-27 x 30,7-31,3 cm.

Thienemann („weit gelungenere Folge“) + Schwarz (Abb. I, S. 104) 797-802; Jedding, Roos, 1998, S. 169; Coppenrath Abt. II, 1577 ( „Sehr seltene Folge“, 1889 ! ); Reich auf Biehla 167 ( „Aeusserst selten“, 1894 ! ); Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, IV.10-15, cpl. ills. – Im Weigel’schen Kunstlager-Catalog, Abt. I-XXVIII (1838-1857), als einziges nur das Exemplar vor aller Schrift, IX, 10322, in 1840. – Kronen- + Wortmarken-Wz.

Das sehr schöne Exemplar der Sammlung „EK“ mit deren rückseitigem kleinen blauen runden Monogramm-Stempel (ligiert, Lugt 3549, nicht identifiziert, Zeichnungen und Grafik des 17.-19. Jhdts.) dieser bezaubernd schönen, mit „Aqua forti“ als Radierungen gekennzeichneten, zugleich

größten  Ridinger-Roose

mit noch teilweise leichtem Facettenschmutz,

bis  hin  zum  unversehrten  Büttenrand  gänzlich  unbeschnitten

(oben + unten 7-7,5 cm breitrandig, seitlich 10-10,5 cm), also auch noch mit den links noch vorhandenen jeweils beiden Löchlein vom Aufhängen zum Trocknen! – Gesamthaft zwei/drei säurefrei hinterlegte Minirisse im äußersten Rand. Blatt 6 verso leicht altersfleckig, davon je zwei Stippen und etwas größere helle Braunflecken bildseits im rechten Seitenrand durchscheinend. Geglättete Mittelfalten.

Zustandsmäßig mit der Hertel-Adresse „Iohann Georg Hertli excud. Aug. Vind.“ (Thieme-Becker XVI, 552: Stammvater der Augsburger Kupferstecherfamilie, der später, nachdem er einen Teil des J. Wolffschen Verlages erworben hatte, selbst einen Verlag gründete; lebte noch um 1760) auf dem Eingangsblatt analog zu Th. + Schwarz. Die Grobeinteilung der Zustände: vor jeder Adresse – Wolff Erben – Hertel . – Die Platten-Numerierung ergibt die Reihe Th. 797 – 798 – 802 – 801 – 800 – 799 .

Die Zusammensetzung der Folge im einzelnen entsprechend ihrer Thienemann unbekannt gebliebenen Nummerung:

1. Eingebettet in die Titel-Staffage junger Schäfer und „fressende Ziege mit strotzendem Euter“. – 2. Der Stier mit der Glocke in Gemeinschaft mit meckernder Ziege + 4 Schafen. – 3. Besagtes altes Pferd, je ein(e) Ochse + Ziege, 5 Schafe. – 4. „(E)in lebensmüder Esel mit Sattel“ + 7 Schafe. – 5. Der wiederkäuende Stier nebst Kuh, Ziege, zwei Schafen + Lamm. Im Hintergrund Hirte mit drei weiteren Rindern nebst Ziege + Schaf. – 6. Ziegenbock + Ziege, Mutterschaf mit säugendem Lamm, 5 weitere Schafe.

Zur generellen gesellschaftlichen Einordnung der Folge äußert sich Stefan Morét im Darmstädter Katalog (S. 27) wie folgt :

„ Auch in den Werken der Familie Roos ist die Herausarbeitung und eindringliche Wiedergabe des individuellen ‚Charakters‘ der dargestellten Tiere ein zentrales Anliegen. Dies mag es gewesen sein, was Ridinger dazu veranlaßt hat, zu Beginn seiner Laufbahn mehrere (4 bzw. 5) Serien nach Zeichnungen Johann Heinrich Roos’ zu radieren …

An seinem Vorbild hat Ridinger vermutlich die genaue und eindringliche Schilderung der charakteristischen Eigenschaften oder Temperamente der dargestellten Tiere interessiert, also das etwas stumpfe Stieren des Ochsen, das Dösen der Schafe, die Wachsamkeit der Ziege. In Ridingers ab 1738 erschienener Folge ‚Entwurff einiger Thiere‘ beobachtet man ein ganz ähnliches Interesse an den ‚Actionen und Leidenschafften‘ der Tiere, das allerdings bei Ridinger seinen naturkundlichen Neigungen verdankt wird.

Die Viehstücke in italienischer Landschaft nach Johann Heinrich Roos wurden in der Zeit ihrer Entstehung als

Gegenentwürfe  zum  bürgerlichen  städtischen  Leben

gedeutet. Auch im 18. Jahrhundert konnten sie noch so verstanden werden … . “

Angebots-Nr. 28.485 / EUR  1750. / export price EUR  1663. (c. US$ 1842.) + Versand

Milchwirtschaft - La Vache

Milchwirtschaft – Vache, La. Darstellung der sich auf Grund der Kuhhaltung ergebenden Produkte als da sind Milch, Butter, Kuchen, Hornartikel, darunter Kämme + Dominosteine, Leder u. a. m. Mit Tonplatten gedruckte u. zusätzlich stellenweise kolor. Lithographie von Colette und Ed. Renard. Ca. 1860. Signiert, bezeichnet. 27,5 x 38 cm.

Aus Delbrücks „Les récréations …“. – Oben und unten eingerissene Mittelfalte hinterlegt. –  Instruktive  Übersicht.

Angebots-Nr. 14.358 / EUR  220. (c. US$ 244.) + Versand

Die  Tiere , die  uns  am  nächsten  stehen

(Howitt, Samuel.) Howitt’s miscellaneous Etchings, old & new. New Edition. Radierter Titel und

50  Radierungen

(ca. 9-15 x 15,5-22 cm). (London,) Edw. Orme, 1812. 4°. Alter Lwd.-Bd. m. Rücken- und aufmontiertem Titelschild. Unbeschnitten.

