English

» Das Theater ist nicht nur der Punkt, wo sich alle Künste treffen.
Er ist ebenso die Rückkehr der Kunst ins Leben. «

Oscar Wilde

OPER  +  THEATER

in  ihrer  Erlebnisfülle

im  18. , 19.  +  20.  Jahrhundert

„ So wie der Künstler, wo er rühren soll, nicht selber gerührt werden darf, so darf auch der Zuschauer, will er die theatralische Wirkung kosten, diese niemals als Wirklichkeit ansehen, soll nicht der künstlerische Genuss zur menschlichen Teilnahme herabsinken. Der Darsteller spiele – er erlebe nicht. Der Zuschauer bleibe ungläubig und dadurch ungehindert im geistigen Empfangen und Feinschmecken “

(Ferruccio Busoni im Zitat Wolfgang Sandner’s zu Kurt Weill, FAZ 4. 3. 2000)

 

Die  City  lag  ihr  zu  Füßen  —

Polly  Peachum !!

Hogarth, William (1697 London 1764). Miss (Lavinia) Fenton , spätere Herzogin von Bolton, die originale Polly Peachum von Gay’s Beggar’s Opera. Brustporträt in Oval nach links. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt . / T. Cook sculp. / Published by Longman, Hurst, Rees & Orme, May 1st. 1807., ansonsten wie vor. Bildgröße 14,2 x 10,8 cm.

William Hogarth, Miss Lavinia Fenton, spätere Herzogin von Bolton, die originale Polly Peachum von Gay's Beggar's Opera

Hogarth-Katalog der Tate Gallery, 1971/72, 109 mit Abb. (Öl, ca. 1740). – Die unsagbar gefeierte Polly in John Rich’s 1728er Uraufführung von John Gay’s Bettler-Oper (man gedenke im übrigen der exakt 200 Jahre späteren Uraufführung von Brecht’s Dreigroschen-Oper) am Theatre in Lincoln’s-Inn Fields. Noch gleichen Jahres setzte der Herzog von Bolton der Fenton (1708-1760) eine geradezu königliche Appanage aus und bei Tode seiner Herzogin 1751 wurde sie seine Frau. Bis hin zum Ausdruck ihrer Augen stimmte an ihr alles überein und ließen Schönheit und Kraft ihrer Stimme eine Polly aufs Parkett singen, die das Publikum jubeln und die Suitiers ihr nachhecheln ließ.

Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), hat anstehendes Bildnis aber wohl erstmals in seiner seiner Folio-Ausgabe folgenden kleinen Ausgabe der Jahre 1806/09 verarbeitet. – Innerhalb des namentlich dreiseits im Außenbereich schwach gebräunten breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 15.328 / EUR  98. (c. US$ 106.) + Versand

Brecht – Sinn und Form. Beiträge zur Literatur. Hrsg. v. d. Dt. Akademie der Künste. Zweites Sonderheft Bertolt Brecht. Berlin (1957.) Gr.-8°. 628 SS. OHlwd.-Bd. m. Rückenschildchen.

Enthält  neben Walter Nubel’s unverändert maßgeblicher Brecht-Bibliographie (SS. 481-623) und Erstdrucken theaterbezogene Beiträge wie

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Erstdruck) – An Helene Weigel zum 1. 5. 1950 – Bentley, Die Theaterkunst Brechts – Chiarini, Lessing und Brecht – Augsburger Theaterkritiken (Erstdruck) –  Ihering, Kritiken aus den 20er Jahren – Benjamin, Ein Familiendrama auf dem epischen Theater – Einige Irrtümer über die Spielweise des Berliner Ensembles – Rülicke, Leben des Galilei – Berlau, Poesie der Regie – Wirth, Über die stereometrische Struktur der Brechtschen Stücke – Die Geschäfte des Herrn Julius Cäsar (Erstdruck) – Stimmen der Deutschen Bühne zum Tode Brechts (Erstdruck) – Dreizehn Bühnentechniker erzählen.

Angebots-Nr. 11.495 / EUR  95. (c. US$ 103.) + Versand

Beethoven – (Seyfried, Ignaz Ritter von, Dirigent, Komponist und musikalischer Schriftsteller, 1776 Wien 1841). Gefährte schon der frühen Jahre – „Biographische Notitzen (über Ludwig von Beethoven)“. Verkleinerte Wiedergabe + Transkription des 1831 entstandenen und der Musikologin B. von Seyfried vorgelegenen autographen Manuskriptes. Bonn, Niemeyer, 1990. 12 unnum. Bll. Mit 13 (12 ganzseit.) Abbildungen. OHeftung. mit wiederholter Porträt-Vignette auf Umschlag (dieser in Rot + Schwarz).

Erstmalige vollständige Veröffentlichung der Manuskriptfassung

als  der  abweichenden  Urschrift

dieser zweitfrühesten ausführlicheren Quelle der Beethoven-Biographie mit der im Druck (im Anhang zu L. v. B. Studien im Generalbasse, Wien 1832) fehlenden höchst importanten Passage bezüglich des generösen Geldgeschenkes der London Philharmonic Society, das B. auf seinem Sterbelager vor Dankbarkeit so unsagbar erschütterte. Wie auch mit Abweichung zum von B. selbst übernommenen Geburtstag eingangs und am hier mit „(Nun wird eingeschaltet der Vorbericht zum Miserere.)“, gefolgt von Nennung der Beilage I. als der Totenrede Grillparzer’s, abbrechenden Schluß. Im übrigen der authentische Bericht dessen, der von frühester Wiener Zeit an dabeigewesen ist. Bei den literaturberühmten Ringkämpfen mit Wölfl am Pianoforte im Hause Wetzlar,

beim  Fiasko  der  FIDELIO-Premiere

am 20. November 1805, deren Orchesterproben er geleitet hatte und dessen 3. Leonoren-Ouvertüre er im zweiten Anlauf am 28. (29.?) März + 10. April 1806 er dirigiert haben dürfte. Und zur Totenmesse schrieb er die Choralmusik.

Anforderungs-Nr. 13.097 / Schutzgebühr  EUR  15. (c. US$ 16.) + Versand

– – – – Vorgenanntes Manuskript selbst, in Fortsetzung erweitert durch das Kern-Manuskript der Charakterzüge und Anekdoten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.767 / Preis auf Anfrage

Seyfried, Bettina von. Ignaz Ritter von Seyfried. Thematisch-Bibliographisches Verzeichnis. Aspekte der Biographie und des Werkes. 1990. Gr.-8°. 589, 3 SS. Mit Portrait + zahlr. Notenabb. OBrosch. – EUROPÄISCHE HOCHSCHULSCHRIFTEN XXXVI (Musikwissenschaften), 32. – Typoskriptdruck der Dissertation von 1983, gewidmet ihren „Eltern und Leonore“.

Angebots-Nr. 29.024 / EUR  90,95. / export price EUR  85. (c. US$ 92.) + Versand

Charlotte Birch-PfeifferHermann HendrichsTherese Döllinger

Birch-Pfeiffer – Romeo und Julia. Charlotte Birch-Pfeiffer als Amme der Julia in Shakespeares Trauerspiel am Kgl. Schauspielhaus, Berlin. Mit Tonplatte gedr. lasiert kolor. Lithographie nach einer Photographie von R. Marowsky bei Louis Veit, Bln. (1859/60.) Bezeichnet. 23 x 14,8 cm. – Blatt 28 der Lipperheide-Suite Ucd 19 auf leichtem Karton.

Angebots-Nr. 6.500 / EUR  50. (c. US$ 54.) + Versand

Döllinger – Rast, Auf der hohen. Therese Döllinger als Bärbchen in Gustav Griepenkerls Schauspiel am Kgl. Schauspielhaus, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 46.

Angebots-Nr. 15.392 / EUR  78. (c. US$ 84.) + Versand

Hendrichs – Demetrius. Hermann Hendrichs als Demetrius in F. Gustav Kühnes Tragödie nach Schillers Entwurf am Kgl. Schauspielhaus, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 25.

Angebots-Nr. 6.499 / EUR  50. (c. US$ 54.) + Versand

Louis JuliusWilhelm Kaiser

Julius – König, Wie geht’s dem? Louis Julius als Blücher in Arthur Müller’s Schauspiel am Friedrich Wilhelmstädtischen Theater, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 36.

Angebots-Nr. 15.390 / EUR  98. (c. US$ 106.) + Versand

Kaiser – Mondecaus. Wilhelm Kaiser als Richelieu in A. E. Brachvogel’s Trauerspiel am Kgl. Schauspielhaus, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 45 der Folge.

Angebots-Nr. 15.388 / EUR  148. (c. US$ 160.) + Versand

Mittell – Küchenroman, Ein. Carl Mittell als Ferenz in W. Kläger’s Lebensbild am Wallner’s Theater, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 29.

Angebots-Nr. 15.391 / EUR  78. (c. US$ 84.) + Versand

Theodor ReuscheCarl Porth

Porth – Maria. Carl Porth als Papst Gregor V. in J. L. Klein’s Trauerspiel am Kgl. Schauspielhaus, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 34 der Folge.

Angebots-Nr. 15.389 / EUR  98. (c. US$ 106.) + Versand

Reusche – Leut’, Einer von uns’re. Theodor Reusche als Jsak Stern in O. F. Bergs Posse am Wallner’s Theater, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 32.

Angebots-Nr. 6.502 / EUR  50. (c. US$ 54.) + Versand

Wollrabe – Helmerding – Tänzer, Ein alter. Amalie Wollrabe und Carl Helmerding als Tanzpaar Ninette und Girard im 1. Akt von L. Günthers Posse am Wallner-Theater, Berlin. Lasiert kolorierte Lithographie wie vor, Blatt 47.

