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Das  Schulexamen

The Examination of a Village School. Großer Tag in der Landschule. Während die übrige Klasse sich ihren Schiefertafeln widmet oder Kurzweil treibt, stehen auf erhöhtem Podest je zwei Jungen und Mädchen vor ihrem Richter. Doch Prüflinge wie Lehrer scheinen miteinander zufrieden zu sein und brauchen sich weder vor Schulrat noch vor der reichlich vertretenen Elternschaft zu schämen. Lithographie von A. Smith. Ca. 1830. Bezeichnet: A. Smith fec., bezeichnet wie oben. 47 x 56,7 cm.

Prächtiges , figurenreiches  großes  Blatt  in sehr schönem Druck von kontrastreichem Hell-Dunkel. Einige dünnere Stellen im leichten Karton vorwiegend im breiten weißen Rand. In letzterem auch eine ergänzte kleine Fehlstelle im Papier sowie zwei hinterlegte kleine Einrisse.

Selten  +  gesucht ,

Examination of a Village School

wie  alle  Schulblätter , schon  gar  so  schönen  Formates .

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Lehrer  schnauben  Dich  an

Thomas Landseer (1795 London 1880). Schulischer Alltag. Der Lehrer mit dem Federkiel hinter dem Ohr und – schlimmer – der Rute in der Rechten, einem kleinen Bösewicht zu Leibe rückend. Beide als menschlich gekleidete Affen. Radierung. (1827/28.) Monogrammiert. 20,2 x 16,5 cm.

Rümann, Illustrierte Buch des 19. Jhdts., SS. 99 ff. + Abbildung; Nagler, Monogramm., 754 (ähnlich) + Künstlerlex. 1; Thieme-Becker XXII, 305. – Auf besonders breitrandigem, schwerem Papier. – Im weißen Rand ganz schwach stockfleckig.

Thematisch  wie  künstlerisch  sehr  beachtliche  Arbeit  aus den „Monkeyana“, einem der nur wenigen frühen und somit typischen Werke Landseers:

„Bewundernswert  ist  die  geistige  Beherrschung  des  Stoffes“.

Ab 1827 geschaffen, erschienen die einschließlich Titel insgesamt 25 mit Untertexten aus Klassikern versehenen Radierungen lieferungsweise 1828 in drei Ausgaben: Normalausgabe in Quart, Ausgabe auf größerem Papier in groß-4° sowie als Ausgabe mit Zustandsdrucken, gleichfalls in groß-4°. Daneben Exemplare auf aufgewalztem China.

Vorliegender  schöner  Abdruck  entstammt einem mit Zustandsdrucken durchsetzten Exemplar der besseren Ausgabe auf großem Papier. – Mit dem Shakespeare-Vers:

Thomas Landseer, Schulischer Alltag

„ speak no more / I’ll not be made a soft & dull eyd fool

To shake the head relent, & sigh, & yield. “

Im übrigen qualifiziert bei Rümann u. a. :

„ Viel  bedeutender  war  Edwins  Bruder  Thomas  Landseer …

Technisch  sind  seine  Radierungen  meisterlich … “.

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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Rahmenswürdige  Schulzeugnisse

Schulzeugnis für Joseph BürgerZeugnis für Jacob Grübl

Deutsche Schulzeugnisse aus dem böhmischen Raum von 1818-1834. Vier ganz handschriftlich, drei ausgefüllte Vordrucke. Unterzeichnet, teilweise sowohl als auch, von Schullehrer und Pfarrer. Eines der fünf rotgesiegelten mit den Siegeln beider, eines mit Papiersiegel, eines ohne Siegel ausgefertigt. Folioformatig, davon drei auf Doppelbögen. Preise zwischen EUR 98 und 148 (c. US$ 107-161). – Abgesehen von Faltspur(en), wie üblich, praktisch tadellos erhalten und

sehr  rahmungswirksam  da  sämtlichs  einseitig  beschrieben .

» Bildet das Volk ,

um das Vaterland zu retten ,

und mit demselben rettet ihr die Freiheit «

Joseph Meyer

Meyers Universum, 1855

Rechnerin, Die. Am häuslichen Ofen sitzendes Mädchen, die Tafel an sich gedrückt und über eine Aufgabe nachdenkend. Stahlstich von Albert Henry Payne (London 1812 – Leipzig 1902) nach Adolf Sehl. Ca. 1840. Signiert, bezeichnet. 19,5 x 13,8 cm.

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Alexander Ver Huell (Doesburg 1822 – Arnheim 1897). Das Mathematik-Examen. Während der geometrischen Abiturprüfung weiß der Prüfling an der Tafel nicht recht weiter. Kolor. Lithographie. 15,6 x 22 cm.

Der 5,5-7 cm breite weiße Rand und rückseits stark stockig, doch das Bild selbst hiervon unberührt und die Ränder vom rahmengerechten säurefreien Schrägschnitt-Passepartout verdeckt.

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Schülerfreundlichkeit  vor  284  Jahren

seitens  des  Weißenfelser  Gymnasialdirektors

Reineccius, Christianus. Janua Hebraeae linguae veteris Testamenti in qua totius Codicis Hebraei Vocabula una cum radicibus & grammatica vocum difficiliorum analysi comparent … Acc. una cum grammatica lexicon hebraeo-chaldaicum. 3., verm. und verb. Aufl. Leipzig, Sumpt. Haered. Lanchisianorum, 1733. Titel, 2 Bll. Vorwort + Inhalt, 1112 SS. Mit Titelkupfer. – Angebunden: Derselbe. Grammatica Hebraeo-Chaldaica ex Cl. Wasmuthi Hebraismo restituto & D. Optii Chaldaismo harmonice adornata & Cum utriusque linguae par digmatibus nominum & verborum tam perfectorum quam imperfectorum, … etc. 3. Aufl. Ebda. 1733. 128 SS. 1 gestoch. Tab.-Taf. Kl.-8°. Altersfleckiger Perg.-Bd. d. Zt.