Thieme-Becker XVII, 588 f. (unter irriger Zuweisung an einen William H.). – Vgl. Mellon, Prints, 11 + Graesse III, 380 (jeweils Ausg. von 1803). – Nicht bei Schwerdt. – Figürl. Exlibris Dr. H. G. Roederstein auf Innenspiegel. – Auf festem Papier von 1822 mit typograph. Wz. I I S & S, die unregelmäßig beigebundenen Zwischenblätter von 1828. – Einband stärker zeitspurig, Buchblock vorne angebrochen. Titel + insgesamt 8 Tafeln mit tlw. in eine Bildecke hereinreichendem, indes fast ausschließlich nur im meist breiten weißen (Platten-)Rand bemerkbarem schwachen Wasserrand. Erste und letzte Tafeln mit minimalem Stockstippenanflug, nur Titel + Frontispiz etwas stärker. Ansonsten von schöner Frische und neben Steinbock-Familie – Rotwild (6, darunter ein Brunftkampf) – Pferde (10), (Jagd-)Hunde (10) – Löwen (2) – kämpfende Büffel – Schwarzwild

Haustiere  wie  Rinder  (9 + 3 zusammen mit Schafen) ,
Schafe  (4 + 3 zusammen mit Rindern) , Schweine  und  Hühner

meist in landschaftlicher, doch auch häuslicher bzw. landwirtschaftlicher Umgebung zeigend.

Durchweg in der Platte signiert: „Howitt“, tlw. auch mit den Zusätzen „in. et f.“ sowie Howitt’s bzw. H. Brookes’ Adr. und Datierungen von 1792 (4), 1797 (2) + 1801 (12). – Eine vergleichbare 49blättrige Zusammenstellung verschiedener Folgen mit Datierungen 1792-1803 in der Mellon Collection. Die Ausgabe von 1812 hier wohl anläßlich Howitt’s Tod neu aufgelegt.

Samuel Howitt (1765 – London 1822) war „als praktischer Sportsmann … in der naturgetreuen Wiedergabe von Jagd- u. Sportszenen überlegen … Als Radierer verfügt H. über eine ungemein saubere u. feine Nadel. Er hat … zahlreiche Werke mit Stichen u. Radierungen nach eigenen Vorlagen publiziert“ (Thieme-Becker, dessen irrige, von Heller-Andresen übernommene Zuweisung hiesiger Publikation an einen – Nagler nicht bekannten – ebenfalls 1822 verstorbenen William Howitt indes allein angesichts von Signatur + Adresse widerlegt wird). – Vorliegendes Album somit somit beispielhaft für

Howitt’s  Tierverständnis , Howitt’s  Radierkunst  –  Hier  haben  Sie  sie !

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.227 / EUR  1432. / export price EUR  1360. (c. US$ 1506.) + Versand

Alp, Auf der. Hirte mit Rinderherde. Getönter Holzstich nach Paul Meyerheim (Berlin 1842 – 1915). (1875-77.) Signiert, bezeichnet. 19,7 x 25,1 cm.

Angebots-Nr. 9.568 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

Rinder  der  Crème  de  la  Crème

Wintter, Joseph Georg (1751 München 1789). (Viech=Stücke nach verschiedenen Meistern radiert und verlegt … Hof und Jagt Kupferstecher in München [1783/]1784.) 7 von 8 Blatt der Folge der Rinder. Radierungen. Ca. 13 x 18 cm.

Niemeyer 47-53, II; Nagler 12. – Aus der frühestens 1821 herausgegebenen, nur noch 44 Blatt (von 137, so die hier anderwärts nicht nachweisbare Ausgabe Weigel 21336, davon „Die meisten … sehr selten“; so auch 1863 Nagler, Monogramm. III, 68, zugleich deren Schönheit betonend) vereinigenden Augsburger Sammelausgabe Schwerdt III, 190, a ( „Rare“, 1928 ) auf schwerem Papier, deren herrliche Druckqualitäten die kleinen Auflagen verraten und Schwerdt in Unkenntnis der zeitlichen Gegebenheiten vielfach auf Probedrucke vor der Schrift schließen ließen. – Ohne die Titel-Radierung nach Johann Heinrich Roos.

  1. Die pissende Kuh und die beiden Schafe. Vor Dorfsilhouette. Nach Karel Dujardin (Amsterdam 1622 – Venedig 1678). C. du hortein. inv. fecit / 2 (im Gegensinn) / JGWintter. feit (sic!). 1783. – Das  berühmte  Sujet. – Der breite weiße Rand zweiseits etwas stockstippig.
  2. Die knochige alte Kuh nach links, vor morschem liegenden Baumstamm. Vor Dorfsilhouette. Nach Dujardin wie vor. K. du. jardin. inv. / 3 (im Gegensinn) / JGWintter 1784 .
  3. Die liegende Kuh an Weidengatter nach links. Mit Gehöftsilhouette. Nach Dujardin wie vor. K. du jardin inv. / 4 (im Gegensinn) / JGWintter Fecit 1784. – Im äußeren breiten weißen Unterrand etwas stockig.
  4. Die stehende und die liegende Kuh, jeweils nach rechts. Auf dorfnaher Weide mit dem Kirchturm im Hintergrund. Nach Dujardin wie vor. K. du. jardin inv / 5 / JGWintter sculp 1784.
  5. Der Stier nach rechts auf schönem Plateau. Nach Nicolaes Berchem (Haarlem 1620 – Amsterdam 1683). Berchem. inv. / 6 / JGWintter. sculp. 1784.
  6. Die grasende Kuh nach links und die am Gatter unter mächtigem Baume ruhende, den Betrachter anblickend. Mit Kirche + Gehöftdach zur Rechten. Nach Dujardin wie oben, einläutend  den  Stimmungsreichtum  des  Zenits . K du jardin inv. / 7 / JGWintter. sculp. 1784.
  7. Die beieinander liegenden beiden Kühe inmitten malerischer Hügellandschaft. Nach Jan Both (ca. 1615 Utrecht 1652). Both. inv / 8 / JGWintter sculps. 1784. – Der  herrliche  Abgalopp .

Beispielhaft hier denn seine nahezu vollständige

seltene  Folge  der  Rinder

Joseph Georg Wintter, 2 Kühe nach Dujardin

als  im  schmalen  Œuvre  dieses  Frühvollendeten  einzigen  dieser  Spezie .

Die anklingen läßt, was schon 1909 bzw. 1921 kunsthistorisches Facit war. So Heinrich Höhn (Studien zur Entwicklung der Münchener Landschaftsmalerei v. Ende d. 18. u. v. Anfang des 19. Jh.) mit seinem „einer der frühesten“ innerhalb der „ersten Anfänge der Münchener Landschaftsmalerei“ bzw. Georg Jacob Wolf (Die Entdeckung der Münchener Landschaft), der ihn mit sieben Radierungen dokumentiert.

Angebots-Nr. 15.670 / EUR  980. / export price EUR  931. (c. US$ 1031.) + Versand

Potter, Paulus (Enkhuizen 1625 – Amsterdam 1654). Eine Gruppe Hornvieh (3 zuzgl. eines  Schafes) mit der pissenden Kuh / Eine Gruppe Pferde (4) mit dem Bauern und desssen Hund. Am Horizont rechts jeweils Mühle bzw. Kirchturm. 2 Blatt. Radierungen mit reicher Aquatinta von Johann Heinrich Tischbein II (Haina 1742 – Kassel 1808). (1787.) 19,3-19,7 x 25,4-27,3 cm.