Angebots-Nr. 6.503 / EUR  60. (c. US$ 65.) + Versand

Ein  Schwein  und  ein  Hühnchen

Newton, Richard (um 1777 – London 1798). Which Way Shall I Turn Me. Hochwürden in arger Bedrängnis: Zur Rechten das gewohnte dampfende Spanferkel nebst Bouteille, zur Linken aber, einladend auf dem Sofa hingestreckt, eine jugendliche Schöne voller Reize. Kupferstich im Original-Kolorit, teilweise in Punktiermanier, bei William Holland in London. Bezeichnet: Richard Newton del / London, Pub. July 1. 1794 by Willm. Holland, No. 50, Oxford Street., ansonsten wie vor bzw. unten. 24,8 x 31,2 cm.

Mit Untertext: „In Holland’s Exhibition Rooms, may be seen the largest Collections of Humorous Prints in Europe. – Admittance 1. Shill.“. – Rückseits einzelne Farbflecke sowie Kantenklebung von früherer Rahmung. – Gelungenes Blatt, in der Rolle von

Macheath  zwischen  Polly  +  Lucy

– der Titel ist dem dritten Akt von John Gays Beggars Opera entnommen –

Richard Newton, Which Way Shall I Turn Me

die  doppelte  Fleischeslust  des  Klerus  parodierend .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.501 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 750.) + Versand

Zwischenspiel

Die  Bühnenwelt  des

WILLIAM  HOGARTH

1697  London  1764

(John) Rich’s Triumphant Entry. Des großen Mimen und seiner Truppe Umzug von Lincoln’s Inn Fields Theatre ins Covent Garden unter dem Banner „Rich for ever“, dem eine Uhrenbeischrift entgegenhält „Sic Transit Gloria Mundi“. Er selbst, im Fell des berühmten Hundes aus Perseus und Andromeda, nebst Gattin im von Satyren gezogenen und von einem Harlekin gelenkten Wagen an der Spitze. Den Beschluß bildet der Requisitenkarren. Kupferstich. Bezeichnet: WHO’TH (?) SCULP. (im Bild unten links), Titel wie vor. 20,7 x 35,3 cm.

Abdruck auf starkem Papier von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“, geschätzt auch schon von zeitgenössischen Sammlern vom Range etwa eines A. T. Stewart [Catalog of the Stewart Collection, New York 1887, 1221, „fine plates“]). – Oben im Plattenrand geschnitten.

Angebots-Nr. 7.884 / EUR  176. (c. US$ 190.) + Versand

– – – Dasselbe in Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Rich’s Triumphal Entry. / Hogarth pinx. / T. Cook sculp. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Nov. 1st. 1809.  Bildgröße 11,5 x 18,5 cm.

Cook’s kleinere Wiederholung. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, dessen Außenpartien zweiseits etwas braunfleckig sind.

Angebots-Nr. 8.915 / EUR  135. (c. US$ 146.) + Versand

Dreigroschenoper

Premiere  vor  290  Jahren

Beggars Opera. John Gay’s unsterblich gebliebene Bettler-Oper – Act III, Scene 11 – in John Rich’s Uraufführung von 1728 vor ausverkauftem Hause. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Design’d by W. Hogarth. / Engrav’d by T. Cook., Titel wie vor. 24,8 x 28 cm.

Mit Untertext :

William Hogarth, Beggars Opera

„ Brittons  attend  –  view  this  harmonious  Stage
And  listen  to  those  notes  which  charm  the  age
Thus  shall  your  tastes  in  Sounds & Sense  be  shown
And  Beggars  Op’ras  ever  be  your  own. “

„ In the former, all the characters are drawn with the heads of different animals: as Polly with a cat’s; Lucy with a sow’s; Macheath with that of an ass; Lockit and Mr. and Mrs. Peachum with those of an ox, a dog, and an owl. In the latter, several Noblemen appear conducting the chief Female Singer forward on the Stage … Harmony, flying in the air, turn her back on the English Playhouse, and hastens toward the Rival Theatre. Musicians stand in front of the former … “

(Nichols).

Im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben in dessen Ursprungsformat. Cook „machte sich auch einen Namen als H.-Stecher“ (Thieme-Becker). – Unten innerhalb des breiten Plattenrandes geschnitten, im breiten oberen zwei schwache Wasserränder. – Siehe auch  „The Enraged Musician“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.581 / EUR  240. (c. US$ 259.) + Versand

– – Dasselbe. Cook’s gemeinsam mit seinem Sohn gestochene kleinere Wiederholung. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, May 1st. 1808., Titel wie oben. Bildgröße 13,9 x 17,4 cm.

Spiegelbildlich gegenüber Cook’s großer Erstfassung, wie auch der Hogarth’s. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten. Dieser zweiseits in den Außenpartien etwas gebräunt.

Angebots-Nr. 8.916 / EUR  146. (c. US$ 158.) + Versand

– – Dasselbe in Hogarth’s Eigenstich. Bezeichnet: Design’d by W. Hogarth., Titel + Untertext wie oben. 25 x 28 cm.

Heath-Abdruck wie oben. – Als Halbformat unten innerhalb des breiten Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 7.837 / EUR  176. (c. US$ 190.) + Versand

„ Possibly  the  Most  Original  Actor

of  the  Eighteenth  Century “

Garrick in der Rolle Richard des Dritten. Hier „The tent scene, Act V, Scene 3, which was especially praised“ – der im Zelt aus seinem Traum hochschreckende König. Zur Linken das eigene Zeltlager und das Richmond’s, „so daß eine Schlacht unvermeidlich ist“. Stahlstich. Um 1840. Bezeichnet: Mr Garrick in the Character of Richard the Third. / Shakespear (sic!) Act 5, Scene 7 (sic!, recte 3), ansonsten wie vor. 14,3 x 16,9 cm.

Seitenrichtig zu Hogarth’s Öl von ca. 1745 (H. Cat. Tate Gallery 1971/72, 123 m. Abb.). – Unten unter Anschnitt der dritten Textzeile geschnitten.

„ Dieses Bild wurde durch das erste Auftreten des britischen Roscius in der Rolle Richard’s III. auf dem Theater von Goodman’sfield (Lincoln Inn Fields) im Jahre 1741 veranlaßt, wodurch sich jener berühmte Schauspieler in der Art Bahn gebrochen hat, daß er vom ersten Augenblicke an bei der Nation die vollkommenste Anerkennung fand … Garrick hat die englische Bühne umgestaltet, und übt auch noch jetzt durch die Tradition seine Wirksamkeit, da sein Verfahren, die Charaktere Shakespeare’s darzustellen, von Geschlecht zu Geschlecht den Schauspielern überliefert wurde … Der ganze Leib (hier), vom Scheitel bis zu den Fußzehen, ist durch die Schrecken der andern Welt krampfhaft bewegt … “

(Lichtenberg). Und Schiller in seinem 1787er Der Geisterseher :

„ Wie? … die Zuckungen, die Ohnmacht, der ganze klägliche Zustand dieses Menschen … alles dieses wäre nur eine eingelernte Rolle gewesen? Zugegeben … so kann die Kunst des Akteurs doch nicht über die Organe seines Lebens gebieten. “ „ Was das anbetrifft, Freund — Ich habe Richard den Dritten von Garrick gesehen — “

Und „The design follows Le Brun’s ‚Tent of Darius‘“, so Lawrence Gowing im Katalog der Tate Gallery. Aufmerksam machend auch, daß der für das Öl empfangene Gegenwert von 200 £ „paid by Mr Duncombe, who commissioned the picture, remained a matter of pride to the painter“. Stütze hierfür dürfte nicht zuletzt jener reizvolle Brief des Meisters vom 21. Oct. 1746 über die „Proportions of Garrick and Quin“ sein, in dem er diese hübsche Summe mit den Worten begründet

„ … sold … on account of its Likeness which was the reason it was call’d Mr Garrick … & not any body else “.

David Garrick’s (Heresford 1716 – bei London 1779) Beginning datiert aus eben jenem Jahre, zunächst in Ipswich, dann gleich siehe oben. 1746 ging er ans Covent Garden, 1747 kaufte er mit Lacy das Drury Lane, wo er sich bemühte, „namentlich den Geschmack an Shakespeares Dichtungen wieder zu erwecken“ (Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl.). 1776 zog er sich zurück. Beigesetzt wurde er in Westminster Abbey am Fuße des Denkmal Shakespeare’s. Er selbst schrieb 27 Lustspiele (siehe hierzu „The Farmer’s Return“). Und auch die Grabinschrift Hogarth’s. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.816 / EUR  50. (c. US$ 54.) + Versand

Garrick  ist  der  Größte

Fac Simile of the Proportions of Garrick and Quin. Die beiden, jeweils zweifach, skizziert an der Meßlatte, davon das jeweils außenstehende Doppel bezeichnet mit „a very short proportion“ (Quin) bzw. „a very tall proportion“. Innerhalb eines eigenh. Briefes vom 21. Oct. 1746. Kupferstich-Facsimile von Thomas Cook. Bezeichnet: From the Original in the Collection of J. P. Kemble Esqr. / T. Cook sc. / Published by Longmann, Hurst (ganz schwach), Rees, & Orme, Novr. 1st. 1808., Titel wie vor. 25 x 35 cm.