Christianus Reineccius, Janua Hebraeae linguae veteris Testamenti

ADB XXVIII, 15 ff., 3; Jöcher X, 1671. – Erster Titel in Rot + Schwarz. – Ad I:

„ Seine früheste Arbeit … erschien 1704. Sie hatte großen Erfolg, weniger weil sie eine so vortreffliche Leistung gewesen wäre, als

weil  sie  der  menschl.  Schwäche

auf  dieselbe  gefällige  Art  entgegenkam ,

welche  noch  jetzt  diesem  Industriezweige  zur  Blüthe  verhilft .

Er hatte alle Worte und Formen aufs Genaueste analysiert … d. h. also, er nahm ihnen die Mühe ab, die Formenerklärung zu suchen und den Sinn selbständig zu finden. Kein Wunder, daß das Buch acht Auflagen erlebte “

(ADB). Die letzte 1788. – Ad II: erschien erstmals 1731.

Reineccius (Großmühlingen, Anhalt-Zerbst, 1668 – 1752) las seit 1700 als Privatdozent an der Universität Leipzig alte Sprachen, Theologie und Philosophie und versah von 1721-1743 das Rektorat des Weißenfelser Gymnasiums. „Seine wissenschaftliche Thätigkeit concentrierte sich um die Bibel, vorzugsweise das alte Testament, dessen Text und Sprache er festzustellen und besser zu verstehen suchte.“ Die vorleipziger Stationen ausführlich bei Jöcher verzeichnet.

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Edouard Giradet, Rough Play

Girardet, Edouard-Henri (Neuchâtel 1819 – Versailles 1880) oder Eugéne-Alexis (1853 Paris 1907). Rough Play. „The playful children just let loose from school.“ Vier Jungs, die Horde einer Mädchenschule mit Schneebällen traktierend, indes eines der Mädchen sie von rückseits überfällt und eine andere weiter hinten handgemein wird. Über allem die mit dem Stock drohende Direktorin. Vorn im Schnee diverse Schulutensilien. Lasiert kolor. Lithographie bei Kronheim & Co. Signiert, bezeichnet. 15,8 x 21,9 cm. – Auf festem, etwas gebräuntem Papier. Rückseits leicht stockig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.841 / EUR  65. (c. US$ 71.) + Versand

Instrumens de Mathématiques. 6 (3 doppelblattgroße) Blatt Darstellungen mathematischer Instrumente in Kupferstich von Robert Benard (Paris 1724 – nach 1777, recte wohl eher ca. 1786) aus der Quartausgabe der berühmten Enzyklopädie von Diderot und d’Alembert. (1784.) Signiert, bezeichnet. Ca. 24 x 18 bzw. 25 x 36 cm.

Instrumens de Mathématiques

Linker Seitenrand der Einzeltafeln infolge früherer Heftung unter Fortfall der Plattenkante, doch Wahrung des Plattenrandes selbst, beschnitten. Die breiten weißen Büttenrände stellenweise etwas wasserspurig. – Neben reizvoller Werkstattansicht Darstellung der zahllosen Einzelteile bezüglich Material und Maschinen.

Angebots-Nr. 14.584 / EUR  99. (c. US$ 108.) + Versand

Friedrich Löhmann. Tafeln der Rechnungsmünzen oder Verwandlung, Eintheilung, Gewicht und wahrer Werth derjenigen Münzen, nach welchen sowohl bei öffentl. Cassen, als im Handel gerechnet wird; nicht allein der Länder und Handelsplätze in Europa, sondern auch der für den europäischen Handel wichtigen Orte der übrigen Welttheile; mit 46656 … berechneten Resultaten, von Einem bis mit einer Million Stück … Leipzig, Joh. Ambr. Barth, 1826. 4°. XVI, 482 SS. incl. 6 Faltbll. OBrosch.

Tafeln zur Verwandlung des Längen- und Hohl-Masses, so wie der Gewichte und der Rechnungsmünzen … IV. – Dt.-franz. Paralleltext. – Eingangsblätter wasserrandig, doch schon zu Beginn des Hauptteils (S. 7) kaum noch bemerkbar, desgleichen die letzten 5-6 Bll. in der Bindung. Verschiedene kleinere Einrisse im weißen Rand eingangs und gegen Ende teils vorsorglich säurefrei hinterlegt. Der Umschlag namentlich im unteren Bereich des Vorderdeckels sowie des Rückens etwas zeitspurig, doch nicht unproper und unbeschadet dessen  schönes , frisches  Exemplar  dieser  zumal  im  originalen  Interims-Umschlag  seltenen  Publikation .

Angebots-Nr. 12.182 / EUR  373. / export price EUR  354. (c. US$ 386.) + Versand


„ sehr herzlich für die sehr unkomplizierte Kaufabwicklung dankend, möchte ich Ihnen mitteilen, dass auf meinem Konto bereits der entsprechende Betrag eingegangen ist.
Mit besten Grüßen und guten Wünschen für ein sehr angenehmes, erholsames Wochenende “

(Frau U. K., 19. August 2011)