Nagler, Tischbein, 24 und wohl 30. – Blätter 1 + 2 der punktweise aufmontierten, durchweg früheren Abdrucke der Tischbein-Suite von 1827, Nagler 45. – Auf Plattenkante bzw. innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten. – Blatt 1 in der rechten Oberhälfte übersehbar schwach wasserfleckig. – Slg. Dr. Strousberg, Berlin.

Die  beiden  schönen  Gegenstücke  –  von Nagler zu den vorzüglichsten Blättern Tischbeins gezählt – „ aus dem berühmten Gemälde … in der Churfürstl. Gallerie zu Cassel … (genannt) die pissende Kuh “ .

Tischbein, Hofmaler des Landgrafen von Hessen, war Inspektor der für ihre reiche Niederländer-Sammlung berühmten Kasseler Galerie. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.927 / EUR  449. / export price EUR  427. (c. US$ 473.) + Versand

– – Eine Kuh. Radierung mit Aquatinta, teils in Braun, von Tischbein wie vor. 16,5 x 20 cm. – N. 56. – Blatt 13 der Suite. – Rändchen um die Einfassung. – Reizvolles Blatt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.014 / EUR  95. (c. US$ 105.) + Versand

– – Viehstück. Stier mit zwei Kühen und einem Schaf vor malerischer Baumkulisse auf einer Anhöhe. Zur Rechten weiter Talblick mit eingewaldetem Kirchdorf am Horizont. Aquatinta in Braundruck von Cornelis Apostool (1762 Amsterdam 1844). Bezeichnet: P. Potter / Apostool. / Published Novr. 1792. 21,8 x 30,5 cm.

Seltenes Blatt. – Beiliegt Textblatt zur Biographie Potters und der für ihn erzielten Preise. – Bernt:

„ (Potter) verdankt seine Berühmtheit der naturwahren Wiedergabe der Tiere und der holländischen Weidelandschaft … Das 18. u. 19. Jhdt. hat noch Potters grundlegende Entwicklung des Tierbildes in der Landschaft fortgesetzt. “

Die links ineinanderstehende Zweiergruppe des Stiers mit der stehenden Kuh – die zweite abseits ruhend – nahezu identisch in der Stellung der beiden auf dem Bild in Kassel, Die pissende Kuh. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.778 / EUR  320. / export price EUR  304. (c. US$ 337.) + Versand

Romeyn, Willem (Haarlem ca. 1624 – ca. 1694). Viehstück. Stier, zwei Kühe und drei  Schafe  in der Ruhe an kleinem Gewässer in hügeliger Landschaft. Radierung mit Aquatinta von Johann Heinrich Tischbein II (Haina 1742 – Kassel 1808). Bezeichnet: WRomeyn pinx: / H. Tischbein fec. 1788. 19,2 x 25,2 cm.

Nagler, Tischbein, 25; Wurzbach, Romeyn, 8. – Blatt 7 der Suite. – Mit Untertext: Das Original befindet sich in der Sammlung des Herrn Geheimen Regierungs Rath von Schmerfeld zu Cassell. – Auf Plattenkante geschnitten.

Schönes  Blatt des Berchem- und Dujardin-Schülers, im Gegensatz zu denen, so Bernt, „seine schwerfälligen Herdentiere nachlässiger gezeichnet“ sind. Solche Schwerfälligkeit indes hier nicht zu konstatieren, wohl der teils geradezu schöne Blick der Tiere. Und im übrigen „Eine stehende Kuh (hier Stier) ist typisch … In der Albertina … mit 13 schönen Blättern sehr gut vertreten“.

Angebots-Nr. 15.779 / EUR  320. / export price EUR  304. (c. US$ 337.) + Versand

Johann Elias Ridinger, Ungarisch oder Böhmisch Schaaf

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Ungarisch oder Böhmisch Schaaf. „Das Zackelschaf Aegoceros ovis – strepsiceros“ (Th.). Nach rechts liegend, doch nach links blickend. Kolor. Radierung/Kupferstich. Bezeichnet: ARIES. / Belier d’Hongrie ou de Bohéme. / Familia II. Zweÿhufige. / J. El. Ridinger fec. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 31,2 x 20,8 cm.

Thienemann + Schwarz 994. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen , unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

„ Dieser (Schaf/Widder-)Vorstellung ist noch eine andere von einem Ungarischen Schafe beygefüget worden, welches etwas größer und stärker ist, als die unsrige, besonders aber an seinen Hörnern einen merklichen Unterscheid zeiget. Dann da bey den unsrigen die Hörner hinterwärts gewunden sind, so stehen solche bey dieser Art wie eine ausgedehnte Gabel in die Höhe und sind auch

ganz  besonders  gedreht  oder  gewunden ,

machen  ihnen  auch  ein  sehr  gutes  Ansehen “

(Ridingers Söhne im Textvorspann zu Tl. I, SS. 18 f., in Kopie beiliegend).

Das  seltenere  Sujet  in  seiner  leuchtenden  Farbigkeit

mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,8-2,5 cm, unten 4,8 cm breitrandig.

Angebots-Nr. 15.950 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 457.) + Versand

Les Amours pastorales

Eine Ridinger-Trouvaille nach François Boucher

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das glückseelige Schäferleben. / Vita pastoritia felix. Der schmachtende Schäfer-Galan zu Füßen seiner noch sehr überlegenen Schäferin liegend und auf den mitgebrachten Wein deutend. Links vor der Hütte ein auf den Rücken eines Stiers gelehnter Hirte, rundum Schafe sowie zu Füßen seines Herrn der Hund. Schabkunstblatt nach François Boucher (1703 Paris 1770). Bezeichnet: J. E. Ridinger exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 42,5 x 53,4 cm.

Johann Elias Ridinger, Das glückseelige Schäferleben

Th.-Stillfried / Schwarz 1400; Slg. Reich auf Biehla 286 („Etwas wasserfleckig … Mit breitem Rande. Von grösster Seltenheit“, 1894); Ridinger-Kat. Helbing (1900) 1537. – Nicht bei Weigel + Coppenrath. – Zweiteil. typograph. Wz. – Mit Vierzeiler in dt.-lat. Paralleltext.