„ To G H (?) to be left at the Post office at Norwich / HO (?), Siegel / Sr / If the exact Figure of Mr Quin, were to be reduced to the size of the print of Mr Garrick it would seem to be the shortest man of the two, because Mr Garrick is of a taller proportion. / examples … / Let these figures be doubled down so as to be seen but one at once, than let it be ask’d which represents the tallest man. Yours W H. “

Und linksseits oberhalb der Adresse :

„ The Picture from whom the Print in question was taken, was Painted from Mr Garrick big as the life, & was sold for two hundred pounds on account of its Likeness which was the reason it was call’d Mr Garrick in the Character of Richard the 3d – & not any body else “

Letzter Absatz bezieht sich auf Hogarth’s besagtes Öl von ca. 1745, jetzt in der Walker Art Gallery, Liverpool (Hogarth-Katalog der Tate Gallery, 1971/72, 123 mit Abb.; „Portraiture and the theatre as a basis for history painting on the grand scale“). Nach diesem dann gedachter Stich, von Hogarth im Juli 1746 gemeinsam mit C. Grignon gefertigt (H.-Katalog Zürich, 1983, 73 m. Abb.; siehe die vorstehende Pos. 7.816).

Zu Hogarth’s im Brief zum Ausdruck kommender Stolz ob der guten Bezahlung des Öls heißt es im Tate Katalog :

„ The price of £ 200 paid by Mr Duncombe, who commissioned the picture, remained a matter of pride to the painter. “

Sehr selten. – Drei vertikale Falten innerhalb des Stiches, zudem rechts ab weißem Plattenrand mehrfach schwach faltig. Unter Glas nur noch bedingt freudemindernd. – Der weiße Oberrand schwach braunstreifig und gesamthaft nicht absolut frisch.

Angebots-Nr. 14.094 / EUR  118. (c. US$ 127.) + Versand

Ein  Bein

durchwandert  die  Kunsthistorie

von  Bruegel  via  Hogarth  zu  Goya

und  ist  hier  zugleich  ein  Beinchen

im  kleinen  Beginning

des  Haymarket  Theatre

Southwark Fair. Der Jahrmarkt zu London mit seinem volkreichen Treiben. Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Designed by Wm. Hogarth / Engraved by T. Cook / Published April 1st. 1796, by G. G. & J. Robinson, Paternoster Row, London., Titel wie vor. 37,4 x 47,5 cm.

Hogarth-Katalog Tate Gallery, 1971/72, 74 (das 1733er Öl) nebst Abb.; H.-Katalog Zürich, 1983, 20 (H.s spiegelbildlicher 1734er Stich) nebst Abb. – Als Subskriptionsbeleg diente beziehungsreich „The Laughing Audience“ (siehe unten).

Die  zweitälteste  Darstellung

der Ausstellung „Hereinspaziert, hereinspaziert – Jahrmarkts-Graphik aus drei Jahrhunderten“ der Puppentheater-Sammlung München von 1975/76. Siehe Nr. 2 des Ausstellungskataloges nebst doppelblattgroßer Abbildung Seiten 52/53.

„ Dieses erste Blatt Hogarths von größerer Bedeutung, dem er auch selbst noch später Werth beilegte, gibt die Darstellung einer jener Jahrmärkte, welche im Beginne der neueren Zeit in England für den Handel noch von Wichtigkeit waren, allein schon in der letzten Hälfte des 17. Jhdts. nur noch als Veranlassung zu Belustigungen der unteren Volksclassen dienten, welcher bei solchen Gelegenheiten gewöhnlich zu sein pflegt.

„ Aber es fehlt auch nicht an der Tragödie … besonders im Vordergrunde bei ‚Bayazet’s  Fall‘ (siehe unten), einem damals auf den Nationaltheatern berühmten Helden … übrigens von Cibber und Bullock dargestellt …, von einer Gesellschaft, deren Verhältniß ein oben hängendes (köstlichst illustriertes) Schild mit der Überschrift:

The  Stage  Mutiny

( die  Schauspieler-Empörung  von  Drury  Lane

mit  Theophilus  Cibber

an  der  Spitze , woraus  sich  das  Haymarket  Theatre  bildete )

noch näher erläutert …

„ An einer großen Bude … werden dramatische Darstellungen durch Comödienzettel versprochen und auch ausgeführt … Ein heroisches Stück ist ebenfalls in der Vorstellung begriffen, die Belagerung von Troja …

„ Die Hauptsache auf dem Blatte bildet natürlich der Volkshaufe. Auch hier ist eine Schauspielertruppe bemerkbar, die ihre Leistungen zuvor unter Trommelschlag und Trompetenschall bekannt macht. Die Trommel wird von einer Schönen gerührt … (Diese) soll das Portrait einer Künstlerin aus einer ähnlichen Schauspielergesellschaft sein. Wie erzählt wird, hatte sich Hogarth einst auf einem Jahrmarkt von Southwark unter die Menge gemischt, und sah, wie eine hübsche Straßencomödiantin von ihrem Director mißhandelt wurde. Der Anblick war ihm so fatal, daß er dem Director sogleich eine Lection der Galanterie mit der Reitgerte gab. Das Mädchen aber gefiel ihm so sehr, daß er sie abzeichnete und später auf diesem Bilde anbrachte “

(Lichtenberg).

Kunsthistorischer  Nabel

indessen ist der eigene Sturz des „The Fall of Bajazet“ ungewollt life darbietenden zukünftigen Haymarket-Ensembles von seiner erhaben oberhalb der Menge etablierten Bretterbühne, die sich nun ins Angebot eines Porzellanladens mischt. Und dabei symbolträchtig Bein zeigt. In diesem Falle das einer Schönen. Ein Bein mit Vergangenheit und Zukunft. Denn

William Hogarth, Southwark Fair

„ The actress’s flailing legs among the timbers of the stage … recall Bruegel’s ‚(Sturz des Ikarus)‘ (rather than the work by Coypel which is sometimes suggested.)

This  passage  in  the  ‚Southwark  Fair‘

… may have suggested the similar detail in Plate 30 of Goya’s ‚Disaster of War‘ “

(Lawrence Gowing im Katalog der Tate Gallery).

Herrlicher  Abdruck  von  schönstem  Hell-Dunkel

dieses unwiederholbaren Blattes, seitengleich zum H.-Stich. auf festem Papier. – Im breiten weißen Rand rechts oben ganz schwacher Wasserstreifen.

Angebots-Nr. 7.555 / EUR  614. / export price EUR  583. (c. US$ 630.) + Versand

– – – Dasselbe in Cook’s kleinerer Wiederholung, seitengleich zum Öl. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, July 1st. 1807., Titel wie oben. Bildgröße 14 x 17 cm.

Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, der zwei-, bedingt dreiseits in seinen Außenpartien schwach braunfleckig ist.

Angebots-Nr. 8.925 / EUR  151. (c. US$ 163.) + Versand

William Hogarth, Laughing Audience (Riepenhausen)

The Laughing Audience. Das lachende Parterre während einer komischen Oper, „vielleicht Gay’s berühmte(r) oder berüchtigte(r) Beggar’s opera“, siehe oben. Im Vordergrund drei Orchester-Mitglieder. Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen (1765 Göttingen 1840, dortiger Univ.-Kupferstecher). 22 x 20 cm.

„ Eine  meisterhafte  Wiedergabe  aller  Abstufungen  des  Lachens “

(Thieme-Becker). – Diente ursprünglich als Subskriptionsbeleg für „Southwark Fair“ + „A Rake’s Progress“. – Siehe die Abbildungen der 1733er Hogarth-Radierung in den H.-Katalogen der Tate Gallery, 1971/72, Nr. 82 + des Kunsthauses Zürich, 1983, Nr. 22.

„ Der Beschauer kann in den dargestellten Gesichtern die vollkommenste Stufenfolge der Lustigkeit vorfinden … und außerdem auch den Ausdruck bemerken, welcher durch die Verschiedenheit des Alters bei der heitersten Stimmung bewirkt wird. Nur  ein  Gesicht bewahrt einen unerschütterlichen Ernst … vielleicht eine(s) Recensenten … “

(Lichtenberg).

Riepenhausen’s  Stiche  nach  Hogarth  ( „sehr schätzbar“ ) zählen zu seinem Hauptwerk und werden teilweise den Hogarth’schen Stichen vorgezogen. – Schöner  früher  Abdruck .

Angebots-Nr. 7.903 / EUR  95. (c. US$ 103.) + Versand

– – Dasselbe in Kupferstich von Carl Heinrich Rahl (Hoffenheim 1779 – Wien 1843). (1818/23.) 21 x 17,6.

Angebots-Nr. 5.945 / EUR  71. (c. US$ 77.) + Versand

– – Dasselbe in Lithographie um 1830. 23,7 x 15,5 cm. – Ausführlicher Untertext à la Lichtenberg in Deutsch.

Angebots-Nr. 5.947 / EUR  71. (c. US$ 77.) + Versand

– – Dasselbe in Stahlstich um 1840. 18,5 x 15,4 cm. – Die beiden Seitenränder auf Bildkante geschnitten.

Angebots-Nr. 7.737 / EUR  40. (c. US$ 43.) + Versand

William Hogarth, Enraged Musician (Cook)

The Enraged Musician. Der ob der Vielzahl der vor seinem Fenster agierenden Straßenhändler erzürnte italienische Geiger von Beggar’s Opera. Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Designed by Wm. Hogarth / Engraved by T. Cook / Published August 1st. 1797 by G. G. & J. Robinson Paternoster Row, London., sonst wie vor. 35,9 x 41,3 cm.

EINES  DER  SCHÖNSTEN  HOGARTH-SUJETS

mit  dem  Geiger  im  Fenster  und  der  Mischpoke  davor , doch  im  übrigen

„ den Stilstreit zwischen Händel und der Bettler-Oper (herabschraubend, denn:) der ‚ernste Musiker‘, von Marktschreiern gestört, gehört hier zum Ensemble der Beggar’s Opera “ (siehe oben)

(FAZ 26. 9. 1978 nebst Abbildung; siehe auch die des Hogarth-Katalogs Zürich, 1983, Nr. 41). So kündigt das Plakat am Fenster denn auch die 62. Aufführung an und nennt die Besetzung für Macheath (Mr. Tom Walker), Polly (Miss Lavinia Fenton) und Peachum (Mr. John Hippisley). Und passend darunter singt eine das Baby wiegende Dame The Ladies Fall. Ansonsten vereint „die lieblichsten der sogenannten London cries … “ (Lichtenberg). – Herrlicher  Abdruck  von  schönstem  Hell-Dunkel. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.707 / EUR  760. / export price EUR  722. (c. US$ 780.) + Versand

– – Dasselbe in Hogarth’s Eigenstich im Heath-Abdruck wie oben. Bezeichnet: Design’d, Engrav’d & Publish’d by Wm. Hogarth Novbr. the 30th. 1741. According to Act of Parliament, Titel wie oben. 36,4 x 40,8 cm.

Angebots-Nr. 14.708 / EUR  380. / export price EUR  361. (c. US$ 390.) + Versand

– – Dasselbe in Kupferstich von Carl Heinrich Rahl. (1818/23.) 19,8 x 22,8 cm.

Angebots-Nr. 14.710 / EUR  189. (c. US$ 204.) + Versand

– – Dasselbe in Kupferstich von Ernst Ludwig Riepenhausen. 19,4 x 26,5 cm. – Abdruck um 1820 auf leicht getöntem minderen Papier.

Angebots-Nr. 14.711 / EUR  189. (c. US$ 204.) + Versand

– – Dasselbe von Riepenhausen wie vor, doch um 1850 auf gutem festen Papier.

Angebots-Nr. 14.712 / EUR  240. (c. US$ 259.) + Versand

„ Evidently  suggested

by  Colley  Cibber’s  production  of

Henry VIII

at  Drury  Lane  on  26 October 1727. “

King Henry the Eigth & Anna Bullen (Boleyn). Henry bekennt der Hofdame seiner Gemahlin (1.) Katharina, diese zurückgesetzt auf dem Thron), seine Gefühle. Zur Rechten der allmächtige Kardinal + Erzbischof Thomas Wolsey. Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Design’d by Wm. Hogarth. / Engrav’d by T. Cook. / London Published by G & J Robinson Paternoster Row October 1 1801., Titel wie vor. 48 x 37,9 cm.

William Hogarth, Henry the Eighth + Anna Boleyn (Cook)

Die Arbeit verdankt ihre Entstehung Cibber’s 1727er Shakespeare-Aufführung im Drury Lane „although the print does not show any scene in the play“ (Cat. Tate Gallery). Thieme-Becker’s Annahme, der Stich gebe das verlorene Öl eines Dritten wieder, gilt als überholt, als jenes Bild umgekehrt als eine Hogarth bekannte Kopie des Stiches angesehen wird. Es hing bis in jene 40er Jahre in Vauxhall Gardens und wurde, was Horace Walpole verneinte, als eine Darstellung des Prince of Wales mit Harriet Vane gesehen. Eine Satire auf deren 1736er Eheschließung hatte auf Hogarth’s Komposition zurückgegriffen.

Herrlich kontrastreicher Druck des auch optisch wirkungsvollen großen Blattes. Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker). Und bewahrte als einziger unter den späteren Hogarth-Ausgaben dessen Ursprungsformat. – Zwei schwache Braunstreifen im breiten weißen Oberrand. Die rückseitige schwache Stockigkeit nicht ins Bild durchschlagend. Nur die Außenkanten zweier, bedingt dreier, Seiten leicht gebräunt. Stecknadelkopfdünne Stelle unsichtbar innerhalb der oberen Wandornamentik.

Angebots-Nr. 7.586 / EUR  271. / export price EUR  257. (c. US$ 278.) + Versand

– – Dasselbe in Cook’s gemeinsam mit seinem Sohn gestochener kleinerer Wiederholung. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, May 1st. 1806., Titel wie oben. 18,7 x 15,3 cm.

Spiegelbildlich gegenüber Cook’s obiger Erstfassung, die mit H.s Stich übereinstimmt. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten. Dieser dreiseits schwach braunfleckig.

Angebots-Nr. 8.918 / EUR  95. (c. US$ 103.) + Versand

– – Dasselbe in Hogarth’s Eigenstich von ca. 1728/29 im Heath-Abdruck wie oben, hier zusätzlich „Republished March 18th. 1828, by R. & E. Williamson, Engravers, & Printers, 14. Moore Place, New Bethlem, Lambeth, London“. Bezeichnet: Design’d & Engrav’d by Wm. Hogarth. / London, Printed for Robert Wilkinson, Cornhil, Carington Bowles in St. Pauls Church Yard & R. Sayer, in Fleet Street., ansonsten wie vor und Titel oben. 48,5 x 38,5 cm. – Abbildung des Erstzustands (mit Untertext) siehe Cat. Tate Gallery, 21.

Angebots-Nr. 7.860 / EUR  215. (c. US$ 232.) + Versand

A Just View of the British Stage, or three heads are better than one, Scene Newgate …. Requisitenreiches Szenarium mit den drei Akteuren im Mittelgrund auf der Bühne. Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Design’d by W. Hogarth / Engrav’d by T. Cook. / London Published by G. & J. Robinson Paternoster Row October 1st. 1802., Titel wie vor. 22,6 x 27,6 cm.

William Hogarth, Just View of the British Stage

Mit 4zeil. Untertext: „This Print Represents the Rehearsing a new Farce that will include (i. a. ?) two famous Entertainments Dr. Faustus & Harlequin Sheperd, to which will be added … Ben Johnsons Ghost …“ – Oben innerhalb des breiten Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 7.609 / EUR  197. (c. US$ 213.) + Versand

– – Dasselbe im Eigenstich (? Signatur gelöscht) Hogarth’s. Bezeichnet: Design’d by W. Hogarth / …, Titel + Untertext wie oben. – Schöner Abdruck der Heath-Ausgabe. – Oben innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 7.839 / EUR  176. (c. US$ 190.) + Versand

– – Dasselbe in Cook’s gemeinsam mit seinem Sohn gestochener kleiner Wiederholung unter Verzicht auf den Untertext. Bezeichnet: A Just View of the British Stage. / Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, July 1st. 1808.  Bildgröße 14,7 x 16,9 cm.

Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, der 3seits im Außenbereich etwas braunfleckig ist.

Angebots-Nr. 8.908 / EUR  107. (c. US$ 116.) + Versand

The Farmer’s Return. Der sich von seiner Familie verwöhnen lassende Farmer bei qualmender Pfeife am Kamin, indes die Hausfrau das Bier auf die Erde statt in den hingehaltenen Krug schüttet. Kupferstich von James I Basire (1730 London 1802). Bezeichnet: Wm. Hogarth delin. / James Basire. Sculp., Titel wie vor. 25,5 x 21,8 cm.

„ Von den drei Kupferstechern dieses Namens ist der älteste … der hervorragendste … Richtige Zeichnung und treue Grabstichelführung werden ihm nachgerühmt “

(Thieme-Becker). – Geschaffen als Frontispiz für ein eigenes kleines Bühnenstück des legendären Shakespeare-Mimen  Garrick . – Heath-Abdruck.

Angebots-Nr. 7.853 / EUR  118. (c. US$ 127.) + Versand

– – Dasselbe in Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, March 1st. 1807., Titel wie oben. Bildgröße 17,2 x 14,1 cm.

Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, der zweieinhalbseits in seiner Außenpartie schwach braunfleckig ist.

Angebots-Nr. 8.997 / EUR  81. (c. US$ 87.) + Versand

William Hogarth, Hymen and Cupid (Cook klein)

Hymen & Cupid. Eintrittskarte für das Maskenspiel „Alfred the Great“ 1748 in Cliveden House – dieses im Hintergrund – vor Prinz und Prinzessin of Wales gelegentlich des Geburtstages der letzteren. Rechteckig eingefaßter Kupferstich in Oval von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculp. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Aug. 1st. 1809., ansonsten wie vor. Bildgröße 14,1 x 16,8 cm. – Diente später als Subskriptionsbeleg für H.s Sigismunda. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, dessen Außenkanten zweiseits schwach braunfleckig sind.

Angebots-Nr. 9.025 / EUR  33. (c. US$ 36.) + Versand

William Hogarth, Masquerades and Operas (Cook)

Masquerades and Operas. Burlington-gate. Die verschiedenen der Academy of Arts vorgelagerten Etablissements. Zur Linken die eine Szene darstellende Reklamefahne einer Oper. Aus benachbartem Fenster bemüht sich ein Anpreiser, die zur Maskerade in den Nebeneingang drängenden Narren ins eigene Haus zu locken. Größter Andrang indes auf der gegenüberliegenden Seite, wo, gleich vorn rechts im Bild,

„Dr.  FAUSTUS  as  Hero“

zu erleben von Anreißer in Harlekin-Habit verheißen wird. Dazwischen ein Bücherkarren mit geläutertem Händler, der weiß, was er verkauft: Waste paper, darunter Shakespeare, Ben Johnson, Dryden. von Thomas Cook. Zwischen 1795 + 1803. Bezeichnet wie oben. Bezeichnet wie vor. 14,6 x 19,8 cm.

Die  jugendfrisch-muntere  Arbeit

als ein schon ganzer Hogarth. Illustrierend „die sogen. ‚Liebhabereien der Stadt‘“ (Thieme-Becker) und zugleich eine „Satyre auf Lord Burlington, der den Schmierer Kent dem berühmten Thornhill (Hogarth’s Schwiegervater) vorzog“ (Nagler). – Im originalen Hogarth-Format. – Zweitseits innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten. Im breiten rechten Außenrand schwacher Wasserstreifen.