Herrlich  großes  Blatt

im Gegensinn nach Claude-Augustin Duflos’ (1700 Paris 1786) Ne plaignons point le sort de ces bergers aus seiner mit nur 28 x 32 cm erheblich kleinformatigeren vierblättrigen Suite Les amours pastorales nach Boucher („Hauptmeister des Rokokos“, Jahn).

Erst durch Stillfrieds 1876er dritten Nachtrag bekanntgeworden und wie alle Ridinger’schen Schabblätter sehr selten. Bekannt hier nur noch das Exemplar der 1958 aufgelösten Gräflich Faber-Castell’schen Ridinger-Sammlung sowie ein weiteres, sofern nicht dasselbe, Anfang der 60er. Indes das hiesige sich von jenem durch verschiedene Druck-Abweichungen unterscheidet.

Von größter Seltenheit, da die kostbare Schabmanier nur Auflagenhöhen von etwa „50 oder 60 saubere(n) Abdrucke(n) (zuläßt), hernach aber schleift (das Bild) sich bald ab“ (Sandrart 1675). Entsprechend notierte denn auch Thienemann 1856:

„ Die Schwarzkunstblätter sind im Handel fast gar nicht mehr … zu bekommen … Übrigens sind sämmtliche von und nach Joh. El. Ridinger gefertigte Schwarzkunstblätter so selten, dass sie fast nur in einigen öffentlichen grossartigen Kupferstichcabinetten zu finden sind. Ich habe die meisten der beschriebenen nur in dem berühmten Dresdner Cabinett angetroffen …“

Daß anstehenden Falles als herausragender zusätzlicher Seltenheitsfaktor eine geradezu superbe Breitrandigkeit von 9,7-10,3 für die Seiten und 4,5 bzw. 5,6 cm oben und unten hinzutritt, ist denn schon nur noch das den anspruchsvollen Sammler so unendlich beglückende letzte non plus ultra. Hier denn also

die  Rarität  an  sich — der  stark  abweichende  Frühdruck —

herrliches  Hell-Dunkel + enormer  Rand .

Der untere Rand minimal rissig. Rückseits schwach sichtbare Mittelfalte. – Mit „sehr breitem Rand“ bestach seinerzeit (1900) übrigens auch das Exemplar Helbing’s, hochbewertet mit 70 Goldmark als guter Hälfte ( sic! ) dessen, was er für ein sehr gutes Exemplar der 23blätterigen ( sic! ) Jagtbaren Thiere veranschlagte, nämlich 130. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.106 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1452.) + Versand

Eine  Klasse  für  sich

Wintter, Joseph Georg (1751 München 1789). Die beiden Schweine bei dem Gebäude. Radierung. Bezeichnet: JGW (ligiert).. 1783. / 6. 14,6 x 20,5 cm.

Niemeyer 29, III; Nagler 8, 4, später als Blatt 6 (Niem. 29, II) innerhalb von N. 13 geführt, wie auch hier, indes nun aus der frühestens 1821 erschienenen 44blätt. Augsburger Sammelausgabe Schwerdt III, 190, a ( „Rare“, 1928 ), deren durchweg herrliche Druckqualitäten die kleinen Auflagen verraten und Schwerdt irrtümlich vielfach auf Probedrucke vor der Schrift schließen ließ. Doch schon gelegentlich der hier nicht weiter nachweisbaren 137blätt. Komplettausgabe Weigel 21336 konstatierte dieser 1857: „Die meisten Blätter sehr selten.“ – Auf schwerem Papier, dessen breiter weißer Rand rechts außen stellenweise minimal stockstippig ist.

Angebots-Nr. 15.663 / EUR  230. (c. US$ 255.) + Versand


FOLGEN

weitere  RADIERUNGEN  von  JOHANN  HEINRICH  TISCHBEIN  II

wie  eingangs

Eine Kuh nach links schreitend. Nach Johann Heinrich Roos (Otterberg 1631 – Frankfurt/Main 1685). 15,1 x 20,9 cm. – Blatt 12 der Suite. – Innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.901 / EUR  76. (c. US$ 84.) + Versand

– seitlich nach rechts, von hinten gesehen. In Braundruck. 12,3 x 8,7 cm. – Blatt 10. – Tlw. auf Plattenkante geschnitten. – Feines Blatt.

Angebots-Nr. 14.902 / EUR  76. (c. US$ 84.) + Versand

Ruhender Ochse. Nach Roos wie vor. 12,5 x 20 cm. – Blatt 15. – Innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14906 / EUR  74. (c. US$ 82.) + Versand

Ein Stier nach rechts. Nach Friedrich Wilhelm Hirt (1721 Frankfurt/Main 1772). 8,5 x 12 cm. – Blatt 11. – „Sehr gerühmt wird (Hirt) als Tiermaler …“ (Th.-B.).

Angebots-Nr. 14.921 / EUR  60. (c. US$ 66.) + Versand

Eine Ziege. Nach links, mit den Vorderläufen auf einem Felsausläufer stehend. Nach Roos wie vor. Bezeichnet: JHRoos / JHT 1789. 16,2 x 14 cm. – Blatt 26. – Mit schmalem Rand um die Einfassungslinie.

Angebots-Nr. 14.924 / EUR  95. (c. US$ 105.) + Versand

Ein Ziegenbock. Aufmerksam, erhobenen Hauptes nach rechts. 12,3 x 12,2 cm. – Blatt 27. – Innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten, oben bis dicht ans linke Horn.

Angebots-Nr. 14.922 / EUR  64. (c. US$ 71.) + Versand

– Ruhend, nach links. Aquatinta. 11,1 x 17,1 cm. – Blatt 25. – Auf Plattenkante geschnitten. – Schönes Blatt.

Angebots-Nr. 14.925 / EUR  120. (c. US$ 133.) + Versand


Les Amours pastorales

Eine weitere Ridinger-Trouvaille nach François Boucher

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die thörichte Eifersucht. / Zelotypia stolida. Als Schäfer posierender junger Galan gesteht seiner Schäferin seine Liebe, belauscht dabei von einem jungen Hirten. Beidseits Schafe + Lämmer. Schabkunstblatt nach Boucher wie oben. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 42,3 x 54,3 cm.

Johann Elias Ridinger, Thörichte Eifersucht

Schwarz 1461 nebst Taf. Bd. 2, XX (Variante). – Nicht bei Helbing, Weigel + Coppenrath. – Typograph. Wz. – Mit Vierzeiler in dt.-lat. Paralleltext.

Thienemann und Stillfried unbekannt gebliebenes herrlich großes Blatt, neben dem von Gutmann’schen hier allein noch nachweisbar in dem knitterfaltigen und bis zum Bildrand beschnittenen Exemplar der 1958 aufgelösten Gräflich Faber-Castell’schen Sammlung, bei dem mangels Abbildung die Zustandsmerkmale offenbleiben müssen. Hier denn nun von größter Breitrandigkeit mit lediglich bildseits nicht wahrnehmbarer Mittelfalte. Der breite weiße Unterrand säurefrei hinterlegt rissig. Unabhängig hiervon gegenüber dem Gutmann’schen in

abweichendem  früheren  Zustand.

Zur allein schon technisch bedingten Seltenheit siehe gleichfalls oben. Und auch hier denn wieder

die  Rarität  an  sich — der  stark  abweichende  Frühdruck —

herrliches  Hell-Dunkel + enormer  Rand .

Und wie schon Glückseeliges Schäferleben und Süße Gefangenschafft gestochen im Gegensinn nach Claude-Augustin Duflos’ (1700 Paris 1786) Silvandre, heureux amant, que rien ne t’inquiète aus seiner mit nur 28 x 32 cm erheblich kleinformatigeren vierblättrigen Suite Les amours pastorales nach Boucher („Hauptmeister des Rokokos“, Jahn), von Schwarz wohl irrig als nach (René) Gaillard bezeichnet. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.107 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1452.) + Versand

Melker von Buochs (CH). Pfeiferauchend am offenen Fenster. Holzstich, wohl nach Charles Hermans (Brüssel 1839 – Mentone 1924). Monogrammiert: CH. 15,5 x 10,8 cm. – Rückseits: Beinhaus in Buochs. Besucherstaffage vor dem Schädelregal. Holzstich bei Adolf Cloß (1840 Stgt. 1894; „seinerzeit einer der besten seines Faches in Deutschland“, Thieme-Becker). (1875/77.) 16 x 13,8 cm. – Beidseits in sich geschlossener Text zur Folklore, namentlich zum Älplerkilde zur Heimkehr der Herden.

Angebots-Nr. 9.655 / EUR  48. (c. US$ 53.) + Versand

William Henry Pyne, Highland Shepherd

Pyne, William Henry (1769 London 1843). Highland Shepherd. Der schottische Schäfer nebst Hund auf einem Steinhang sitzend. Kolor. Aquatinta für William Miller in London. 1805. 34,5 x 25,5 cm.

Aus Lipperheide Gca 18 (Ausgabe von 1808). – Mit Textblatt. – Seitenränder auf Plattenkante geschnitten, doch unwesentlich, da viel weißer Plattenrand. – Auf festem Whatman-Papier.

Angebots-Nr. 4.967 / EUR  94. (c. US$ 104.) + Versand

Die  berühmte  Scenerie

zugehörig  den  allerfrühesten ,

von  Ridinger  auch  selbst  gestochenen  Arbeiten

Roos, Johann Heinrich (Otterberg, Pfalz, 1631 – Frankfurt/M. 1685). Der Stier mit der Glocke. In Gesellschaft von  Ziege  +  Schafen  vor Ruine. Radierung von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Zwischen 1724 + 1728. Bezeichnet: Ioh. Hein. Roos inv. et del. / Elias Ridinger sculpsit Aqua forti. 26,8 x 31,3 cm.

Thienemann + Schwarz 798; Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, IV.11 mit Abb. – Vgl. die Roos-Zeichnung im Gegensinn G.1672 in Augsburg, erstmals veröffentlicht im Ausstellungskatalog Meisterzeichnungen des deutschen Barock, ebda. 1987, Nr. 55. – Blatt 2 der gegenüber der ersten „weit gelungenere(n)“ zweiten und zugleich größten der drei Ridinger-Folgen nach Roos.

Johann Elias Ridinger, Stier mit Glocke

Der  herrliche  Druck  der  Sammlung  Frisch

in offensichtlichem Zwischenzustand mit unterstellter Adreß- und Nummernfortnahme in der Mitte. – Mit typograph. Wasserzeichen und stellenweise noch leichtem Facettenschmutz. – Leicht stockiger Rand, der dreiseits 6,5-7 cm und oben 2,4 cm mißt. – Verso der Frisch’sche Sammlungs-Stempel. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.138 / EUR  325. / export price EUR  309. (c. US$ 342.) + Versand

Berchem, Nicolaes (Haarlem 1620 – Amsterdam 1683). Laban und sein Gesinde, umgeben von der Herde verschiedenerlei Viehs. Stahlstich von W. French. 3. V. d. 19. Jhdts. Signiert, bezeichnet. 14 x 16,3 cm. – Im breiten weißen Rand minimal stockfleckig.

Angebots-Nr. 4.962 / EUR  43. (c. US$ 48.) + Versand

– – Eine Landschaft. Hirten und vielerlei Vieh sowie Reisende an italien. Gewässern. Stahlstich wie vor. – Vereinzelte schwache Stockflecken.

Angebots-Nr. 4.965 / EUR  47. (c. US$ 52.) + Versand

– – Italienische Landleute mit verschiedenerlei Vieh, tlw. im seichten Fluß stehend. Zur Linken schroff abfallende Bergwand mit Kastell. Wie vor.

Angebots-Nr. 4.956 / EUR  37. (c. US$ 41.) + Versand

– – Eine Landschaft. Italienische Landleute mit verschiedenerlei Vieh im seichten Wasser inmiten schöner Bergwelt. Stahlstich wie vor, von Albert Henry Payne (London 1812 – Leipzig 1902). 15,4 x 16,9 cm.

Angebots-Nr. 4.955 / EUR  44. (c. US$ 49.) + Versand

– – Die Tränke. Hirten und Wäscherinnen mit Rindern +  Ziegen  an von zwei Wasserfällen gespeistem Gewässer. Stahlstich von William French wie vor.

Angebots-Nr. 4.964 / EUR  47. (c. US$ 52.) + Versand

Les Amours pastorales

Und nochmals — Eine Ridinger-Trouvaille nach François Boucher

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die süße Gefangenschafft. / Jucunda captivitas. Ein Schäfer spielt vor seiner unter einem Vogelbauer sitzenden Schäferin die Musette de Cour, einer namentlich in Frankreich im 18. Jahrhundert in Mode gekommenen, für kunstvolle Musik ausgelegten höfischen Form des Dudelsacks. Eine zweite junge Frau sitzt zwischen ihnen und hat die Linke auf das Knie des Jünglings gelegt. Des weiteren Schafe und der Hund des Liebenden. Schabkunstblatt nach Boucher wie vor. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 42 x 54 cm.