Angebots-Nr. 7.603 / EUR  118. (c. US$ 127.) + Versand

Humours of Oxford, 1729. Der Universitäts-Vicekanzler samt Pedell überrascht zwei Studenten in einer Taverne, einen der beiden überdies berauscht. Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook sculpt. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, Novr. 1st. 1807., Titel wie vor. 18,1 x 12,1 cm.

Frontispiz zu der im Drury Lane gespielten Komödie James Miller’s. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, dessen Außenkanten zweiseits schwach braunfleckig. Hinterlegter Kleineinriß im Unterrand.

Angebots-Nr. 8.919 / EUR  50. (c. US$ 54.) + Versand

„ … aber  leider ! “

Rehearsal of the Oratorio of Judith. Kupferstich von Thomas Cook. Ca. 1800. Bezeichnet. 19,5 x 17,2 cm.

Diente als Subskriptionsschein für das unsterbliche Herren-Sujet „A Midnight Modern Conversation“. – Zweiseits innerhalb des breiten Plattenrandes geschnitten.

William Hogarth, Rehearsal of the Oratorio Judith (Cook)

Hauptfigur  dieses  köstlichen  Blattes  ist der seinerzeitige Kapellmeister Wilhelm von Fesch, der hier mit dem Chor sein Oratorium Judith – mit dem Text von William Huggins, beide nicht erst heute längst vergessen – einübt.

„ Hogarth … hat allen Gesichtern … so viel sprechendes beigelegt, daß man nicht einen Augenblick bezweifeln kann, wie angelegen es sich alle sein lassen, die Zufriedenheit und den Applaus des Publikums zu erringen … aber leider! “

(Lichtenberg). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.549 / EUR  118. (c. US$ 127.) + Versand

– – Dasselbe in Cook’s gemeinsam mit seinem Sohn gestochener kleinerer Wiederholung von 1808. Bildgröße 17 x 14 cm. – Innerhalb des breiten weißen, ganz außen etwas gebräunten Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 8.926 / EUR  61. (c. US$ 66.) + Versand

– – Dasselbe in Kupferstich von C. H. Rahl. (1818/23.) 21,3 x 18,6 cm.

Angebots-Nr. 5.948 / EUR  71. (c. US$ 77.) + Versand

– – Dasselbe in Kupferstich von E. L. Riepenhausen in schönem frühen Abdruck. 20,3 x 18,4 cm.

Angebots-Nr. 5.949 / EUR  95. (c. US$ 103.) + Versand

– – Dasselbe von Riepenhausen wie vor um 1850 auf gutem festen Papier.

Angebots-Nr. 5.952 / EUR  86. (c. US$ 93.) + Versand

– – Dasselbe in Lithographie um 1830. 22,5 x 15,1 cm. – Ausführlicher Untertext à la Lichtenberg in Deutsch.

Angebots-Nr. 5.950 / EUR  86. (c. US$ 93.) + Versand

Des  Schauspielers  Brot  ist  die  Not

(Ticket) for the Benefit of (James) Spiller (the Player). Der Schauspieler von Beggar’s Opera – „who played the character of Mat of the Mint … with great applause“ – an einer Soll und weniger Haben messenden Waage vor dem Schuldgefängnis, sich durch Verkauf von Karten für Loge, Galerie und Parkett all der präsentierten Schuldscheine zu erwehren suchend, besonders üppig die des Schneiders. Bereitstehend, wenngleich noch schattiert, schon die Vollzugsbeamten. Kupferstich von Thomas Cook, gemeinsam mit seinem Sohn. Bezeichnet: Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees & Orme, Apr. 1st. 1808., ansonsten wie vor. Bildgröße 11,2 x 13,4 cm.

Hogarth’s etwa 1728er Unterstützung für den ebenso talentierten wie armen Schauspieler, dessen Gesichtszüge unbeschadet ihrer Kleinheit in ihrer Charakteristik Porträtqualität haben. – Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), hat anstehendes Bildnis aber wohl erstmals in seiner seiner Folio-Ausgabe folgenden kleinen Ausgabe der Jahre 1806/09 verarbeitet. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten, dessen Außenkanten dreiseits ganz schwach angebräunt sind.

Angebots-Nr. 15.326 / EUR  86. (c. US$ 93.) + Versand

William Hogarth, Theatre Royal / The Mock Doctor

(Ticket fürs) Theatre Royal / April a Comedy with the Mock Doctor for the Benefit of the Author of the Farce. Bühnenszene. Kupferstich. Bezeichnet: W. Hogarth ft, ansonsten wie vor. 14,7 x 14,2 cm. – Etwas bläßlicher Heath-Abdruck.

Angebots-Nr. 7.893 / EUR  28. (c. US$ 30.) + Versand

(Ticket fürs) Theatre Royal / Drury Lane / The Old Batchelor. For the Benefit of Joe Miller. Bühnenszene. Kupferstich. Bezeichnet: W. Hogarth ft, ansonsten wie vor. 13,2 x 17,7 cm. – Etwas bläßlicher Heath-Abdruck.

Angebots-Nr. 7.894 / EUR  28. (c. US$ 30.) + Versand

(Ticket fürs) Theatre Royal / Covent Garden. For the Benefit of Mr. Walker. Bühnenszene. Kupferstich von John Sympson (geb. ca. 1740). Bezeichnet: W. Hogarth int. / J. Sympson Junr. Sculp., ansonsten wie vor. 11 x 13,2 cm. – Etwas bläßlicher Heath-Abdruck.

Angebots-Nr. 7.895 / EUR  25. (c. US$ 27.) + Versand

Der Lockenraub. Vignette mit der Darstellung einer Szene aus Alexander Pope’s gleichnamiger Dichtung. Kupferstich von E. L. Riepenhausen. 8,5 x 12,8 cm.

Abdruck um etwa 1850 auf gutem festen Papier. – Breitrandig, die seitlichen Außenkanten leicht braunstreifig.

Angebots-Nr. 7.783 / EUR  15. (c. US$ 16.) + Versand

– – Dasselbe von Riepenhausen um 1820 auf leicht getöntem minderen Papier.

Angebots-Nr. 14.092 / EUR  12. (c. US$ 13.) + Versand

– – Dasselbe in Lithographie um 1830. Bezeichnet: Scene aus dem Lockenraub von Pope (4. Gesang) nebst 5zeil. Untertext. 9,5 x 12,5 cm.

„ Übrigens verfertigte Hogarth dieses Bild zu einer Dose, welche einem Herrn übergeben worden sein soll, welcher im Gedicht selbst eine Rolle spielte. “ – Etwas bläßlich.

Angebots-Nr. 12.147 / EUR  10. (c. US$ 11.) + Versand

Knisterndes  Sujet
von  derber  Munterkeit

Hudibras encounters the Skimmington (oder The Antichristian Opera). Der Ritter gerät in einen als antichristliche Zeremonie mißverstandenen wüsten Aufzug des alten englischen und schottischen Brauchs der öffentlichen Verhöhnung eines Pantoffelhelden oder gar die Untreue seiner Frau (er)duldenden Hahnreis. Hier beides mit dem zur Linken mit Spinnrocken in der Hand rückwärts hinter der Frau auf das Pferd gesetzten und von dieser mit der Schöpfkelle traktierten Mann. Am Fenster darüber indes der Schneider, dem seine Frau mit der Hand Hörner aufsetzt, wie denn auch eine der beiden Standarten mit Hemd bzw. Frauenrock von Hörnern bekrönt ist. Ansonsten reichlich Lärm mit Pfannen + Töpfen, aber auch Horn + Dudelsack. Kupferstich von Thomas Cook. Bezeichnet: Plate XII. / Design’d by W. Hogarth. / Engrav’d by T. Cook. / London Published by G. & J. Robinson Pater noster Row February 1st. 1802., Titel wie vor. 29 x 51,1 cm.

William Hogarth, Hudibras encounters the Skimmington (Cook)

Katalog Zürich, 7 nebst Abb. (Hogarth’s Stich; „gerät in einen Narrenzug“). – HUDIBRAS XII (Kat. Zrch.: 7). – Reicher Untertext. – Nach der sogenannten großen Hudibras-Suite von 1726 im Gegensatz zu der „mehr Holzschnittcharakter haben(den)“ kleinen, wohl früheren, indes erst 1727 in einer Textausgabe des Butler’schen Epos erschienenen. Während letztere der Handlung folgen, geben „die großen Blätter nur die entscheidenden Szenen mit einem gekürzten Textauszug als Legende wieder“. „Hudibras“ ist für H.’s

„ Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Hier liegt der Schlüssel zum Verständnis des Satirikers H. “

(Thieme-Becker).

Auf festem Papier. – Von schönstem Hell-Dunkel. – Kleiner Ausriß im breiten weißen Oberrand, im rechten zwei schwache Wasserränder.

Angebots-Nr. 7.600 / EUR  322. / export price EUR  306. (c. US$ 330.) + Versand

– – Dasselbe in Cook’s gemeinsam mit seinem Sohn gestochener kleiner Wiederholung. Bezeichnet: Pl. XII / Hudibras. / Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, May 1st. 1808. Bildgröße 11 x 19,4 cm. – Dreiseits innerhalb des breiten weißen, partiell etwas altersfleckigen Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 8.859 / EUR  84. (c. US$ 91.) + Versand

– – Dasselbe in Hogarth’s Eigenstich. Bezeichnet: 12. (verlegerseits) / W Hogarth Inv et Sculp (im Bild unten links), Titel wie oben + Untertext. 27,4 x 51,7 cm. – Heath-Abdruck.