Johann Elias Ridinger, Die süße Gefangenschaft

Schwarz 1463 nebst Taf. Bd. 2, XXII (Variante); Slg. Reich auf Biehla 313 („Aeusserst selten“, 1894); Ridinger-Kat. Helbing 1539 („Sehr seltenes Schwarzkunstblatt“, 1900). – Nicht  bei Thienemann (1856) + Stillfried (1876) , Weigel, Kunstlager-Catalog, Abt. I-XXVIII (1838/57) , Schles. R.-Slg. bei Boerner (1885) , Slg. Coppenrath (1889/90) , R.-Slg. bei Wawra (1890) , Slg. Gg. Hamminger (1895) , R.-Liste Rosenthal (1940).

Wiederum Thienemann und Stillfried unbekannt gebliebenes herrlich großes Blatt und von Helbing ( „Sehr seltenes Schwarzkunstblatt“ ) im Jahre 1900 mit 75 Goldmark noch näher seinem sehr guten Exemplar der 23blätterigen ( sic! ) Jagtbaren Thiere (130 Goldmark) bewertet als Das glückseelige Schäferleben (70 Goldmark, siehe oben). Wie hiesiges denn auch auf der Gräflich Faber-Castell’schen Versteigerung (1958) sichtbar höher geschätzt und bezahlt worden ist als letzteres. Vorliegend zudem im erhaltensmäßig schönsten Exemplar dieser hier gesamthaft bekannten vier Exemplare.

Zweiteil. WANGEN-Wz. – Mit Vierzeiler in dt.-lat. Paralleltext. – Bildseits nur schwer wahrnehmbare Mittelfalte, eine stecknadelkopfkleine Abschabung und ebensolches Löchlein im freien, äußersten Plattenfeld des Schriftrandes. Der breite weiße Oberrand säurefrei hinterlegt rissig. Unabhängig hiervon gegenüber – zumindest – dem Gutmann’schen (die übrigen beiden hier ohne Abbildung) in

sichtbar  abweichendem  früheren  Zustand .

Im Gegensinn nach Claude-Augustin Duflos’ (1700 Paris 1786) Ce pasteur amoureux chante sur sa musette aus seiner mit nur 28 x 32 cm erheblich kleinformatigeren vierblättrigen Suite Les amours pastorales nach Boucher („Hauptmeister des Rokokos“, Jahn), von Schwarz wohl irrig als nach (René) Gaillard bezeichnet.

Mit 9,3-10 für die Seiten und 4,8 bzw. 5,5 cm oben und unten wiederum von superber Breitrandigkeit. Und damit, nochmals,

die  Rarität  an  sich — der  stark  abweichende  Frühdruck —

herrliches  Hell-Dunkel + enormer  Rand .

In der Person der Schäferin schließlich ist hiesige Station eine sehr reizvolle Weiterentwicklung gegenüber dem von Schwarz ausdrücklich beigezogenen Glückseeligen Schäferleben. Ist dort nicht nur das Gesicht untertextentsprechend hoffärtig, sondern die Schöne auch generell noch ganz zugeknöpfte Dame, so sehen wir sie hier allseits gelöst. Das Gesicht ganz Zuwendung, wird Bein gezeigt, der Busen ohnehin, findet sich der Überrock einladend weit zurückgeschlagen. Alles aber sehr leicht und charmant und von gleichem Liebreiz denn auch der Schäfer. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.108 / EUR  1467. / export price EUR  1394. (c. US$ 1544.) + Versand

Hirten mit Schafen und Ziegen nebst Hütehund vor Dorf in hügeliger Landschaft. Kupferstich. Ca. 1780. 10 x 12,9 cm.

Blatt 24 einer größeren Folge. – Mit Wasserzeichen. – Etwas schwacher Abdruck. – Im breiten weißen Unterrand fleckig.

Angebots-Nr. 12.168 / EUR  40. (c. US$ 44.) + Versand

– eines Nomadenstammes mit ihren Kühen + Schafen vor den Zelten. Kupferstich wie vor, doch guter, fleckenfreier Druck.

Angebots-Nr. 12.167 / EUR  40. (c. US$ 44.) + Versand

Martin Elias Ridinger, Arabischer Bock

Ridinger, Martin Elias (1731 Augsburg 1780). Arabischer Bock. Silberbraun langhaarig mit weit nach hinten geschwungenen Hörnern, stehend nach links. Kolor. Radierung/Kupferstich. Bezeichnet: TRAGVS Arabicus. / Arabischer Bock. / Bouc d’Arabie. / Familia II. Zweÿhufig. / ex Collect. Ludolfii / Mart. El. Ridinger sc. 30,6 x 20,2 cm.

Thienemann + Schwarz 998. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen , unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs („Vollständige Exemplare sind fast unauffindbar“, so Weigel, Kunstkat., Abt. XXVIII, Ridinger-App. 63a als lediglich 120blätt. Torso, 1857 ! , doch auch nur schon Einzelblätter nur sehr selten am Markt, bei niemeyer’s derzeit gleichwohl das eine wie die andern). – Eine entgegen Ankündigung unkoloriert gebliebene Zweitausgabe von den nunmehr unter Fortfall selbst von Tieren verkürzten und ohne die Ridinger-Signatur anders betitelten, jedoch numerierten Platten erschien 1824/25 bei Engelbrecht/Herzberg in Augsburg.

Mit Wz. C & I Honig als jener festen holländischen Papier-Qualität, wie sie Ridinger entsprechend seiner Vorrede zu den Hauptfarben der Pferde

„wegen  der  feinen  Illumination“  für  die  kolorierten  Werke

verwandte, „weil es hiezu das anständigste und beste ist“. – Dreiseits 1,7-3,5 cm, unten 5,3 cm breitrandig. – Ganz vereinzelte Braunstippen im weißen Plattenfeld.

Angebots-Nr. 15.947 / EUR  435. / export price EUR  413. (c. US$ 457.) + Versand

Literaturunbekannte  Folge

und  wohl  complett  erstmals  hier  nachweisbar

Wintter, Raphael. Thierzeichnungen zur Landschaft=Staffirung. Karlsruhe, Joh. Velten, nicht vor 1824. Qu.-2° (27,5 x 35 cm). Folge von

12  Kreidelithographien

(9-20,6 x 21,5-26,5 cm). Ungeheftet in Orig.-Umschlag mit lith. Titel/Autor/Verlag auf dem Vorderumschlag.

Raphael Wintter, Thierzeichnungen zur Landschaft=Staffirung

Vorläufig Niemeyer Ra 152-155h (bislang Niem. [2001] 152-155 + 182-186). – Nicht bei Winkler (1975) + Nagler (1851). – Der in der Faltung weitgehend aufgerissene und in seinen Oberrändern etwas rissige Umschlag beidseits verstärkt bzw. hinterlegt, sonst unbeschadet gelegentlichen schwachen Anflugs von meist nur stippenhafter Stockigkeit gesamthaft praktisch tadellos. – Auf großem festen, zweiseits unbeschnittenem Velin von sich aus obiger Blatt/Bild-Relation ergebender Breitrandigkeit.

Zwei Blatt wie folgt bezeichnet: C. du Jardin inv: / R. Wintter f. 1824. bzw. N. Berghem pinx / R. Wintter f: 1824.

DIE  HIER  ERSTMALS  BESCHREIBBARE  FOLGE

nachdem im hiesigen Werkverzeichnis an Hand zweier Einzelpartien im Handel nur vage „4 Blatt mit Darstellungen von Kühen aus 1824“ bzw. „5 Blatt mit Darstellungen von Ziegen und Schafen“ verzeichnet werden konnten. Hier denn beide Gruppen zu je sechs Blatt und solchermaßen vermutlich complett. – Nicht zuletzt dank des weichen Kreideduktus

MALERISCH  SCHÖNE  ARBEITEN

Raphael Wintter, Thierzeichnungen zur Landschaft=Staffirung

der in immer wieder neuer Stellung und Gruppierung in unterschiedlich reichem Umfeld gezeigten Tiere in ihrer lebendigen Natürlichkeit, dabei nur einmal in Gemeinschaft mit dem Menschen, wo auf Bergplateau sich ein Hirt mit einem Lamm im Arm mit der hingelagerten Hirtin unterhält und ein Schafbock sichtbar intelligent seine Meinung beisteuert. Sehr reizvoll auch das zweite der beiden größten Blätter, auf dem sich einer der beiden Ziegenböcke zwecks Äsung an einem Baum hochstreckt, beobachtet von lagerndem Schaf.

In all dem folgt Raphael (1784 München 1852), Sohn des seltenen Hof- und Jagdkupferstechers („immer besser als Riedinger“, so der Zeitgenosse von Moser) Joseph Georg W., seiner ureigensten Begabung:

„ widmete sich mit Vorliebe der Thiermalerei … sich auch … mit der Lithographie beschäftigte … seine Zeichnungen (sind) ziemlich zahlreich. Sie stehen bei den Kunstfreunden in eben solcher Achtung, wie seine Radierungen. Auch geistreiche lithographische Blätter finden sich von ihm “

(Nagler).

1809 wurde er 1. Lithograph an der von seinem Stiefvater und erstem Lehrer Mettenleiter eingerichteten Lithographischen Anstalt des kgl. Staatsrats und später deren Inspektor. Interessanterweise stammen seine durchweg seltenen und sehr seltenen Folgen sämtlichs aus den frühen Jahrzehnten mit 1831/32 als letzten Daten für solche zweier radierter „Thierstudien“ als Ausbeute seines 1830er Aufenthalts in Italien. Dieser gleichwohl nur schmalen Reihe nunmehr hier + heute eine der Literatur wie überschaubarem Handel bislang unbekannt gebliebene aus der auslaufenden „Inkunabelzeit“ der Lithographie hinzufügen und damit obige vagabundierende neun Einzelblätter hieraus zuordnen zu können, ist Freude + Genugtuung in einem. Und mag als Einladung begriffen werden,

sammlungsbereichernd  zu  erhaschen , was  purer  Zufall  bescherte .

Angebots-Nr. 15.178 / EUR  1730. / export price EUR  1644. (c. US$ 1821.) + Versand

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden … Gottes Schöpfung, darunter und dem noch einsamen Adam zunächst, Stier + Kuh,  Widder  +  Schaf, feiert den für Adam ersten Sonnenaufgang. Radierung + Kupferstich. 2. H. der 40er Jahre. Bezeichnet: Joh. Elias Ridinger inv. fec. et excud. A. V. sowie dt.-frz. Bibelspruch Gen. 2,8 + latein. Vers des Hl. Ambrosius. 39,3 x 54 cm.

Thienemann + Schwarz 808. – Blatt 2 der 12blätt. Paradies-Folge. – Drei säurefreie Hinterlegungen im weißen Oberrand sowie eine vorsorgliche in der rechten oberen Bildecke. Gereinigt.

Angebots-Nr. 28.366 / EUR  610. / export price EUR  580. (c. US$ 642.) + Versand

Das  Milch-  und  Weide-Vieh  in  der  Fabel

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das Alter ohne Verstand wird durch Kindisches bezeugen verächtlich. Der ob seines großen Bartes von den Tieren zum Abgeordneten gewählte  Ziegenbock  benimmt sich darob so geckig, daß er „theils Gelächter, theils Unwillen erregt. Dies stellt der Künstler trefflich dar. Der Dachs wälzt sich vor Lachen, der Hirsch, das Pferd, der Fuchs lachen höhnisch, der Tiger, die gestreifte Hyäne und der Luchs bemerken ernst die Thorheit ihrer Wahl und nehmen sie zurück. Der Affe aber weist mit den Fingern nach ihm“ (Th.). Radierung und Kupferstich. (1744.) Bezeichnet: J. El. Ridinger inv. et fec. et exc., ansonsten dt.-latein.-frz. wie vor. 33,3 x 24,7 cm.

Thienemann + Schwarz 773; Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, IV.8 m. Abb. – Blatt 9 der Fabeln. – Ohne die Numerierung oben rechts, die allgemein unbekannt ist, doch später auftaucht. – Lilien-Wz. – Bei breitem weißen Plattenrand dreiseits auf dessen Kante geschnitten. – Herrlicher früher Druck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.507 / EUR  588. / export price EUR  559. (c. US$ 619.) + Versand

– – – Pracht und Herrlichkeit macht niemand gescheiter. Ein Affe mimt den Thronwürdigen und Hirsch, Pferd,  Ziegenbock, Bär, Wolf, Hase, Ridinger-Hund und andere säugende Biedermänner sind es zufrieden. Doch der listige Fuchs läßt den Kater zum Verführer werden und den Affen „Allen höchst lächerlich“. Wie vor. – Thienemann 777 ( „Sehr gelungenes Blatt“ ). – Blatt 13 der Folge. – Heftspuren eines Sammelbandes im etwas ausgerissenen linken schmalen Papierrand. Ein die Betitelung einbeziehender Unterrandeinriß säurefrei hinterlegt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.510 / EUR  562. / export price EUR  534. (c. US$ 592.) + Versand

– – – Thörichte Einbildung auf fremde Schönheiten verdient vernünftiger Leute Verachtung. Zebra, Affe und Papagei reisen zusammen in ein Land, von dem sie meinen, daß dort alles Fremdländische hoch im Kurse stünde. Entsprechend beprahlen sie sich gegenseitig vor Pferd ,  Kuh  +  Schaf. Und sehen sich bei diesen vernünftigen Ansichten konfrontiert. Wie vor, doch vom Ältesten Martin Elias Ridinger (1731 Augsburg 1780) auf Kupfer übertragen. Nach 1767. Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. et del. / M. El. Ridinger sc. et exc: A. V., ansonsten wie oben.