Angebots-Nr. 7.873 / EUR  248. (c. US$ 268.) + Versand

William Hogarh, The Indian Emperor

The Indian Emperor. Or the Conquest of Mexico (John Dryden’s, 1637-1700); Akt 4, Scene 4. As performed in the year 1731 at Mr. Conduit’s, Master of the Mint, before the Duke of Cumberland etc. Kupferstich von Robert Dodd (1748-1818). Bezeichnet: Printed by Wm. Hogarth. / Engrav’d by Robt. Dodd. / From the original-Picture, in the Collection of Lord Holland. / Janu. 1. 1792, by J. & J. Boydell Cheapside, & at the Shakespeare Gallery Pall Mall., ansonsten wie vor. 46,7 x 58,9 cm.

Catalogue Tate Gallery, 41 (das Öl von 1731/32) nebst Abb. – Das gewöhnlich im Hause des Regie führenden John Conduitt aufgeführte Stück hier als Kindertheater in St. James’s Palace vor den Kleinen der kgl. Familie und deren Begleitung, darunter der Herzog von Cumberland. – Etwas bläßlicher Heath-Abdruck.

Angebots-Nr. 7.875 / EUR  146. (c. US$ 158.) + Versand

(Country Dance.) Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818) gemeinsam mit seinem Sohn. Bezeichnet: Pl. II. / Analysis of Beauti. / Hogarth pinxt. / T. Cook & Son sc. / Published by Longman, Hurst, Rees, & Orme, July 1st. 1808. Bildgröße 14,4 x 17,8 cm.

Kataloge Tate Gallery 192 + Zürich 97, jeweils die H.-Fassung m. Abbildung.

Das Schlußblatt von Hogarth’s künstlerischem Credo Analysis of Beauty mit seiner schönen ballmäßigen Darstellung des Englischen Tanzes (7,7-9,2 x 13,6 cm), an Hand dessen das Ideal von Schönheit + Anmut verdeutlicht wird. Und hier besonders dominant durch das vorn links ein wenig isoliert tanzende Paar, dessen Eleganz sich von dem eher bäuerischen Auftritt der übrigen Gesellschaft abhebt. Den Herrn übrigens verwandelte H. im 3. Zustand, nicht ohne Erwartung, in ein Portrait des zukünftigen George III. Auf dem Tanzboden, von den abgelegten Hüten der Herren tlw. verdeckt, auch das seidene Kissen als notwendigem Zubehör eines jeden Balles wegen des sogenannten Kissentanzes (cushion dance), einer Art von Cotillon. Als Vorbild dieser reichen Szenerie diente das Öl The Dance von ca. 1745 als Bild VI von The Happy Marriage. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 8.986 / EUR  84. (c. US$ 91.) + Versand

William Hogarth, Musick Introduc'd to Apollo by Minerva

Musick (sic!) Introduc’d to Apollo by Minerva. (Frontispiece to some book of music, or ticket for a Concert.) Apollo mit Lyra, nach der zu ihm aufblickenden Minerva greifend. Diese mit Notenheft. Zwischen ihnen Mars mit einer Maske auf dem Küraß, Minervas Linke haltend. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet wie vor sowie mit Hogarth’s Datum 1727. Ca. 1805. Bildgröße 19,2 x 13,3 cm. – Innerhalb des dreiseits leicht randstockigen breiten weißen Plattenrandes geschnitten.

Angebots-Nr. 15.227 / EUR  68. (c. US$ 73.) + Versand

Händels  große  Interpretin

Caterina  Gallis
Liebeslied
als  Monkeyana

Landseer, Thomas (1795 London 1880). When first I saw thee graceful move. Liebesszene auf einer Bühne vor Hafenkulisse. Sie zierlich und schmachtend, er hingerissen singend. Im Hintergrund Schlägerei. Die Personen in menschlich gekleideter Affengestalt. Radierung. (1827/28.) Bezeichnet: T. Landseer, ansonsten wie unten. 16,6 x 20,2 cm.

Rümann, Das Illustrierte Buch des 19. Jhdts., Leipzig 1930, SS. 99 ff.; Nagler 1; Thieme-Becker XXII, 305. – Auf besonders breitrandigem, schwerem Papier. – Unter- und Seitenränder in den Außenpartien schwach stockfleckig. – Mit Vers aus Caterina Gallis Liebeslied:

Thomas Landseer, When first I saw thee graceful move

„ When first I saw thee graceful move. Ah me, what meant my throbbing breast
Say soft confusion, art thou Love! If Love thou art — then farewell rest. “

Caterina Galli (Cremona? ca. 1723 – Chelsea 1804) kam 19jährig nach England und erlangte als Mezzosopran vor allem in Hosenrollen große Beliebtheit. 1754 für gut zehn Jahre nach Italien zurückgekehrt, folgten zahlreiche Premierenauftritte an den führenden Opernhäusern von Genua, Venedig und Neapel. Wieder in England, hatte sie 1773 am Haymarket Theatre in der Alt-Rolle des Messias einen besonderen Triumph. Bleibendes Vermächtnis denn auch generell ihre Partien – vielfach in Uraufführungen – in Händels Oratorien, darunter Judas Maccabaeus, Joshua, Alexander Balus, Solomon und Theodora.

Schöner  Abdruck  auf  großem  Papier  aus  der  berühmten  Monkeyana-Suite , einem der nur wenigen frühen und somit typischen Werke Landseers.

Ab 1827 geschaffen, erschienen die einschließlich Titel insgesamt 25 mit Untertexten aus Klassikern versehenen Radierungen lieferungsweise (The English Catalogue of Books: Januar bis Dezember) 1828 bei Moon, Boys & Graves in London in drei Ausgaben: Normalausgabe in Quart, Ausgabe auf größerem Papier in groß-4° sowie als Ausgabe mit Zustandsdrucken, gleichfalls in groß-4°. Daneben Exemplare auf aufgewalztem China.

Angebots-Nr. 14.382 / EUR  176. (c. US$ 190.) + Versand

„ Ein  Pferd , ein  Pferd

Mein  Königreich  für  ein  Pferd “

Der  große  Garrick

als  Richard III.

Dance, Nathaniel (London 1735 – Carnborough House/Winchester 1811). (Mr. Garrick in Richard the Third.) Im Hermelin nebst Hosenband-Orden und weiterem sowie Sporen nach dem Verlust seines Pferdes in der gegen den Grafen von Richmond, nachmaligem König Heinrich VII., verlorenen Schlacht von Bosworth (22. August 1485). Das Schwert in der erhobenen Rechten im Augenblicke seiner unsterblich gewordenen Worte

„ Ein  Pferd , ein  Pferd , mein  Königreich  für  ein  Pferd “.

Seitlich links Richmond’s Kavalkade, Richard’s Fußtruppe vor sich hertreibend. Weiter zurückgesetzt Schloßanlage. Schabkunstblatt von John Dixon (Dublin um 1740 – London 1811). Bezeichnet: im Bild selbst unten rechts J. Dixon Fecit, und im weißen Signaturrand darunter N.Dance pinxt (linksaußen) / Dance pinxt (5 cm ab Plattenkante) / Publishd according to Act of Parliamont (sic!) April 28 1772 by John Boydell Engraver Cheapside London / J Dixon Fecit, zusätzlich siehe unten. 63,4 x 40 cm.

Smith 15.I (von II); Nagler III (1836, doch dito 1913 auch Thieme-Becker VIII, 340 f.), 258 f. (Dance’s „Hauptwerk ist Richard III.“) bzw. Seite 422 zu Dixon:

„ … besonders  zu  erwähnen …

Das  Portrait  Garrick’s  in  der  Rolle  Richard’s III. “.

AKL XXIV (2000), 73: „1771 (Dance’s, nachmaliger Sir Dance-Holland)

dramat.  Darst.  von

Nathaniel Dance, Garrick in Richard III

David  Garrick  als  Richard III

in Stratford on Avon … er wendet sich jedoch zunehmend … hin zu (wie auch hier) lebensgroßen , repräsentativen Bildnissen .“

Mit Garrick befreundet, widmete Dixon wiederum – AKL XXVIII, 2001, 56 – diesem zwar verschiedene Arbeiten, die letzte noch 1779 nach dem blassen Thomas Hudson, doch unüberbietbar Dance’s Vorlage

des  wundervollen  Garrick

in  hiesiger  unsterblicher  Pose  eben  jenes  Augenblickes

„ wie  er  nach  der  verlorenen  Schlacht  wüthend  nach  seinem  Pferde  ruft “

(Nagler). Doch in Widerpart zur dramatischen Optik Richard’s als eines „titanischen Verbrecher-Porträts von überrealistischer Wucht“ (Erwin Laaths, 1953) zielt Garrick’s Mundstellung eher auf ein leiseres Mein Königreich gäb ich, hätt’ ich jetzt nur ein Pferd.

Und wie Richard III. + Romeo und Julia „erste Meisterwerke des jungen“ Shakespeare (Laaths) sind, so erntete der sich 1741 endlich seinen Jugendtraum erfüllende Garrick

„ zu  London  als  Richard III. … sofort  außerordentlichsten  Beifall

… G. hatte seine Mienen sowie sein Sprachorgan auf das bewundernswürdigste in seiner Gewalt; der Ausdruck jeder Leidenschaft stand ihm zu Gebote, so daß er fast gleich groß im Tragischen wie im Komischen war, wenn auch das erstere als sein eigentliches Feld galt … 1776 (zog er sich) auf sein Landhaus bei London zurück, wo er 20. Jan. 1779 starb, ein Vermögen von ca. 140,000 Pfd. Sterl. hinterlassend. Sein Leichnam wurde

in  der  Westminsterabtei

am  Fuß  des  Shakespeare  gewidmeten  Denkmals  beigesetzt “

(Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VI [1880], 916 f.).

Und ergänzend Lichtenberg (1742-1799) gelegentlich des Hogarth-Bildes von Garrick’s Richard am Morgen jenes Tages:

„ Garrick hat die englische Bühne umgestaltet, und übt auch noch jetzt durch die Tradition seine Wirksamkeit, da sein Verfahren, die Charaktere Shakespeare’s darzustellen, von Geschlecht zu Geschlecht den Schauspielern überliefert wurde … “

Hier denn nun adäquat zu allem Obigen der 1716 in Heresford geborene gewaltige Mime im Maßstäbe bersten lassenden Zenit der Rolle seines Lebens ,

mitgeteilt  im  Bilde  jener ,

die  um  ihn  waren , ihn  leibhaftig  erlebten .

So denn Dixon’s allein technisch schon bedingtes – nur „50 oder 60 … saubere Abdrucke“ gewähre die samtene Schabkunst, so 1675 der Praktiker von Sandrart –

seltenes  Hauptblatt

in  prachtvollem  Frühdruck  leuchtenden  Hell-Dunkels

vor  dem  Titel .

Zweizeiliges typographisches Wasserzeichen nebst ovaler Nebenmarke. – Mit 2-2,5 cm breitem Rand seitlich und 0,7-1 cm unten + oben, wie für die alten Schabblätter hervorhebenswert, schon gar bei solch geradezu

imperialem  Format .

Namentlich letzteres denn auch die nur unwesentlichen Altersspuren marginalisiert. Eigens erwähnt gleichwohl eine 6 x 2-3 cm messende Unsauberkeit im Gewitterhimmel am Rand oben links. – Kurz ,

der  Weltliteratur  Pferderuf  —

hier  als  die  verbildlichte  Trouvaille  assoluta !

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.859 / Preis auf Anfrage

Autographe  Dokumente

Oscar  Linke’s

Stückeschreiber + Schriftsteller ,
Redakteur + Theaterrezensent ,

überwiegend Berlin , zuletzt Weimar

1854-1928

an Franz Hermann Meißner ,

Kunstschriftsteller und Direktor des Sedan-Panoramas ,
Berlin

Brief vom 7. 12. 1913 mit Briefkopf Dr. Oskar Linke Wörthstr. 47 / Weimar. 1 Seite.

„ Lieber Franz Hermann! Also heute Montag (8. 12.) bist auch Du in den Reigen der 50jährigen eingetreten: meinen herzlichsten Glückwunsch! … Dein alter treuer Oscar / der soeben, am Sonntag!, eine 6 Spalten lange Theaterkritik hat … müssen. “ – Auf leichtem Karton. – Säurefrei hinterlegter Kleineinriß im weißen Rand der Mittelfalte.

Angebots-Nr. 13.321 / EUR  76. (c. US$ 82.) + Versand

– vom 13. 11. 1914 mit Briefkopf Redaktion der Weimarischen Landeszeitung Deutschland. 1 Seite.

„ Deinen schönen Aufsatz, den ich persönlich mit höchstem Genuß wie Kaviar und Burgunder genossen habe, kann ich leider für unsere Zeitung nicht verwenden. Du kennst den ‘Jeist’ Weimar nicht .. … Ich persönlich habe jetzt (?) schweren Dienst: ½6 aufstehen, 1½ Stunden Pause, dann bis 7 Uhr abends, oft hinterher noch Theater mit folgender … Aber was tut man nicht pro patria! / Alle meine fünf Neffen sind im Feld … “

Angebots-Nr. 13.322 / EUR  65. (c. US$ 70.) + Versand

Aufliegend  des  weiteren  der  vorangegangene  Berliner  Block  aus  1891/99
(derzeit noch restliche 15 Stück + 1 Gedicht-Manuskript).

–  siehe  dessen  Auflistung  –


Vom  Meister  verworfen  —

zum  300.  nunmehr  aufgelegt

als , so eine Museumsstimme ,

„ eine  schöne  Bereicherung

des  Œuvre  Ridingers … “

HIER , u. a. ,

THALIA  mit  der  KOMISCHEN  MASKE

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (Die Musen bei der Hippokrene am Helikon.) Domartig aufschießende Fontaine. Davor bewachsener Grottenbogen, dominiert vom Quell- und Musenroß Pegasos und bevölkert von den neun Musen. Vor ca. 1746. Radierung + Kupferstich. 34,9 x 28,7 cm.

erlebnis ridinger 45 nebst Abb. – Einer der sechs römisch von I/VI numerierten Vorzugs-Abdrucke in Rötlich-Schwarz auf schwerem Bütten. Daneben existieren zehn arabisch von 1/10 numerierte Ordinär-Abzüge in warmem Schwarz auf ebensolchem bzw. getöntem Hahnemühle sowie einige Épreuves d’Éditeur in auch zusätzlichen Farben und auf weiteren Papieren, sämtlichs mit der Signatur des ridinger händlers lüder h. niemeyer nebst dem Datum des 16. 2. 1998 als dem 300. Geburtstag des Meister’s, sowie zwei dem Drucker verbliebene ohne diese Unterschriften. Mit Ausnahme der letzteren beiden alle zudem rückseits mit ausführlichem Editions-Stempel.

Unbeschriebene, vom Meister offensichtlich verworfene Komposition, die bei Reinigungsarbeiten auf der Rückseite der originalen Druck-Platte zum „Abend der Hirsche“, Th. 240, aus der um 1746 geschaffenen Folge deren „Vier Tageszeiten“ freigelegt wurde und thematisch der von Thienemann (878-881) „mythologische Pyramiden“ genannten Gruppe der „Fontainen“ als autonom lediglich nahesteht.

Mythologischer Hintergrund der hier interessierenden Zeit ist jener, als Pegasos „den beim Gesang der Musen vor Entzücken himmelwärts strebenden Helikon durch einen Hufschlag zur Ruhe brachte und zugleich damit die begeisternde Musenquelle Hippokrene hervorschlug“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl.).

Unmittelbar beidseits des Rosses die als eigene gar nicht vorgesehene Muse der Malerei mit Malerstock und Palette nebst Pinseln in der Linken und mit der Rechten eine bodenhohe Tafel an sich drückend sowie

Thalia  als  später  generelle  Beschützerin  des  Theaters ,

hier  mit  der  komischen  Maske ,

doch in der erhobenen Rechten. Auf gleicher Ebene außen die das Horoskop stellende Aphrodite und Clio als Verkünderin der Historie. Nach zwei von Putten gehaltenen Vögeln als Wasserspeier – zwei reptilienartige dann ganz unten – folgen die fünf weiteren, teilweise die Füße badend. Bei den beiden vorn rechts mag es sich um die namentlich der erotischen Poesie verbundene Erato, hier ohne Attribute nur stehend und aufgestützt, und

die  für  Tanzkunst + Chorgesang  zuständige  Terpsichore

handeln, dann aber nur mit dem Plektron. Von den beiden links angesiedelten die eine mit Meßstab. Dazwischen auf dem Wasser Flußgötter-Gruppe.

Die Selbstidentifikation in der Muse der Malerei ist unübersehbar und führt direkt zum Eigen-Exlibris, Schwarz 1569 nebst Abbildung. – Der Grund für die zu unterstellende Nichtverwendung der „Hippokrene“ ist nicht ersichtlich. Ob der Wasserfall, oben  hinter  der Grotte niedergehend, unten aber  vor  den eher  vor  derselben plazierten Flußgöttern ankommend und diese dadurch, im Grunde ganz sinnvoll, leicht verschleiert erscheinen lassend, als ggf. mißglückt angesehen wurde, muß dahingestellt bleiben. Die Plattenarbeit selbst könnte infolge Formatangleichs an die übrigen drei Platten in ihrer Komposition marginal etwas verkürzt sein.

Die Drucklegung erfolgte gelegentlich des 300. Geburtstages des Meister’s. Und zwar unter aller gebotenen Rücksichtnahme auf die umseitige Hirsch-Szenerie. Eine Handhabung, die umgekehrten Falles zwangsläufig für entbehrlich gehalten worden sein dürfte, sodaß die Hippokrene-Seite nicht mehr als absolut jungfräulich anzusprechen war.

Angebots-Nr. 13.279 / EUR  1022. / export price EUR  971. (c. US$ 1049.) + Versand

– – – – Dasselbe in einem der zehn arabisch numerierten Exemplare in Schwarz.

Angebots-Nr. 13.280 / EUR  868. / export price EUR  825. (c. US$ 891.) + Versand


Schiller, (Friedrich von.) Sämtliche Werke. (Neubearb. Ausgabe.) 7 Bde. Leipzig, Insel, (1924). Flex. dunkelbraune OLwd.-Bde. mit Rückentitel und dem Inselschiff-Signet auf Vorderdeckel, beide goldgeprägt, sowie Schutzumschlag und gelbes Leseband. Kopfgelbschnitt.

(Grossherzog-Wilhelm-Ernst-Ausgabe Deutscher Klassiker.) – Erschienen ursprünglich 6bändig, 1905-06. Gegenüber dieser ist die hiesige 7bändige selten. – Dünndruckausgabe in schönem handlichen Format. – Hinterlegter Einriß in Blatt 475/76 des ersten Bandes, sonst bestens.

Angebots-Nr. 11.091 / EUR  220. (c. US$ 238.) + Versand

Brandenburg, Hans. Der moderne Tanz. (2., verm. Aufl.) Mit 107 Tafeln. München, Georg Müller, ca. 1920. 4°. 202 SS., 3 Bll. Marmor. OPpbd.