Thienemann 783. – Bl. 19 der Folge. – Außerordentlich seltenes 3. Ergänzungsblatt (von vier: „sie machen sich sehr rar“, Th. 1856). – Mit schönem weißen Platten- und Papierrand. Im linken letzteren alte Heftspuren. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.513 / EUR  915. / export price EUR  869. (c. US$ 963.) + Versand

Gebirg, Gewitter im. Verschreckte Rinder, Ziegen + Esel mit Blitz im Rücken an ihrem von Sturzbach fortgerissenem Steg. Getönter Holzstich von Franz Häussler (Altdorf, Württemberg, 1845 – München 1920) nach Eigenvorlage. (1875-77.) Signiert, bezeichnet. 20,8 x 26 cm.

Von Thieme-Becker + Boetticher nur als Maler geführt, führt seine Stock-Signatur hier ein „sc(ulpsit).“

Angebots-Nr. 9.658 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

Ritz, Raphael (Brig 1829 – Sitten 1894). Auf der Alm. Hütemädchen mit Ziegen und einem kleinen Zicklein. Lithographie von August Lüttmann (Hamburg 1830 – Düsseldorf 1882). Ca. 1865. Signiert, bezeichnet. 19,5 x 15,3 cm. – Auf aufgewalztem China.

Angebots-Nr. 15.580 / EUR  98. (c. US$ 109.) + Versand

Schick, Rudolf (1840 Berlin 1887). Hirtenknabe in der Campagna. In karg bewachsener Felslandschaft inmitten seiner Ziegenherde auf der Panflöte spielend. Im Hintergrund ein Anwesen. Getönter Holzstich von oder bei Adolf Cloß, Stuttgart. (1875-77.) Bezeichnet: R. S. (18)73 / A. Closs X I Stuttg., ansonsten wie vor. 17,4 x 24,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 10.282 / EUR  50. (c. US$ 55.) + Versand

– – Ziegenhirte. Auf dem Boden liegender Junge mit Flöte nebst Hund. Holzstich bei A. Cloß, Stgt. (1876.) Bezeichnet: A. Closs X. I. / R. Schick, ansonsten wie vor. 13,5 x 18,8 cm.

RÜCKSEITS: Ceccano. Gesamtansicht der auf dem Bergkegel gelegenen Stadt. Vorne Sumpfgelände. Holzstich wie vor, doch nach Karl Lindemann-Frommel (Markirch 1819 – Rom 1891). Bezeichnet: Lindemannfrommel, ansonsten wie vor. 9,7 x 18 cm. – Beidseits abschließender bzw. beginnender Lokaltext zur Campagna bzw. Lago Fucino.

Angebots-Nr. 10.283 / EUR  47. (c. US$ 52.) + Versand

Und  nun  das  Lamm  als  Wolfsköder

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Der Wolff in der Grube zu fangen mit dem  Schafe. Im Vordergrund einer baumbestandenen Gebirgslandschaft eine Wolfsfalle mit aufragendem Stamme nebst Wagenrad an der Spitze, auf dem ein Lamm liegt, dessen Blöken vier Wölfe herbeigelockt hat, deren erster bereits in die Grube stürzt. Lavierte Tuschpinsel- und Bister-Federzeichnung. Ca. 1729. Rückseits mit Graphit hs. bezeichnet wie vor. 292-295 x 422-423 mm.

Johann Elias Ridinger, Der Wolf in der Grube zu fangen mit dem Schafe

Malerisch  ganz  vollkommen  durchgeführte  herrliche  Arbeit

als Ursprungszeichnung vor deren zwecks Plattenübertragung seitenverkehrter Umzeichnung für die gleichnamige Radierung Th. 41 als der großen Version der beiden Wolfsgruben-Blätter der ab 1729 erschienenen Suite „Der Fürsten Jagd-Lust“ und vermutlich – vgl. Thienemann SS. 273 + 274, a 41 – dem sich auf den Ridinger-Nachlaß stützenden importanten, indes nur unzulänglich beschriebenen Weigelschen Bestand entstammend. – Auf leichtem Bütten mit umlaufend bis zu 17 mm breitem Rand. – Stecknadelkopfkleines Löchlein, geglättete Längs- und Querfalte und gesamthaft etwas zeitspurig, die von unveränderter Farbfrische bestimmte Bildwirkung indes praktisch nicht beeinträchtigend. Vom früheren Unterlagekarton ganz schwach durchgeschlagene Stockflecken bis auf einen nur rückseits wahrnehmbar. – Solchermaßen ausgearbeitete Originale in Verbindung mit einer Graphik zählen auch im Ridinger-Œuvre zu den größten Seltenheiten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.450 / Preis auf Anfrage

Loups au carnage, Les. In Berglandschaft von Wölfen überfallene Herde Schafe und Ziegen. Getönter Holzstich von Jules Huyot (Toulouse 1841 – Eaubonne 1921) nach Jules Gélibert (Bagnères-de-Bigorre/Hautes-Pyrénées 1834 – Capbreton/Landes 1916). Ca. 1870. Signiert. 22 x 32 cm.

Thieme-Becker XIII, 365; AKL LI, 198 f.: „(Gélibert malt) fast ausschließlich realistische Tier- und Jagd-Darstellungen, die sich auf das Hauptmotiv konzentrieren“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 6.149 / EUR  118. (c. US$ 131.) + Versand

– – Dasselbe in Abdruck ohne Tonplatte von 1873 auf leichterem Papier mit Seiten-Paginierung „37“, doch gleichfalls ohne Rückseitentext. 22,5 x 31,8 cm.

Angebots-Nr. 11.222 / EUR  91. (c. US$ 101.) + Versand


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(Sign. L. B., October 18, 2007)