Vgl. Derra de Moroda 457: The most important book on the Modern German Dance. – Ohne die Tafeln 17-20, 34 + 36, an deren Stelle infolge Verheftung 5 andere doppelt eingebunden worden sind. 1 zusätzliche Tafel lose inliegend. – Rücken erneuert. – Standardwerk.

Angebots-Nr. 14.096 / EUR  50. (c. US$ 54.) + Versand


Arnold  Schönberg

periodisch

Arnold Schönberg. Mit Beiträgen von Alban Berg, Paris von Gütersloh, K. Horwitz, Heinrich Jalowetz, W. Kandinsky, Paul Königer, Karl Linke, Robert Neumann, Erwin Stein, Ant. v. Webern, Egon Wellesz. München, Piper, 1912. Gr.-8°. 90 SS., 1 Bl. Vlgsanz., u. a. für die Erstausgabe „Der Blaue Reiter“ gleichen Jahres. Mit Portr.-Frontisp. + 5 Abbildungen auf 4 Tafeln (Öle, davon 2 Selbstportraits), sämtlichs auf schwarz-blauen Karton montiert, sowie zahlr. Notenabb. OPp.-Bd. m. farb. Vorsatz.

Hirsch 3rd series, pt. 291 B, 416. – Titel in Rot + Schwarz. – „Arnold Schönberg in höchster Verehrung. – Die Hälfte des Reinertrags dieses Buches wird der Gustav Mahler-Stiftung überwiesen.“ – Besitzvermerk von 1916 auf Titel. – Ganz vereinzelte Stockstippen. – Schönes Exemplar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 13.255 / EUR  222. (c. US$ 240.) + Versand

Arnold Schönberg zum fünfzigsten Geburtstage 13. September 1924. Wien, (Universal-Edition, 1924). Gr.-8°. Titel, SS. 269-342 (cpl.), 3 Bll. Schönberg-Verlagsanzeigen. Mit Porträt-Frontispiz, 2 Falttafeln + mehreren Notenabb. OKart.

Sonderheft der Musikblätter des Anbruchs (Jg. VI, Aug.-Sept.-Heft 1924). – Titel + Schlußseite mit Stempel der Oesterr. Theosoph. Gesellschaft „Adyar“, deren Bibl.-Tasche im Innern des Vorderumschlags und auf diesem selbst die zweimal. Bibl.-Nr. 1781. – Umschlag nicht ganz frisch, Text mit schwächer werdendem Eselsohr im weißen Oberrand. Vereinzelte Bleistiftanmerkungen.

Beiträge u. a. von Erwin Stein (Neue Formprinzipien, 18 SS.), Hans Eisler (A. S., der musikalische Reaktionär), Hermann Scherchen, Artur Schnabel, Alban Berg, Verzeichnis der erschienenen Werke. Einleitend der Meister selbst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 13.254 / EUR  86. (c. US$ 93.) + Versand

Gurrelieder. Führer (Kleine Ausgabe). Hrsg. von Alban Berg. (Wien,) Universal-Edition, vor 1933. 45, 3 (Arnold Schönbergs Werke in der Universal-Edition) SS. Mit Portrait-Frontispiz + zahlreichen Noten (SS. 19-45). OHeftung.

Universal-Edition 5275. – Dt. Übersetzung von Rob. F. Arnold. – Kleineinrisse am Rücken und im Oberrand des Rückumschlages säurefrei beigelegt, sonst schönes Exemplar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 13.253 / EUR  25. (c. US$ 27.) + Versand

Briefe (von 1910-1951). Ausgewählt u. hrsg. v. Erwin Stein. Mainz, Schott, (1958). Gr.-8°. 309 SS., Impr., 1 Bl. Vlgsanz. zu Schoenberg. Mit aufmont. Porträt von Man Ray, Autograph- und vereinzelten Notenabbildungen. Blauer OLwd.-Bd. mit gebrauchsspurigem OSchutz.-Umschlag.

„Das Erscheinen dieser Briefsammlung ist … ein Ereignis. Schoenberg bezeichnet seine Briefe selbst als ein Stück von sich, und hier werden erstmals … die entscheidenden … veröffentlicht … Es sollte die letzte Arbeit (des Schülers und Freundes Erwin Stein) sein, die er für den Meister und die Musikwelt geleistet hat “

(Klappentext). – Englische Briefe nach 1933 in deutscher Übersetzung. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 13.342 / EUR  76. (c. US$ 82.) + Versand


Syracus, Ruinen des antiken Theaters von. Am Brunnen Wäscherinnen, im Mittelgrund Anwesen, dominierend vorgelagert das Rund der Arena. Holzstich nach Alfred Metzener (Niendorf 1833 – Zweisimmen, Bern, 1905) bei Adolf Cloß, Stgt. (1876.) Bezeichnet: innerhalb des Bildes AM., ansonsten typograph. wie vor. 12,4 x 18,8 cm. – Beidseits fortlaufender Lokaltext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 10.375 / EUR  49. (c. US$ 53.) + Versand

Mit  Händel  am  Cembalo

Händel – Hogarth, William (1697 London 1764). A Musical Study. Kleine Gesellschaft mit linksseits „Handel (Rückenansicht) at the Harpsichord. Ferner der italienische Kastrat Farinelli nebst Mrs. Fox Lane, künftiger Lady Bingley. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818). Bezeichnet: Hogarth pinx. / T. Cook sc. / Published by Longman, Hurst, Rees & Orme, Nov. 1st. 1809., ansonsten wie vor + from an original Painting in the possession of Mr. Nichols. Bildgröße 18,1 x 13,8 cm.

William Hogarth, A Musical Study (Händel)

Cook „machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher“ (Thieme-Becker), hat anstehendes Sujet aber wohl erstmals in seiner seiner Folio-Ausgabe folgenden kleinen Ausgabe der Jahre 1806/09 verarbeitet. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten und hier dreiseits leicht angebräunt.

Angebots-Nr. 15.315 / EUR  118. (c. US$ 127.) + Versand

Die  Luxus-Ausgabe
in  nur  55  signierten  Exemplaren

Beethoven – Rolland, Romain. Beethoven the Creator. The Great Creative Epochs. I: From the Eroica to the Appassionata. Aus dem Französischen v. Ernest Newman. London, Victor Gollancz, 1929. 2 Bde. Gr.-8°. Mit Holzstich-Illustrationen und 30 Tafeln. 432 SS. OLwd.-Bde. (Rücken stockfleckig) in zeitspur. Schuber.

Erste englische Ausgabe, ein Jahr nach der französischen. – Eins der 55 Exemplare der Luxusausgabe auf handgeschöpftem schweren, herrlich frischem Van Gelder-Bütten,  signiert  vom  Autor . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.447 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1416.) + Versand

FOLGEN  Stahlstiche verschiedener Stecher aus 1828/31 nach Thomas Hosmer Shepherd (Landschafter, Architekturzeichner, Aquarellist, 1793-1864) in Querformaten von ca. 10 x 15 cm, plattensigniert, tlw. mit Datum. Und durchweg reizvoll staffiert.

Liverpool – Royal Amphitheatre. – Abweichend nach Harwood. – Drei Stockflecken im weißen Oberrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.033 / EUR  33. (c. US$ 36.) + Versand

London – Burlington Arcade, Piccadilly. Mit Türwächter. Unter den Ankündigungen „The Fall of Niniveh by Mr. Martin“.

Angebots-Nr. 9.171 / EUR  27. (c. US$ 29.) + Versand

– Harmonic Institution, Regent Street. – Schwacher Braunfleck in der Himmelspartie oben rechts.

Angebots-Nr. 9.124 / EUR  25. (c. US$ 27.) + Versand

– Haymarket Theatre & Part of the Opera Colonade … from Regent Street.

Angebots-Nr. 9.128 / EUR  28. (c. US$ 30.) + Versand

– Italian Opera House, Haymarket, from Pall Mall East.

Angebots-Nr. 8.654 / EUR  33. (c. US$ 36.) + Versand

– Royal Olympic Theatre, Wach St. Mit den Eingängen Gallery + Pit, Einlaß zunächst an ersterem. – Drei bildseits kaum wahrnehmbare Stockflecken.

Angebots-Nr. 8.655 / EUR  30. (c. US$ 32.) + Versand

– Russell Square, and Statue of the Duke of Bedford. Vorn reiches Puppenbühnen-Szenarium. – Schwacher Braunstreifen an der rechten Bildeinfassung.

Angebots-Nr. 9.264 / EUR  33. (c. US$ 36.) + Versand

– St. James’s Palace, Pall Mall , als Ort des Kinder-Theaters „The Indian Emperor or the Conquest of Mexico“. – Je ein Stockfleckchen in Himmel + weißem Rand.

Angebots-Nr. 6.993 / EUR  29. (c. US$ 31.) + Versand

– Surry Theatre, Blackfriars Road. In Sonnenlicht erstrahlend neben „Surry Theatre“ selbst die Eingänge Gallery – Boxes – Pit. – Drei Stockfleckchen im weißen Oberrand.

Angebots-Nr. 8.656 / EUR  33. (c. US$ 36.) + Versand

– Theatre Royal, Covent Garden. – Drei schwache Stockfleckchen in unterem Bildrand (2) u. weißem Rand + Minifleckchen im Himmel.

Angebots-Nr. 8.657 / EUR  35. (c. US$ 38.) + Versand

– – Drury Lane. Mit Besucher-Staffage. – Schwach stockig.

Angebots-Nr. 8.658 / EUR  33. (c. US$ 36.) + Versand


“ I receives them today in very good condition, thank you and dont forget to tell me about … items, best regards ”

(Sign. L. B., April 5, 2002)